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Wien - Seit 1. März ist das Gleichbehandlungsgesetz in Kraft, das unter anderem Großbetrieben ab Juli vorschreibt, die Durchschnittseinkommen in anonymisierter Form offen zulegen. Laut Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek haben aber bisher lediglich die Hälfte auf Aufforderung der Offenlegung freiwillig reagiert.
Die zweite Maßnahme, die gesetzt wurde, nämlich die Verpflichtung, dass bei Stellenausschreibungen per Inserat angegeben werden muss, wie hoch die kollektivvertragliche Bezahlung ist und ob eine Überzahlung möglich ist, "funktioniert noch nicht zu meiner Zufriedenheit", so die Ministerin am Donnerstag in einer Aussendung. "Nur 20 Prozent der Ausschreibungen erfüllen die nötigen Kriterien. Allerdings gibt es diesbezüglich erst ab dem 1.1.2012 Sanktionen", so die Ministerin.
Am 4. Oktober ist der bundesweite Equal Pay Day. Bis zu diesem Tag verdienen Frauen und Männer gleich viel - danach arbeiten Frauen statistisch gesehen gratis. (APA)
ArbeitnehmerInnen leisteten 2011 303 Millionen Überstunden, 67 Millionen Überstunden wurden nicht ausbezahlt
Die gesetzlichen Vorgaben werden überwiegend erfüllt, bringt aber nicht den erhofften Effekt - Im Mai neue Gespräche der Sozialpartner
Vor allem in der Altersgruppe ab 30 Jahren bleiben die Verdienste der Frauen deutlich hinter jenen der Männer zurück
Programm mit neuen Daten aktualisiert und ab Dienstag als App erhältlich
Lohnschere in Spitzenjobs in letzter Dekade verringert, aber "erhebliches Verdienstgefälle" zwischen Männern und Frauen in Führungspositionen bleibt bestehen
Einkommensschere für Heinisch-Hosek "traurige Realität" - ÖVP-Frauen wollen Änderung der Kollektivverträge - AK fordert Kinderbetreuungsausbau
Zahlen der Statistik Austria verraten, dass es 2010 zu einer minimale Annäherung kam: Frauen verdienen nach wie vor eklatant weniger als Männer
Differenz seit 2010 gleich - Rund sieben Prozent der Unterschiede nicht erklärbar
Managerinnen erreichen nur 64 Prozent des Kollegen-Gehalts - 64 Manager verdienen mehr als der Kanzler, Mitarbeitergehälter hinken nach
Sollten sich in den nächsten sechs Monaten keine Fortschritte zeigen, will die Frauenrechtsministerin eine härtere Gangart einschlagen
Teilzeit als Karrierekiller: SpitzenverdienerInnen fast zur Gänze Männer - Unterschiede in Privatwirtschaft deutlich größer
Feminisierung einer Branche führt zu Niedriglöhnen - GPA-djp-Frauen präsentieren Buch zur Diskriminierung in der Arbeitswelt
Der SP-Wirtschaftssprecher und Junge-Industrie-Vorsitzende Therese Niss debattieren über Quoten, Frauenförderung und die Fehlverpreisung von Qualifikation
Nicht nur zwischen Männern und Frauen bestehen Ungleichheiten, sondern auch zwischen älteren und jüngeren JournalistInnen
In einer neuen Studie des US-Handelsministerium zeigt sich, dass auch in technischen Berufen Frauen weniger verdienen als Männer
Bildungsniveau und Erwerbsbeteiligung von Frauen - bedingt durch Teilzeit - steigt
Grüne Anfrage zeigt "eklatante Ungleichbehandlung" - Frauensprecherin für bessere Verteilung der Überstunden
Personalchefin verdiente rund 1.000 Euro weniger als ein Kollege - Präsident Kalliauer: "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit noch lange nicht Realität"
Verbotene Kettenarbeitsverträge: Arbeiterkammer erreichte 5000 Euro Nachzahlung für Steinmetzin
Frauen verdienen im Wiener Rathaus 10,4 Prozent weniger
Kein österreichisches, aber hierzulande wie in Deutschland unabhängig von der Studienwahl größeres Phänomen
Ein Drittel der ArbeitnehmerInnen verdient weniger als ihnen zusteht: Frauen sind nach wie vor besonders benachteiligt
Mehrfache Diskriminierung nach dem Geschlecht: Arbeiterkammer erstritt 16.000 Euro für weibliche Führungskraft, die nach Fehlgeburt entlassen wurde
Sozialdemokraten fordern Entgeldberichte für Unternehmen ab 1.000 Beschäftigten
Am deutschen Arbeitsmarkt sieht die Situation für Frauen nicht sonderlich rosig aus: 21 Prozent weniger Gehalt, 45,6 Prozent in Teilzeit
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