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37 Prozent gaben an, dass es für einen Mann sehr bereichernd sei, wenn er eine Zeit lang allein für die Versorgung des Nachwuchses zuständig ist.
Linz - Beim Thema PartnerInnenschaft geht die Schere zwischen gewünschter und gelebter Situation auseinander. 38 Prozent der ÖsterreicherInnen finden ein partnerschaftliches Modell, bei dem beide zu gleichen Teilen berufstätig und für Haushalt sowie Kinder zuständig sind, am besten. Aber nur 25 Prozent leben tatsächlich danach. Bemerkenswert ist, dass 32 Prozent der Männer dieses Modell präferieren - 35 Prozent gaben an, es bereits anzuwenden. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Linzer market-Instituts zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Genau umgekehrt ist es bei den Frauen: 43 Prozent halten die gleiche Aufteilung der Pflichten für das beste Modell, aber nur 15 Prozent leben so. Das ZuverdienerInnenmodell, bei dem der Mann voll, die Frau Teilzeit arbeitet und dazu die Kinder- und Haushaltsbetreuung übernimmt, finden 22 Prozent am besten, 26 Prozent leben danach. Das AlleinverdienerInnenmodell ist für 19 Prozent am erstrebenswertesten, nur zwölf Prozent wenden es an. Trotzdem glauben 48 Prozent, dass Frauen mit Kindern unter sechs Jahren ganztägig zu Hause bleiben sollen - sofern sich das finanziell ausgeht.
Nach der Geburt eines Kindes ist nach Ansicht von 36 Prozent der weiblichen und 18 Prozent der männlichen Befragten meistens Schluss mit der partnerschaftlichen Arbeitsteilung in der Familie und die Frau übernimmt einen Großteil der Hausarbeit. Der Aussage, dass die Partnerin mehr Zeit und Energie in eine Beziehung investiert als ihr Lebensgefährte, stimmten 36 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer voll und ganz zu.
Männer in die Kindererziehung
Dass Frauen in der Arbeit mehr leisten müssen als Männer, wenn sie weiterkommen wollen, sehen 44 Prozent so. 58 der weiblichen, aber nur 29 Prozent der männlichen StudienteilnehmerInnen sind dieser Meinung. Im Gegenzug ist ein großes Bewusstsein da, dass es Männern guttue, sich in die Kindererziehung einzubringen. Von den 427 online Befragten - repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren - gaben 37 Prozent an, dass es für einen Mann sehr bereichernd sei, wenn er eine Zeit lang allein für die Versorgung des Nachwuchses zuständig ist. In der Generation von 16 bis 29 Jahren stimmten sogar 48 Prozent dieser Aussage zu.
Pflege und Beruf - das geht eigentlich nicht
38 Prozent sind der Meinung, dass die Pflege von Familienangehörigen mit dem Beruf auf keinen Fall zu vereinbaren ist. Es gibt zu wenig Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen, meinen 43 Prozent der Befragten. Kaum ein Thema werde Geschlechter übergreifend als so drängend empfunden, so das Institut. Die Männer reihen die mangelnde Unterstützung bei der Pflege mit 45 Prozent voller Zustimmung sogar auf Rang zwei der Aussagen zur Unvereinbarkeit von Beruf und Familie. (APA)
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man läuft ja nicht gleich rot an... :-), aber es kann sein, dass Sie recht haben. aber wie auch immer, ich bin recht erstaunt über die aggressiven postings (nicht Ihrer!) zu meinem harmlosen kommentar und dass sich dir herren alle "sexistisch" angegriffen fühlen...
Dieser Mann hält ein Buch.
Also "MUSS" das Kind schreien.
Dieser Mann schaut nicht verzweifelt aus der Wäsche wie einer der "3 Männer und ein Baby".
Also liest der mann "IN RUHE" sein Buch -> Wie grausam.
Wenigstens erfährt man hier aus erster Hand, daß Sexismus auf beiden Seiten existiert.
So kommen wir wohl nie weiter
das Kind hat den Mund geöffnet!
woher sie so genau wissen wollen dass der/die Kleine schreit müssten sie bitte erläutern...
übrigens ist ihre sofortiger sexistischer Angriff ja nur bezeichnend für das - besonders unter Frauen - verbreitete Vorurteil dass Väter keine den Müttern gleichwertige Erziehung und/oder Betreuung leisten könnten
wer so reaktionär dahinbrabbelt KANN ja niemals einen Wandel erleben... weil sie ihn ablehnen
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