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Hohn und Spott für alle von Gewalt betroffenen Frauen und jene, die seit Monaten für mehr Rechte der Frauen auf die Straße gehen
Leider nein: Die neueste Kampagne des Limo-Herstellers ist alles andere als "erfrischend anders"
Das Magazin "In Style" empfiehlt eine "Drinkdiät": Abends nichts essen, den Hunger einfach mit einem Gläschen Weißwein bezwingen und am nächsten Tag über das Blackout lachen
Selten so gelacht oder doch eher fremdgeschämt? Zitrone für Nordsee und seinen platten Sexismus
Alles Zitrone: Mit "Forever Young" wird es an der Josefstadt unappetitlich, und die Kette FitInn läd zum Turnen, damit auch Ihnen nachgepfiffen wird
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Die Marke Tally Weijl bedient weibliche Teenager und wirbt mit dem verhängnisvollen Klischee der passiven Verführerin
Armin Assinger hat ein großes Mundwerk und ein überholungsbedürftiges Weltbild: Dass Frauen ihre Schuhe nicht selber zahlen, gehört dazu
Profilierungsversuche gegen einen vermeintlichen Mainstream, dem sexistische Werbung stinkt: "profil"-Chef macht aus Sexismus ein Frauenrecht
Der Lufthansa-Brief "Lieber Schatz" darf bei der aktuellsten Zitronenverleihung ebenso wenig fehlen wie ein Spot über den "härtesten Job der Welt"
Ich finds heftig, dass die Redaktion einen Thread hier heute über Nacht gelöscht hat.
Es gab hier zwei Posts der Redaktion, als Antwort auf meine Frage, welche diese nicht sehr gut dastehen lassen hat. Es ging um die Präsentation der Citrone am Dienstag und um das verschwinden des Artikels am Tag darauf von der Hauptseite.
Screenshots der Unterhalten werde ich an diesen Post anhängen, da ansonsten (bei externen Links) der Filter anspringt.
Das ganze rückt den Feminismus in ein schiefes Licht.
Von einem Standard hatte ich mir das nicht gedacht.
Gehts eh noch? Jetzt darf man nicht einmal mehr Frauenhäuser unterstützen? Putzen muss jeder, was soviel heisst wie es wird sicher sehr oft gekauft, also nehmt mal den Kopf aus dem Arsch und denkt vielleicht zweimal über eure Artikel nach.
Die vorangegangene Kritik an der Zitrone ist teilweise berechtigt, finde ich. Die Zitronen-Diashow ist einfach billig und folgt offensichtlich dem Prinzip Masse statt Klasse bzw. Quantität vor Qualität. Was bringt es, mit Müh und Not aus den langweiligsten Winkeln des Lebens etwas zusammenzukratzen und den Stempel Diskriminierung draufzuhauen? Besser wäre es, sich auf einen fragwürdigen Fall zu konzentrieren und diesen ausführlich zu behandeln.
1. ist es schon eine Meisterleistung, in den H&M Katalog Sexismus hinein zu interpretieren. Damenbademoden lassen sich nun mal schlecht an Osterhasen präsentieren. Und ein einziges Foto immer wieder zu retuschieren statt dutzende zu fotografieren ist einfach günstigert/schneller. Dies passiert bei allen Produkten - definitiv nicht frauenfeindlich.
2.: Bitte ENDLICH AUFHÖHREN das gros der Zitronen an Werbung zu verschleudern. ES GIBT WICHTIGERE THEMEN in der Ggleichberechtigungsdebatte!!!!
z.b.: Warum sprechen auf der European Startup Week 2011, 26 Österreicher – und nicht eine einzige Österreicherin?! Ist das das Bild, das dieses Land vom zukünftigen Unternehmertum hat/vermitteln will – ein rein männliches? Das wären interessante Themen!
mag sein, dass es günstiger und schneller ist, aber dass es den betreibern des onlineshops nicht selbst ein wenig creepy vorkommt, für den GANZEN onlineshop eine EINZIGE vorlage zu verwenden?!
schauen sie ihn sich doch an. die vorlage hat man quer über alle bereiche verwendet - selbst für handtaschen. war es zuviel verlangt, wenigstens eine zweite vorlage zur abwechslung zu nutzen?
