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Hartnäckige Klischees. Pflegekräfte und MedizinerInnen werden noch immer gern in "Schwestern" und "Ärzte" unterteilt.
Eine rollenbildneutrale Mediengestaltung - keinem geringeren Ziel will man mit der "Charta für rollenbildneutrale Mediendarstellung" entgegenstreben. Seit Juli dieses Jahres treten die Mitarbeiterinnen von der Interessenvertretung "Frau in der Wirtschaft" in allen Bundesländern mit dieser Charta an Medienleute heran, deren Forderungen auf das erste Hinhören machbar klingen, letztendlich aber nichts anderes als eine kleine Revolution bedeuten. Und für die unterzeichnenden MedienmacherInnen jede Menge Arbeit - zumindest wenn sie die Forderungen der Charta ernst nehmen. "Diskriminierende Darstellung klar ablehnen", "die Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Frauen und Männer adressieren", "Frauen und Männer in unterschiedlichen Berufsbranchen und in Führungspositionen zeigen" oder auch auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei Diskussionsrunden achten - so lauten vier der insgesamt sieben Charta-Wünsche.
Tiroler Medien vorne dabei
Unterschrieben haben die Charta, die zu nichts verpflichtet, bereits ein paar große Medienunternehmen: Regionalmedien Austria, die Tiroler Tageszeitung, ORF Tirol oder die Kronenzeitung Tirol. "Dass bisher vorwiegend Tiroler Medien unterschrieben haben ist Zufall, die Kollegin in Tirol hat einfach schon viele erreicht - trotz Urlaubszeit", so Elisabeth Zehetner, Bundesgeschäftsführerin von "Frau in der Wirtschaft" gegenüber dieStandard.at. "Die traditionellen Rollenbilder sind noch immer sehr stark vorhanden. Ein gutes Beispiel sind Karriereinterviews. In denen werden Frauen ständig nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefragt, Männer aber so gut wie nie. Diese tradierten Vorstellungen zu durchbrechen ist wichtig, und dabei könnten die Medien eine große Rolle spielen." Vorausgesetzt sie wollen. Zehetner möchte die Charta als Selbstverpflichtungskatalog für die Medien verstanden wissen, Kontrolle oder Sanktionen könnte es keine geben.
Anliegen verstanden?
Dennoch müssten sich die Medien, die diese Charta unterschrieben haben, auf Fragen gefasst machen, wenn sie deren Inhalte nicht ansatzweise umsetzen, so Zehetner. Eine kleine Intervention bietet sich zum Beispiel schon mal beim ORF Tirol an, macht sich doch das ORF Radio Tirol gerade auf die Suche nach dem "Oktoberfestmädel 2011", das am 3. September gekürt werden soll. Um die Entscheidung zu erleichtern steht auf der Website von ORF Radio Tirol eine 40-teilige Bilderserie zur Verfügung: 40-mal in Dirndln posierende Frauen.
Unwahrscheinlich dürfte sein, dass sich die Kronenzeitung um die Vermeidung von Rollenklischees oder Sexismus bemüht, dennoch zählt die Kronenzeitung Tirol schon zu den UnterstützerInnen. Aber selbst wenn diese künftig getreu der Charta berichten würde, hätte dies auf die restlichen Teile der Zeitung keinen Einfluss. Die im sogenannten Zeitungsmantel in allen Bundesländern publizierten Meldungen und Bilder auf den Politik, Wirtschafts- oder Meinungsseiten werden in gewohntem Stil erscheinen - inklusive Pin-up Fotos. Es sei denn, die Zuständigen für die bundesweit publizierten Inhalte versprechen mittels Charta Besserung, was bis dato nicht passiert ist.
Nur ein paar Seiten "Rollenneutral"
Ein ähnliches Problem ergibt sich bei den Regionalmedien Austria. Karin Strobl zeichnet sich als Chefredakteurin für den überregionalen "Österreich"-Teil der Wiener Bezirksblätter, der Bezirksblätter Burgenland, Niederösterreich, Salzburg und Tirol sowie für die "Woche" Steiermark und Kärnten verantwortlich - insgesamt 130 Ausgaben. Damit sich die "Rollenneutralität" nicht auf den überregionalen Abschnitt beschränkt, versichert Strobl gegenüber dieStandard.at: "Auch die Chefredakteure und Chefredakteurinnen in den Bundesländerredaktionen werden unterschreiben." Zu den derzeitigen Mängeln in Sachen Rollenverständnis meint Strobl, "wo gearbeitet wird, passieren Fehler". Und weil Strobl solchen nicht in allen Ausgaben nachspüren kann und will, möchte sie auf die Ausbildung setzen. "Wir bilden unsere Jungredakteure und Jungredakteurinnen selber aus und arbeiten gerade an dem Lehrplan für 2012." In diesem soll ein Bewusstsein dafür vermittelt werden, wie festgefahrene Zuschreibungen vermieden werden können.
