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Seit dreizehn Jahren ist das österreichische Heer für Frauen geöffnet. Derzeit dienen nicht einmal 400 Frauen.
Wien - Verteidigungsminister Norbert Darabos will keine Wehrdiener mehr und weniger Generäle beim Heer haben, dafür aber mehr Frauen. Mit 372 Soldatinnen liegt der Anteil der Frauen in der Truppe derzeit nämlich bei marginalen zwei Prozent. Dem Thema Frauen beim Militär widmet sich in den kommenden Tagen ein Symposium, das Montagnachmittag im Parlament eröffnet wurde.
Minister Darabos bekräftigte dabei sein Ziel, das auch im Regierungsprogramm verankert ist, den Frauenanteil im Heer zu erhöhen. Er strebe an, das Bundesheer auch hinsichtlich seiner Personalstruktur in Bezug auf die Relation Frauen und Männer "international vergleichbar zu machen", so Darabos. Denn das Bundesheer müsse sich "auch in dieser Hinsicht im Vergleich mit unseren Partnernationen, mit denen wir im Rahmen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union für Frieden und Stabilität sorgen, sehen lassen können". International verfügen Armeen im Schnitt über sechs bis acht Prozent weibliche Soldaten.
Gemeinsames Dienen optimieren
"Die Tatsache, dass Frauen und Männer im Österreichischen Bundesheer gemeinsam Dienst verrichten, ist keine Besondere mehr. Es stellt sich heute und in den nächsten beiden Tagen nicht die Frage, ob Frauen Soldatinnen werden sollen oder können, sondern vielmehr, wie der gemeinsame Dienst von Frauen und Männern im Heer optimiert werden kann", sagte der Minister. Er betonte, dass vom gemischtgeschlechtlichen Dienst einerseits die jeweilige Einheit profitiere und anderseits die Qualität der Aufgabenerfüllung und somit die Akzeptanz des Bundesheeres in der Bevölkerung durch die Horizonterweiterung, die sich aus dieser gemeinsamen Dienstleistung ergebe, steige.
Ganze 372 Soldatinnen
Seit der Öffnung der militärischen Berufe für Frauen im Jahr 1998 haben bereits Hunderte Österreicherinnen eine Karriere als Soldatin eingeschlagen. Derzeit stehen 372 Soldatinnen im Dienst des Bundesheeres. Neben den Soldatinnen seien auch über 2.500 weibliche Zivilbedienstete beschäftigt. "Dies entspricht einem Frauenanteil von über 12 Prozent", so Darabos.
Das Bundesheer ist seit 1998 auch für Frauen offen. Von den insgesamt 372 Soldatinnen stehen 288 in einem Dienstverhältnis, 76 absolvieren derzeit den Ausbildungsdienst und drei befinden sich im Auslandseinsatz. Der derzeit höchste von einer "Frau Offizier" (insgesamt 68) erreichte Dienstgrad ist "Oberstarzt", der höchste Unteroffiziersdienstgrad ist "Oberstabswachtmeister".
Frauen sind mittlerweile in allen Funktionen und Waffengattungen tätig - als Militärpilotin, Militärseelsorgerin oder Panzerkommandantin, Ärztin sowie Technikerinnen. Das Bundesheer bietet im Rahmen seiner Sportförderung auch 79 Leistungssportlerinnen die finanzielle Möglichkeit, als Sport-Soldatinnen für nationale und internationale Wettkämpfe zu trainieren.