warum hat man nicht auch gleich denselben kopf überall verwendet? wäre ehrlich gewesen.
es wurde nur eine vorlage genommen weil sonst der ankleideraum nicht funktionieren würde.
der sinn dahinter ist es zu sehen wie die kleidung an einem selber aussehen würde (angenommen man findet ein model das vom look her dem eigenen nahe kommt).
das modulare anlegen diverser kleidungsstücke und accessoirs funktioniert da natürlich nur wenn man immer die gleiche körperhaltung hat...
die idee von kleiderpüppchen gibt es schon seit dem 13. jahrhundert.
http://www.puppenhausmuseum.de/paper-dol... s-50s.html
jaja, das ist schrecklich langweilig und hässlich, keine frage, ich bin ganz bei ihnen. hat aber definitiv nichts mit sexismus zu tun. die gleichen leute hauen auch 50 autos auf das gleiche strassenbild oder 250 etiketten auf das gleiche bierflaschenfoto.
daraus aber die intuitaion der erschaffung eines stereotypen frauenbildes und somit frauenfeindlichkeit hinein zu interpretieren ist einfach nicht richtig.
Interessant, wie die Reaktionen sind, offenbar so unterschiedlich wie die handelnden Personen...
Dass die Redaktion den Dienstag oft nützt, um solche kontroversiellen Themen zu lancieren, die dann am Mittwoch von der Startseite weg sind, ist mir auch schon aufgefallen, ich habe mir diesen Artikel extra nochmal rausgesucht, weil der seltene Fall eingetreten ist, dass ich teilweise mit der Zitronenvergabe übereinstimme.
Fall 1 ist klar, das ist eine klare Zitronenplantage.
Fall 2 ist eher ein Fall für Photoshopdesaster, ich würde da nicht so viel hineininterpretieren, Zitrone hat es sich durchaus verdient.
Fall 3: Für Bild.de eine klare Zitrone
Fall 4 verstehe ich die Zitrone nicht und
Fall 5 auch nicht wirklich.
Bisschen entkrampfen...
nummer 3 ist maximal eine gratwanderung. ist halt so, wie wenn wo ein foto vom prinz ernst august wär, der eine windel anhat. das bezieht sich halt auf bekannte vorfälle mit der person, da würd dann auch keine von männerfeindlichkeit sprechen.
was an 2 schlimm sein soll, versteh ich absolut ned, da warens halt, wenig verwunderlich, der meinung, dass es effizienter ist, 10 fotos zu machen und die bikinimuster und kopf mit passender haarfarbe reinzukopieren anstatt 10.000 fotos mit allen möglichen bikinikombinationen und haarfarben zu machen.
Also das Foto OK, wenn sie sich so fotographieren lassen will, passt das. Aber die Kommentare dann von bild.de dazu?
Fall 3: wie gesagt, eher ein Fall für Photoshopdesaster. Sorry, aber das "macht man" einfach nicht. Vor allem nicht so auffällig. Sollen's halt ein Model nehmen, das fotographieren und dann zugeben, dass sie zu sierig waren, mehrere Models mit unterschiedlichen Kombinationen zu fotographieren. Ich teile die Auffassung der Redaktion nicht, es ist nicht passiert, weil Frauen als "austauschbar" dargestellt werden sollen, sondern weil der pure Geiz zugeschlagen hat. Und dafür ist eine Zitrone durchaus gerechtfertigt...
wieder einmal der beweis, wie desensibilisiert menschen - wohl zumeist männer - auf sexistische werbung reagieren. die frau im blickpunkt, reduziert auf den porno-effekt, hält nach wie vor einzug, nicht nur in die welt der medien und werbung. und zeigt, wie wir in einer männlich bestimmten kultur leben , die geprägt ist von frauenfeindlichkeit, abwertung , verachtung - sichtbar bis in den alltäglichen sprachgebrauch . auch hier gilt: sprache ist ein instrument, um wirklichkeit herzustellen, die wirklichkeit des patriarchats./senta tr. plötz/ gleiches gilt für die bildersprache in werbung und medien-welt..wer das nicht erkennen kann, scheint blind und taub zu sein..
ihre überschrift könnte auch lauten:
"durch männerfeindliche Feminismustheorien wird der Mann zum gesellschaftlichen Weichei"
da ist genauso viel wahrheit drinnen wie in ihrer aussage .. und deshalb eigentlich indiskutabel weil von vornherein barrieren aufgebaut werden die subjektiver nicht sein könnten ...
