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Mit 4,1 Prozent sind die Grundgehälter der Führungskräfte 2011 in Österreich deutlich stärker gestiegen als noch im Vorjahr, als die Unternehmen die Vergütung ihrer ManagerInnen um 2,8 Prozent anhoben. Auch die Bonuszahlungen an die österreichischen ManagerInnen übertreffen jene von 2010. Das ergab der Vergütungsreport Führungskräfte in Österreich, für den die Managementberatung Kienbaum mehr als 2000 Positionen in 295 Unternehmen analysierte. Für 2012 erwartet Kienbaum plus drei Prozent.
97 Prozent der GeschäftsführerInnen und 93 Prozent der Führungskräfte der zweiten Ebene erhalten einen Bonus, auf der dritten Ebene sind es jedoch nur 78 Prozent. Im Schnitt betrug er bei Mitgliedern der Geschäftsführung 68.000 Euro im Jahr (2010: 60.000 Euro), eine Ebene darunter waren es noch durchschnittlich 25.000 Euro (2010: 19.000 Euro), und auf der dritten Ebene lediglich 9000 Euro (2010: 8000 Euro) jährlich. "Ist die variable Vergütung richtig implementiert, hängt ihre Höhe stark von der individuellen Ertragssituation des Unternehmens ab. In Unternehmen mit unterdurchschnittlicher Ertragslage erreicht sie nicht die Summen, die Unternehmen mit überdurchschnittlichen Gewinnen als Sonderzahlungen gewähren", sagt Maria Smid.
Je nach der geografischen Verantwortung des Positionsinhabers variiert ebenfalls die Vergütung. GeschäftsführerInnen, die für den gesamten mittel- und osteuropäischen Markt zuständig sind, verdienen im Schnitt 317.000 Euro im Jahr, während ihre KollegInnen auf gleicher Ebene ohne eine solche Verantwortung lediglich 247.000 Euro erhalten. Männer in Führungspositionen verdienen auch weiterhin deutlich mehr als ihre Kolleginnen: Die Spanne reicht von 17 Prozent auf der ersten Ebene über 14 Prozent auf der zweiten bis zu elf Pro- zent auf der dritten Ebene. Darüber hinaus sind Frauen im Management österreichischer Unternehmen deutlich unterrepräsentiert. (red, DER STANDARD, Printausgabe 24./25.9.2011)
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Durch Schwangerschaft verlieren sie pro Kind ein paar Monate, die Kinderbetreuung ist mit dem Vater zu klären und kann daher nicht Teil einer Lohndebatte sein.
Der Ausfall von wenigen Monaten - wohlgemerkt freiwilliger - Schwangerschaft, wiegt nicht mal die finanziellen Verluste auf, die Männer durch Bundesheer-/Zivildienst - erzwungenermaßen - erleiden.
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