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Gabriele Heinisch-Hosek will gratis Ganztags-Kindergartenplätze.
Wien - Frauenministerin Heinisch-Hosek hat am Donnerstag einen Vorstoß für den Ausbau des Gratis-Kindergartenjahrs unternommen. Dieses ist derzeit für Kinder im letzten Vorschuljahr halbtägig kostenlos und verpflichtend. Die Ministerin plädierte im Ö1-"Mittagsjournal" für eine Ausweitung auf ganztags und könnte sich auch vorstellen, ein zweites Jahr gratis anzubieten.
Finanzieren würde sie dies mit jenem Geld, das liegenbleiben könnte, weil die Absetzbarkeit der Kinderbetreuung nicht im budgetierten Ausmaß geltend gemacht wird. Eine aktuelle parlamentarische Anfragebeantwortung des Finanzministeriums, über die die "Presse" am Donnerstag berichtete, zeigt hier nämlich keine Trendwende: Bisher 111,4 Millionen Euro wurden demnach bisher für das Jahr 2009 geltend gemacht, was für den Fiskus Einbußen von 36,9 Mio. Euro bedeutete. Budgetiert waren indes 165 Millionen Euro, führt Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) in ihrer Beantwortung aus.
Auch beim Kinderfreibetrag werden die Kostenschätzungen - ebenfalls 165 Mio. Euro - bisher unterschritten. Die Ministerin geht aber für 2011 "von einer möglichen signifikanten Ausweitung der geltend gemachten Kinderbetreuungskosten" aus. Zudem gilt es zu bedenken, dass steuerliche Begünstigungen bis zu fünf Jahre rückwirkend geltend gemacht werden können.
Berührungspunkte mit Kurz
Heinisch-Hosek glaubt trotzdem nicht daran, dass die Mittel komplett ausgeschöpft werden, und wälzt seit dem Frühling Ideen für einen anderweitigen Einsatz. Nun macht sie sich für einen Ausbau des Gratis-Kindergartenjahres stark. Den derzeit kostenlosen Halbtag "auf ganztägig auszuweiten, würde wirklich eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Eltern gewährleisten", sagte sie dem ORF-Radio. "Eine zweite Variante wäre, dass man andenken könnte, das auf ein zweites Kindergartenjahr auszuweiten."
Berührungspunkte gibt es da mit einem Vorschlag, den jüngst Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) lanciert hatte: Er war für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr für Kinder mit mangelhaften Deutschkenntnissen eingetreten. Heinisch-Hosek hatte dies begrüßt, allerdings gleich alle Kinder und nicht nur jene mit nichtdeutscher Muttersprache ins Auge gefasst. (APA)
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Lieber Staat!
Es ist meine Gesamtverantwortung als ELTERN Kinder auch zeitweise gegen deinen Willen als Staat zu erziehen! Ich verwehre mich gegen jegliche Verpflichtung, bei der der Staat das alleinige Regiment führt! Ich will nicht, dass Du lieber Staat Dich schlangengleich in das Mindset meines Kindes einnistest!
Aber ja, Du darfst dafür sorgen, dass genügend Impfungen verabreicht werden um in Folge Seuchen oder Ähnliches im Keim zu ersticken ... aber das war es auch!!!!
...ich frag mich nur was sie macht, wenn viele von denen die es bisher nicht getan haben, diese Rückzahlung dann einfordern und das Geld nicht mehr - zur Gänze - da ist.
Gratiskindergarten halbtags gibt doch schon ewig im tiefschwarzen Niederösterreich warum soll das also so ein Drama sein ein zweites Jahr zu finanzieren, und was für eine tolle Errungenschaft soll das sein ? Nur im roten Wien geht das wieder mal nicht, warum wohl ?
als ein Kindergartenplatz!
Es ist wie im Sport... wurde eine Bewegung falsch eingelernt, dann ist dieser Fehler kaum noch zu korrigieren.
Eure Aussagen empfinde ich als richtig, nur müsst ihr auch über die Höhe der unvermeidbaren Zahlungen, die pro Kind im Laufe ihres Bildungslebens anfallen, Laut geben!
Wo ihr heute knausert, erwarten euch morgen explodierende Kosten.
Das politische Spargenie von heute, entpuppt sich morgen oft als finanztechnischer Vollpfosten. Remember Haider, Schüssel, Grasser, ... und den Rest der unnötigsten Regierungszeit.
Wieso glaubt ihr, dass heute unsere Schulden explodieren?
#Wieso glaubt ihr, dass heute unsere Schulden explodieren?#
Öbb, Asfinag, Orf, Nationalbank, Ministerien, ungleiches und unfaires Pensionssystem, fehlende Verwaltungsreformen, effektives Wirtschaften/Haushalten des Staates, Übernahme von Aufgaben des Staates, die die Freiheiten der Bürger einschränken .... uvm.
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