Heinisch-Hosek

Papa-Monat als "Erfolgsmodell"

2. September 2011, 09:27
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    foto: andy urban

    Für die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sprechen die Zahlen beim Papa-Monat für sich: "ein Erfolgsmodell".

105 Väter im öffentlichen Dienst nahmen den Papa-Monat in Anspruch - Die Frauenministerin drängt, dieses Modell in der Privatwirtschaft umzusetzen

Wien - Seit ersten März haben 105 Väter im öffentlichen Dienst den sogenannten Papa-Monat beansprucht - aufgrund der zweimonatigen Anmeldefrist gilt der März als Startdatum. Allein im Innenministerium haben in den vergangenen fünf Monaten 35 Männer diese Möglichkeit wahrgenommen. Im Ressort von Frauen- und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek spricht man von einem "Erfolgsmodell" und drängt auf eine Umsetzung in der Privatwirtschaft.

Die meisten Väter im Papa-Monat verzeichnete das Innenministerium mit 35 Männern, im Verteidigungsministerium waren es 21 Vätern. Auch in den Ländern Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark gibt es bereits den Papa-Monat im Landesdienst. Salzburg, Tirol und Vorarlberg prüfen diese Möglichkeit zur Zeit, so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

"Lust auf mehr"

Die Ministerin fühlt sich durch Gespräche mit jungen Vätern jedenfalls bestätigt: "Viele sagen: Der Papa-Monat macht Lust auf mehr, also auf die Väterkarenz." Diese Tendenz zeige sich auch am Väteranteil bei den Karenzen im öffentlichen Dienst, denn derzeit liege dieser bei 9,4 Prozent (2010: 7,8 Prozent). In der Privatwirtschaft hingegen, wo es den Papa-Monat noch nicht gibt, belaufe sich der Väteranteil bei den Kindergeldbeziehern lediglich auf 4,7 Prozent (2010: 4,5 Prozent).

"Die Zahlen zu Papa-Monat und Väterkarenz im öffentlichen Dienst sprechen für sich, Väter wollen Zeit mit ihren Kinder verbringen und die sollten wir ihnen auch geben", meinte Heinisch-Hosek. Sie werde sich deshalb weiter für einen Papa-Monat auch in der Privatwirtschaft stark machen, kündigte die Ressortchefin an. Die Finanzierung dieses Papa-Monats wäre ihrer Meinung nach sichergestellt, verwies sie auf ihren Vorschlag, ein Monat des Kindergeldbezugs "nach vorne zu ziehen". Dabei sollte der Vater parallel zum Wochengeld der Mutter schon das Kindergeld beziehen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 215
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Cavaliere Austriaco
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25.1.2012, 16:10
weicheier.

ich würde nie einen papamonat in anspruch nehmen.

Rahoul
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Ich beneide Menschen wie Fr. Heinisch-H.

Wer bei 105 Papa-Monaten im öffentlichen(!) Dienst ein Erfolgsmodell erkennt, ist wie jemand, der in einem verschimmelten Käsebrot das Antlitz Jesu erkennen kann. Glückliche Menschen...

chucky1991
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na bumm...

hier haben ja einige so riiichtig verkorkste Ansichten

lustig zu lesen...aber gleichzeitig auch sehr traurig...

Odette
00
denn manchen kann man's recht oft tun, doch allen eben nie...

in einem anderen forum wird gejammert, dass eltern ihre kinder zu früh in den kindergarten "abschieben". das wäre verantwortungslos und wenn im kindergarten dann was passiert, sind ausschließlich die eltern schuld, quasi fast schon mörder. hier geht's in die richtung, dass die mütter (weil die faulen trampeln sich ja alle nur aushalten lassen wollen), bzw. beide elternteile gefälligst so bald als möglich wieder arbeiten gehen sollen. zum glück kann man sich das ein bissl untereinander ausmachen, sonst müsst man sich ja in stücke reissen...

Quer denker1
33
Papa-Monat mit welcher Perspektive?

Verliebt - verlobt - verheiratet - existenz gegründet - Kinder - Scheidung - obdachlos.

cyber ferkel
17

Da es sich im geschützten Bereich abspielt, ist es nichts anderes als ein zusätzliches Urlaubsmonat für Staatsdiener.