WoMen serving together
Beim Symposium "WoMen serving together" diskutieren ExpertInnen wie die Gender Mainstreaming-Beauftragte im Österreichischen Bundesheer, Silvia Moosmaier, und die Wiener Polizeivizepräsidentin Michaela Kardeis über gemeinsamen Dienst. Am Mittwoch beginnt das Symposium mit dem Vortrag von Generalmajor Heidecker über das Thema. Den Abschluss bildet eine Schlussrunde mit Frauenministerin Heinisch-Hosek und dem derzeitigen Chef des Generalstabes Generalleutnant Othmar Commenda. (APA)
Termin
WoMen serving together
11. - 12.10., Beginn jeweils 09:00 Uhr
Landesverteidigungsakademie Sala Terrena, Stiftgasse 2A, 1070 Wien
ach ja, dürfen sich auch frauen gegen frauen, vielleicht schwangere gegen schwangere, mütter gegen mütter bekämpfen, gegenseitig umbringen - alles so passend in ein wahnhaftes patriarchöses weltbild, das v. machismo geprägt ist. frauen sollten sich nicht diesen krankhaften männl. wertmaßstäben patriarch. strukturen verinnerlichen.
"womöglich ist das militär eine art symbol. recyclinganlage, in der die normen d. männerdominanz immer wieder erneuert und weitergegeben werden..sexualisierte metaphern tauchen im militärjargon immer wieder auf. erst penetriert man, explodiert, und dann entsteht - wiederum metaphorisch - neues leben..." nein danke
http://www.gwi-boell.de/web/gewal... ech-3653.h
Gewalt ist kein "Männliches"phänomen sondern ein "menschliches" Phänomen,
http://ooe.orf.at/news/stor... s/2505870/
http://derstandard.at/131701986... -dem-Bauch
wie erklären sie sich Frauengefängnisse mit Mörderinnen? oh an jeder weiblichen Mörderin ist sicher auch irgendwie ein Mann schuld...
Das "Militär", ist auch nicht dafür da, machismus auszuleben, sondern um Demokratie zu erhalten, was glauben sie wie lange ein Taliban zögern würde, könnte er hier die macht übernehmen, da würden sie schön blöd schauen wenn sie unter den Taliban leben müssten (Kopftuchzwang, Steinigung etc etc)...Das Militär ermöglicht ihnen erst ihre Rechte...
daran besteht kein zweifel , und ich bin für gleichberechtung ,aber echte gleichberechtigung
und dh auch ;
Das frauen die kinder bei einer schiedun nich einfach bekommen weil sie frauen sind .
Das Frauen die gleichen pflichten wie ein Mann übernehmen muss dh grundwehrdienst
Und so weiter.
sonst werden bald die männerechts aktivistengruppen spriesen.
Herr Darabos, ich habe eine Möglichkeit entdeckt um den Frauenanteil beim Heer schlagartig auf nahzu 50% zu erhöhen.
Führen sie doch einfach die Wehrpflicht auch für Frauen ein. Das wäre aus feministischer Sicher wohl schon lange überfällig und doch traute sich bisher keine Frauenministerin sie darum zu bitte. So tue ich es nun.
ps
solche Videos schaden auch etwas
http://youtu.be/PGkJSdo4EAw
warum?
als frau muss man das ganze leben auf stolperdraht achten.
frauenwehrpflicht würde eh wieder zur männerdiskriminierung führen. soviel platz gibt es beim heer nämlich nicht, d.h. es müsste nur mehr jeder zweite mann einrücken, um platz für die hälfte der frauen zu schaffen.
wie würdens die einrückung entscheiden? per los?
gleichberechtigung zwischen den männern?
die diskussion gab es in deutschland.
der eine muss den dienst leisten, der andere nicht? wieso zahlt man dem dienstleistenden dann nicht wenigstens einen anständigen lohn, wenn er schon beim los verliert?
wird das los geschlechtergetrennt gezogen, d.h. 2x 50% für die geschlechter oder alle in einen topf geworfen und damit mit möglichem ungleichgewicht 51%:49%?
wie schauts mit zivildienst aus? gibts eine 50:50 chance, nicht gezogen zu werden, werden viele das risiko des bundesheeres gegenüber der 100% chance des zivildienstes in kauf nehmen. aber vielleicht ist das ja geplant. oder man will überhaupt jeweils die hälfte zum zivildienst abkommandieren, in form des "sozialen jahres".
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