Ja, Frauen kaufen Haushaltsreiniger. Noch immer. Und weil das pfui ist, wäre den Frauen in Frauenhäusern besser geholfen, wenn der Hersteller nichts an die Frauenhäuser spendet?
Fall 2 gehört IMO eher nach photoshopdisasters. Fall 1 ist allerdings wirklich jenseitig und eine verdiente Zitrone.
schauen sie sich einfach das prospekt an.
http://www.penny.at/downloads... index.html
die zitrone gibts, weil man bei der vielen zusammenarbeit (soletti, tee, milka, kaffee) wieder mal "unfreiwillig" frauen mit putzen assoziiert hat. na gut, ein shampoo gibts auch.
pampers hätte thematisch eigentlich auch gepasst, weil kinder und jugendliche ebenfalls angesprochen sind, aber diese produkte waren wohl für unicef reserviert.
oder sieht die unterstützung darin aus, dass man kostenlose putzmittel an die frauenhäuser liefert?
...gibt es einen (marketing) verantwortlichen der über das budget entscheidet, welche marke also bei einer hilfsaktion mitmacht hängt von dessen entscheidung ab. sollte die spendenwilligkeit also bei der warengruppe "putzmittel" besonders gross sein: who cares!
und die warengruppe putzmittel hat sich dazu entschieden, die frauenhäuser zu unterstützen?
warum nicht obdachlosenheime oder greenpeace oder wwf oder blindenvereine?
ist die spendenwilligkeit bei den putzmitteln so groß, darf man dann annehmen, dass viel gewinn eingefahren wird, weil man die kunden abzockt?
der/die Brandmanager/in entscheidet, was die Warengruppe unterstützt. ich vermute mal, in diesem Fall ist es eine Brandmanager_in_, der Frauenhäuser wohl ein Anliegen sind, und nicht Obdachlosenheime. Und ja, klar überlegt die Warengruppe, ob das Anliegen bei der Warengruppenzielgruppe ankommt. Dass Frauenhäuser bei einer Warengruppe, die hauptsächlich von Frauen gekauft wird, ankommen, wo ist das Problem?
...wieso fragen sie nicht bei den zuständigen verantwortlichen nach? z.b. spendet billa für die caritas, interspar für sos kinderdorf, viele unternehmen machen das auch anonym. sind wir doch froh das gespendet wird! ihrer meinung nach "darf" ein putzmittel nicht für frauenhäuser spenden, weil das für sie nicht legitim ist?? nochmal: who cares?!
Skiny: Der Mann wird zb nur auf seinen Körper reduziert und ist daher beliebig austauschbar (h&m). Aber weils ein Mann ist wird natürlich gedreht und gewendet was das Zeug hält.
Was spricht übrigens gegen provokante Werbung? Wie soll man denn sonst auf sein Produkt aufmerksam machen?
Darf sie, gibts auch öfters und wurde zum Teil ebenfalls zitronisiert...
Und wenn der Frau der Kopf abgeschnitten ist, ist das auch ein Grund für die Zitrone, weil "Reduzierung auf den Körper" und so. Die Skinny Werbung ist sexualisiert und darum fragwürdig, aber nicht zwingend sexistisch
bitte DIEstandard, macht euch nicht lächerlich.
ihr bestimmt sicher nicht welche produkte sich für menschen einsetzen dürfen und welche nicht. was ihr immer mit zwang reininterpretiert ist zum haare raufen!
und wegen solchen geschichten die ihr da immer raus zaubert, wird die richtig starke frau auch nicht mehr ernst genommen...bravo!
immerhin spenden bierunternehmen für den regenwald.
wie sieht hierbei die assoziation aus?
ich pinkle nach ein paar bier hin und wieder an einen baum und muss deswegen einen in südamerika retten??
warum spenden nicht die an frauenhäuser oder wird das nicht an die große glocke gehangen?
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