Linker Emanzerich
00
Ja freilich -

Karenzurlaub heißt ja auch deshalb so, weil die Frauen, die ihn beanspruchen 12/18/24 Monate Urlaub haben. Get real, piglet!

gebt den stevia frei
00

d.h. papamonat ist böse??

cyber ferkel
00

Aber nein, im Gegenteil. Den Steuerzahler freut es, wenn er sehen kann wie es den Staatsdienern gut geht.

gebt den stevia frei
00

nicht nur den steuerzahlern geht es damit gut. auch den kindern.

ist ja nicht so, als ob jetzt jeder beamte 1x jährlich ein ganzes monat lang frei bekommt.

das passiert im schnitt max. 1-2x im ganzen beamtenleben.

sollten auch die privatunternehmen machen.

chg4711
40
Müssen Väter im Papa Monat auch stillen ?

wenn nicht, ist dier Prozess der Gleichmacherei noch nicht abgeschlossen. Auch an der Gebärpflicht für Väter ist noch zu arbeiten.

gebt den stevia frei
01

Natürlich müssen Väter im Papamonat auch stillen oder soll das Kind hungern bis die Mutter wieder heimkommt.

Lionel Cosgrove
00
kO.fA

dermartino
00

105?
Wieviel Prozent sind das?
0,000001?

meinrad
00
0,000001%?

glaub eher nicht, dass in österreich seit 1. märz bereits 10,5 mrd männer vater geworden sind

dermartino
00

Ok, also ich versuchs mal seriös :)

Gilt das nur für Mitarbeiter in Ministerien? Egal, ich schätze mal, dass 100.000 in Frage kommen.

Jeder dieser 100.000 arbeitet ca. 45 Jahre und kriegt in dieser Zeit 1,5 Kinder, das heißt alle 30 Jahre.

100.000 / 30 = 3333.33 ist also die Zahl der jährlichen Vater von diesen 100.000 (falls die Annahme falsch ist, korrigieren sie mich bitte).

Würde heißen, dass 105/3333.33 *100 = 3,15% den Papamonat wahrgenommen haben...

Ob das jetzt ein Erfolg ist oder nicht, sei dahingestellt. Aus meiner Sicht: nein.

exile in mainstream
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was soll die verarsche, papa ist man sein ganzes leben

manus_ductus
 
02
KLASSE PAPA, aber nur ein Monat?

Es ist toll, wenn die Frau BundesministerIn endlich zur Einsicht kommt, dass auch Väter am Nachwuchs teilhaben wollen und nicht nur Buchungszeilen am Kontoauszug darstellen.

Im privelegierten öffentlichen Dienst ist dies leicht möglich, denn dort ist es egal ob ein Zettel heute, morgen oder in einem Monat hin und her geschoben wird.

Solange aber eine Gleichstellung zwischen Mann und Frau im Gleichstellungsgesetz nicht vorhanden ist, der Mann ungeschützt der Privatwirtschaft ausgeliefert ist, wird sich dies nicht ändern.

Dazu wäre es nötig das die (geschätzte) Bundesministerin auch einmal die Aufgaben als Gleichstellungsministerin war nimmt.

Forderung: Mehr RECHTE FÜR VÄTER und FRAUEN in die WIRTSCHAFT, denn 1 Monat ist zu weni

Erimet
010

Papa-Monat statt erweiterten Kündigungsschutz für Väter in Karenz. Daran sieht man - wieder einmal - daß wir Männer endlich ein Männerministerium brauchen.

Queen of Sheba
 
38
Fast so peinlich wie Laura Rudas.

Erimet
11

Die Rudas kann sich wenigstens auf ihr Alter und damit einhergehende mangelnde Erfahrung ausreden...

Queen of Sheba
 
11
Und auf ihre familiäre Vorbelastung (Nomenklatura).

Völkerball
213
Ah, in der geschützten Werkstatt im Promillbereich.

Na wirklich aufregend wird es erst in der Privatwirtschaft, wenn die Familien anfangen zu rechnen wie lange der Papa zusätzliche ÜS schieben muss bis die Familie den Verlust herInnen hat.

baroli
63

Frauen sind anscheinend in Ihrer Welt nicht berufstätig.
Warum wundert mich das nicht.

Minister der Ökomonie
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Kann eh die Mama während des Papamonats hackeln gehen! Ist das gar nicht Teil des Plans? Da muss noch was gesetzlich geschraubt werden. Immerhin geht dabei ja darum, dass Frauen nicht in ihrer Karriere behindert werden sollen.

Also: Papamonat = Mamamonat. Papa daheim, Mama in der Hackn.

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