Strobl hatte beim Charta-Unterschreiben schon Übung. Sie ist auch Vorsitzende vom "Frauennetzwerk Medien", das sich auch zu den UnterstützerInnen zählt. Worauf Strobl als Chefredakteurin der Regionalmedien Austria jedoch keinen Einfluss hat, sind die Anzeigen. Hätte "Frau in der Wirtschaft" nicht auch die Werbewirtschaft und die vielen sexistischen Sujets in der Charta thematisieren sollen? "Wir haben uns auf die redaktionellen Inhalte konzentriert. Werbung haben wir da nicht dabei, es möchte ja niemand auf diese Werbeeinnahmen verzichten. Aber wir haben überlegt, die Charta an den Werberat weiterzuleiten."
Sexismus als täglich Brot
Auch abseits von Werbesujets braucht Sexismus in den Medien nicht gesucht werden. Fotos in allen Varianten von Männern, die links und rechts eine Frau im Arm halten, Titel wie "Zu wenige Schwestern, kranke Ärzte", oder "Ganz ohne Stutenbissigkeit: Auch Frauen können Netzwerken" sind für die LeserInnen täglich Brot. Beispiele, die im Übrigen aus jenen Medien stammen, die mit ihrer Charta-Unterschrift solchen Inhalten abzuschwören gelobten. Offen muss somit vorerst bleiben, ob sie die Stereotypen, sexistischen Klischees oder diskriminierenden Darstellungen überhaupt als solche erkennen. Das kann auch eine geleistete Unterschrift der "Charta für rollenbildneutrale Mediendarstellung" nicht garantieren. (Beate Hausbichler, dieStandard.at, 1. September 2011)
Punkte der Charta
In der Charta geht uns um eine Berichterstattung, die
Links
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Glauben Sie dass durch Gleichmachen die Probleme gelöst werden?
Die Gesellschaft ist und war leider fast ausschließlich männlich geprägt. Dementsprechend hat sich die Gesellschaft unmenschlich gegenüber Frauen gebildet.
Die sexistische und klischeehafte Meinung unterstreicht die Werbung mit ihren ständig wiederkehrenden Kampagnen.
geschlechter sind konstruiert, das merkst du allein daran, dass ein weibliches bzw. männliches baby unterschiedlich behandelt wird, bzw. die länge der haare an verschiedenen körperstellen von größter relevanz ist.
feministinnen wissen halt auch, was patriarchale gewalt ist, du als weisser mann hast davon natürlich keine ahnung. http://bit.ly/o3PUeu
by the way: kommunismus hat real niemals existiert, das war stalinismus.
und noch etwas: Eine der größten Leistungen der Frauenbewegung war es, den Sexismus zur Sprache zu bringen. "Before, it was just life." (Gloria Steinem)
Woher weisst du das denn alles? Wieviele Kinder (unterschiedlichen Geschlechts) hasst du gleich noch mal aufgezogen?
Oder bist du Kinderkrankenschwester da du ja so viel Erfahrung hast?
Ihren radikalen Feministmus Schwachsinn können Sie sich auch behalten. Bis auf ein paar Randgruppler nimmt das doch niemand ernst!!!
Stellen Sie sich vor: Es gibt viele Frauen die STOLZ darauf sind eine FRAU zu sein und ja, die auch stolz auf ihren Körper ist und wenn man von Männern bevorzugt behandelt wird. Die meisten Frauen wollen nicht wie Männer behandelt werden!
lieber freigeist!
es ist nun mal eine tatsache, dass geschlechter konstruiert sind, bzw. dass das patriarchat auf der unterscheidung zw. männern und frauen aufbaut. dabei geht es im femnismus nicht um "gleichmacherei" sondern das ziel ist eine besserstellung von frauen, ein abbau von diskriminierung von frauen, bzw. ein abbau der privilegien von männern. die bevorzugte behandlung von frauen durch männer ist übrigens ein fundament des "arrangements der geschlechter".
“Feminism is the radical notion that women are people”.
1. Ich habe kein Problem mit einem (angeblichen) Patriarchat.
Und 2. Ich fühle mich als Frau absolut nicht diskriminiert. Diskriminiert würde ich mich fühlen, wenn ich nicht als Frau leben dürfte, nicht meine Kinder grossziehen hätte dürfen, mit nicht um Heim und Familie kümmern hätte dürfen ...
Diskriminierung empfindet wohl jeder anders - dafür gibts keine pauschal gültiges Aussage.
also, eine wahre geschichte:
seit ich mich offen sexistisch und frauen gegenüber nach diesen massstäben respektlos verhalte, bekomme ich 10 mal soviel frauen wie früher rum, und zwar nicht die neurosenbeladenen trümmerlotten (wie früher), sondern die schönen blonden jungen raketen, die das leben ebenso in vollen zügen genießen und diesen "es ist alles konstruiert"-schwachsinn foucaults glauben.
so leicht kann man den dekonstrutivismus dekonstruieren.
argumente dagegen?
