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Frauen-Marathon in Marathon.
London - Die vom Leichtathletik-Weltverband (IAAF) beschlossene Änderung der Weltrekord-Kriterien im Frauen-Marathon sorgt für Kritik der VeranstalterInnen. Laut der ab 1. Jänner 2012 in Kraft tretenden neuen IAAF-Regel werden nur noch jene Zeiten als Marathon-Weltrekorde anerkannt, die in reinen Frauen-Bewerben gelaufen wurden bzw. werden. Damit gelten die 2:15:25 Stunden der Britin Paula Radcliffe vom "gemischten" London-Marathon 2003 nur noch als Weltbestmarke, als Weltrekord wird künftig 2:17:42 Stunden, Radcliffes zweitbeste Zeit aus dem Jahr 2005, geführt.
Die Vereinigung der weltgrößten Marathons (Boston, London, Berlin, Chicago, New York) und die Vereinigung der internationalen Marathon-VeranstalterInnen (AIMS) empfinden diese Entscheidung als unfair. Sie werde der Geschichte des Straßenlaufsports nicht gerecht. "Es sollte zwei Weltrekorde, einen für gemischte Rennen und einen für Frauen-Rennen geben", teilte die AIMS mit und kündigte Gespräche mit der IAAF an. Die 37-jährige Radcliffe startet am Sonntag im Berlin-Marathon. (APA)
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Hinter dem PM bildet sich ein Wirbel, der den Gegenwind in einen Rückenwind umwandelt.
Fahre einmal mit dem Fahrrad hinter einem LKW nach, dann merkst du sofort, wie der Gegenwind in einen Rückenwind umgewandelt wird und du Kraft sparen kannst. Die Brummis auf der Autobahn, sparen mit dieser Methode extrem viel Sprint.
Männliche Weltrekorde werden ohne "Windschatten" aufgestellt, während die weiblichen Weltrekorde mit Hilfe von Windschatten aufgestellt werden.
Wer schon einmal auf einem Rad gesessen ist, wird den Unterschied sofort verstehen.
Deshalb gibt es auch Weltrekorde der Sprinter, die bei zu viel Rückenwind (Orkan=Hilfsmittel) nicht anerkannt werden.
Pace Maker für Männer sind verboten? Seit wann? Nur weil über die Gesamtstrecke kein anderer schneller ist, heißts ja nicht dass sich der spätere Gewinner nicht ziehen hat lassen.
Schön auch der Vergleich hier zwischen Marathon laufen (knapp 20 km/h) und Brummis auf der Autobahn bzw Bahnradfahrern.
Die Tour de France fuhr er schon selber- egal, was er geschluckt hat, mit dem Taxi ist er nicht gefahren...
(o.k., ich weiß, der Vergleich hinkt: pace-making mit Männern ist ja nicht verboten/regelwidrig- verschafft jedoch einen goldenen Vorteil.)
... wenn sie bei den Männern mitlaufen. Das ist einfach unsolidarisch anderen Frauen gegenüber.
Außerdem fordere ich, dass Weltrekorde von Männern nur dann anerkannt werden, wenn keine Frau mitgelaufen ist, sondern nur Männer.
Wenn schon, denn schon.
PS: Vielleicht könnte man auch dafür sorgen, dass Frauen in der Kirche links und Männer recht sitzen. Schaut einfach ordentlicher aus.
(offtopic) Selbst als Nicht-Katholik hege ich den Verdacht, daß Männer-rechts/Frauen-links einen Grund haben könnte, der mit "ordentlichem Aussehen" nichts zu tun hat...
Daß mr accuser (unterhalb) diese Gründe- die er (noch?) nicht versteht, oder (er)kennt- pauschal als "Neurose" abtut, will ich gar nicht kommentieren.
Das männl. "Hasen"-Problem im Frauenlauf ist ebenso nicht neurotisch, sondern ein ganz reales, der IAAF sieht offensichtlich darin ein Sich-Verschaffen eines (unlauteren) Vorteils.
Naja, kann man drüber diskutieren...
Das kann für die Athletinnen eingentlich nur positiv sein. Sie bekommen mehr (mediale) Aufmerksamkeit, weil sie nicht mehr im großen Männerfeld verschwinden und mehr Verdienstmöglichkeiten, weil eine reines Frauenrennen zwangsläufig auch (gut bezahlte) Pacemakerinnen erfordert.
Beide Punkte sind der Entwicklung der Frauenmarathonszene sind förderlich.
Das die Veranstalter murren, weil sie mehr Aufwand haben ist wieder eine andere Geschichte. Aber wenn sie es schaffen die Frauenrennen gut zu inszenieren und zu vermarkten (siehe London), profitieren letztlich auch sie.
Glaube ich nicht, die Frauenmarathon-Szene ist sehr überschaubar - da würden sich eigene Frauenrennen kaum rentieren. Der Veranstaltungsaufwand wäre ja ähnlich hoch (Straßensperren ...). Z.B. beim VCM 2011 waren keine 20 Frauen unter der 3-Stunden-Marke. Daswären auch recht einsame Läufe, also auch für die Teilnehmerinnen unangenehm.
http://de.wikipedia.org/wiki/Astr... en%C3%B6hr
Solange es aber nur eine einzige Frau schafft kann es aber auch ein möglicher Ausreiser sein...
Das stimmt so sicherlich nicht. Sowohl in der Ultratriathlon- als auch in der Ultramarathonszene sind die Männerrekorde deutlich schneller. Im Radsport (siehe RAAM) verhält es sich genau so. Es gab allerdings vor kurzem Mal irgendeinen Schwimmrekord (weiß nicht mehr, was es geanu war), den eine Frau aufgestellt hat.
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