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Frauenministerin Heinisch-Hosek fragt sich, was die Änderung von Fekter nützt.
Wien - Für Verwunderung bei der SPÖ sorgt ein neuer Erlass von Finanzministerin Maria Fekter (VP) zur Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Ab sofort sind sämtliche Kosten für Ferienbetreuung absetzbar, berichtet der Kurier. Bisher konnten Kosten für Verpflegung und Unterkunft, Sportveranstaltungen, Fahrtkosten und Nachhilfeunterricht nicht berücksichtigt werden.
Im Büro von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) heißt es, der Fekter-Erlass sei nicht mit der SPÖ abgesprochen. Die Frauenministerin habe "andere Prioritäten". "Man muss schon die Frage stellen, wem das etwas nützt", sagt eine Sprecherin. Heinisch-Hosek gehe es vor allem um Frauen, die so wenig verdienen, dass sie auch keine Steuer zahlen (und somit nicht von Absetzbeträgen profitieren). Am Maximalbetrag ändert sich nichts: Für Kinder, die jünger als zehn Jahre sind, können pro Jahr weiterhin bis zu 2300 Euro an Betreuungskosten bei der Steuererklärung abgesetzt werden. Voraussetzung ist eine professionelle Betreuung, die mittels Schulungen nachgewiesen werden muss. (go, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22.7.2011)
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Natürlich sind Kinderbetreuungskosten nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig, sondern im Rahmen der Außergewöhnlichen Belastungen.
Die Administration dieses Steuerzuckerls an die Besserverdienenden stelle ich mir allerdings recht aufwendig vor, was den Spaß noch mehr verteuert. Außerdem frage ich mich, ob die Staatskassen so voll sind, dass es sich einzelne Politiker leisten können, gönnerhaft mit dem ihnen anvertrauten Steuergeld anderer um sich zu werfen?
Das ist nämlich die Konsequenz einer staatlich finanzierten Kinderbetreuung, auch wenn die Befürworter das gerne unter den Tisch fallen lassen.
also ab sofort
http://www.youtube.com/watch?v=V... 9JbO4&NR=1
""Man muss schon die Frage stellen, wem das etwas nützt",..."
Also wenn eine Ministerin sich daß auch ncoh erklären lassen muss dann gute nacht.
Falls sie das liest: es nützt die Personen die sich nicht freinehmen können und so jemand Bezahlen müssen um auf die Kinder aufzupassen.
Das ist kein kompleziertes Thema.
Das sehe ich nicht so, nur weil jemand sich etwas leisten muß heist nicht das jemand sich es leisten kann.
Ich finde es zwar wichtig das man die Armen unterstützt, aber wieso soll mann deswegen nicht auch die Menschen unterstützen die zwar Arbeiten gehen und auch Familie haben aber trozdem keine top verdiener sind?
NAch dem moto könnte man ja abschreibungen generell verbieten da es Menschen die keine Steuern zahlen ja nicht zu gute kommt.
Als was interpretieren sie den folgenden Satz?
"Ab sofort sind sämtliche Kosten für Ferienbetreuung absetzbar - Heinisch-Hosek fragt sich, wem das nützt"
"Ferienbetreuung" hat mmn sehr wohl was mit Kinderaufpassen zu tun, oder wie interpretieren sie "Ferienbetreuung"?
Der oben zitierte passus hat genau NICHTS mit "ferienbetreuung" im sinne von "die eltern müssen arbeiten und jemanden dafür bezahlen auf das kind aufzupassen" zu tun.
Und ja, "was ist ferienbetreuung" ist die gretchenfrage, man kann es durchaus so interpretieren daß "kosten für reise und verpflegung" auch generell urlaubskosten beinhalten.
Daß eine ministerin solches völlig unkoordiniert per handstr... äääh verordnung erlässt halte ich in der tat für SEHR irritierend.
Nichts für ungut, aber es als die Absetzung von Urlaubskosten zu interpretieren ergibt für mich keinen sinn.
Die einzige Interpretation die für mich einen sinn ergeben würde ist die das wenn ich mir zu den schulfereien nicht freinehmen könnte ich jemanden Bezahlen muß um auf mein Kind aufzupassen.
Es währe schön die Urlaubskosten teilweise absetzen zu können, aber ich kann mir nicht vorstellen das irgend eine Regierung so Familienfreundlich ist.
Abgesehen davon daß es sich hier ja wohl um keinen regierungsbeschluss, sondern um einen alleingang handelt, können wir jetzt sicher lange spekulieren und interpretieren, warten wir mal was die "quelle" zu sagen hat, man darf sich aber schon fragen ob sie wirklich keine anderen probleme zu lösen hat als solche die seit jahrzehnten keine waren.
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