...sämtliche Filme und Sendungen verbieten, die suggerieren, daß Männer prinzipiell gewalttätig sind, also weg mit allen Action-Filmen, Krimis und dem Großteil der Dramen. Außerdem den Großteil der Komödien einstampfen, vor allem Slapstick-Filme, da in solchen Werken fast ausschließlich Männer die Idioten sind, die auf die Schnauze fallen. Auch Liebes-Filme sollten verboten werden...
dann würden sich auch wieder qualitätssendungen wie "cop rock" durchsetzen.
http://www.youtube.com/watch?v=xWXUA9vyKEg
Es wird Zeit das Thema Sexismus aus den Medien zu verbannen. Dumme Binsenweisheiten und Klischees sollten in einem gebildetem Land nicht so präsent sein. Kinder und ev. Jugendliche machen sich teilweise aus der Medienflut ein Reales Bild, an das sie sich auch teilweise anpassen. Menschlichere Werte sollten wir unseren Kindern vermitteln.
männer schauen also gerne auf frauen, besonders wenn ihre "weiblichen attribute" besonders reizbar zur schau gestellt werden.
die frage nun: was ich daran schlecht? negativ? mies? ich halte diese natürlichen vorgänge für positiv und diese haben sich auch evolutionstechnisch bewährt.
würden frauen nicht reizen gäbe es keinen nachwuchs - so einfach ist das. es ist ein natürliches spiel - am ende entsteht der nachwuchs - dieser ist das produkt des ganzen.
wenn werbung auf "sex sellls" setzt ist das vielleicht nur ein billiges, aber wirkungsvolles mittel umd besonders die männer zu erreichen. ich halte diesen "trick" für wenig kreativ, aber es funktioniert immer noch, also warum nicht.
wo bitte siehst du eine natur in einer welt, in der die menschen ALLES reglementieren? geschlechter sind sozial konstruiert und nicht unabhängig von geschichte, kultur und epoche.
dabei gibt es 2 entscheidende fragen:
* werden angeblich natürliche Sachverhalte diskursiv, also bedingt durch kulturelle Denksysteme und sprachliche Regeln produziert?
* Sind es nicht wissenschaftliche Diskurse und politische Interessen, die den anatomischen Körper als natürlicher Basis sozialer Geschlechterrollen und –identiäten erscheinen lassen?
Geschlechter sind nicht sozial konstruiert, sondern real existent.
Warum man zwanghaft bestehende Geschlechterrollen umändern muss, weiß kein Mensch. Diese naive Genderideologie ("Mann und Frau müssen (!) gleiche Interessen/Biographien/Karrieren/Verhaltensmuster haben") erinnert an kommunistisch-totalitäre Utopien
Dass Linke unglücklicher sind als Konservative, ist ja kein Zufall. Gerade Feministinnen leiden in ihrem Geschlechterkampf (nicht harmonie durch familie, sondern Frauen sollen sich gegen Männer verbünden). Tragisch, dass so ein extremistischer Quatsch an unseren Unis verbreitet wird
also, eine wahre geschichte:
seit ich mich offen sexistisch und frauen gegenüber nach Ihren masstäben respektlos verhalte, bekomme ich 10 mal soviel frauen wie früher rum, und zwar nicht die neurosenbeladenen trümmerlotten (wie früher), sondern die schönen blonden jungen raketen, die das leben ebenso in vollen zugen genießen und diesen "es ist alles konstruiert"-schwachsinn foucaults glauben.
so leicht kann man den dekonstrutivismus dekonstruieren.
Ihr argument?
*lol*
Sie haben weder ein argument vorgebracht, noch irgendetwas dekonstruiert; vielmehr haben Sie sich mit Ihrem stumpfen sexismus selbst disqualifiziert.
Sie sind auch nicht auf das, was ich geschrieben habe, in irgendeiner form eingegangen.
aber ich geb dir einen tipp: du hast als weißer mann in europa privilegien, die nicht alle haben: http://bit.ly/o3PUeu
Ansatzweise ok. Jedoch muss ich ihnen in einigen Punkten widersprechen.
Um Kindern ein gesundes soziales Verhalten anzueignen, kupfern sie von den Eltern ab.
Damit Kinder einen gesundes Soziales Verhalten und Vertrauen entwickeln können,
ist es notwendig, dass die Eltern liebevoll auf Dauer miteinander umgehen. "Ständiges" nachschauen
beider Seiten würde jedoch die Entwicklung stören.
Egal ob Mann oder Frau. Wenn ein Partner ständig den Reizen hinterherjagt leidet
das Vertrauen für Familie und sozialen Zusammenhalt. Die nächste Generation fragt sich wie
sinnvoll dann eine Familie und soziale Strukturen überhaupt noch sind.
Die Natur haben wir noch nicht so detailliert erforscht.
Es gehören noch weiter Sinne außer dem optischen Erscheinung
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