Persilschein gibt's keinen

Birgit Tombor
16. Oktober 2011, 20:00

Schmutzige Kleidung versus reines Gewissen: Ein WearFair-Shopping-Guide beantwortet ewige Frage, wie fair diverse Hersteller eigentlich sind

15. Oktober Weltrevolution. Für die Menschenmasse in den Läden auf der Mariahilfer Straße, durch die sich der Demozug der Occupy-Bewegung ihren Weg zum Heldenplatz bahnt, lautet die Devise aber: Stil statt System verändern. Scharenweise stürmen vornehmlich Frauen in die Modegeschäfte großer Textilhersteller. Für jedes Geldbörsel gibt's was Passendes, so klein kann das Gehalt bzw. Taschengeld gar nicht sein, dass sich nicht noch ein wenig tragbarer Schnickschnack ausgeht.

Die andere Seite

Schauplatzwechsel. In Brasilien zahlt die beliebte Frauenmodemarke Zara lieber zig Mal Bußgeld wegen Verstößen gegen das Arbeitsrecht, statt in ihre ArbeiterInnen in Brasilien zu investieren. Erst im August wurden Ermittlungen gegen die Modekette wegen sklavereiähnlichen Zuständen in einem Zuliefererbetrieb nahe Sao Paulo aufgenommen. Über 50 Menschen, vor allem Frauen, aus Bolivien schuften dort bis zu 14 Stunden am Tag, unter gesundheitsschädigenden Bedingungen, für kaum Geld. Und derweil steigen die Gewinne des weltgrößten Mode-Einzelhändlers Inditex, dem Zara gehört.

Auch in Kambodscha lässt Inditex produzieren. Dort kippen pro Jahr über 1.000 ArbeiterInnen in den Textilfabriken einfach um. Genaue Ursachen kennt man nicht, Ermittlungen sind in Gange. Nicht-Regierungsorganisationen sehen die großen westlichen Unternehmen in der Verantwortung: zu lange Arbeitstage, 14 Stunden keine Ausnahme, und das bei Löhnen, die "living wages" nicht entsprechen. Menschen werden in diesem System ganz offenkundig ausgebeutet. In solchen Fabriken lassen auch viele andere Firmen ihre bei uns an jeder Ecke erhältlichen Kleidungsstücke herstellen. Marks & Spencer, Tesco, Next, Hennes & Mauritz.

Shops und Sweatshops

Wenn es um die weltweite Shop-Zahl geht, sind diese Modegiganten auskunftsfreudig. So betreibt Schwedenbombe H&M, nach Inditex der international zweitgrößte Kleider-Einzelhändler, mehr als 2300 Geschäfte in 40 Ländern. Branchenprimus Inditex aus Spanien ist gar mit 5.221 Geschäften in 78 Ländern vertreten.

Deutlich bedeckter halten sich die Riesen aber, wenn es um die Produktionsstätten geht; oft typische Sweatshops. Wir, die KundInnen, wissen es eigentlich alle: Wenn wir ein neues Leiberl bei einer dieser Ketten kaufen, muss irgendwo irgendwer dafür auch bezahlen. Aber was ändert dieses Wissen am allgemeinen Konsumverhalten? Schließlich braucht man Anziehsachen, schließlich haben auch wir immer weniger Geld in der Tasche, schließlich ist der Satz "Ich kann mit was anderes nicht leisten" nicht nur Totschlagargument, sondern entspricht immer mehr der Realität der Einzelnen in der globalen KonsumentInnenklasse.

Ewige Frage: Wo einkaufen?

Und zu der gehören wir, egal wie hoch oder niedrig das Gehalt ist. Wir gehören zu den 20 Prozent der Erdbevölkerung, die über ein Einkommen verfügen, das ihnen mehr als das reine Überleben sichert. Von denen, die unsere Kleidung herstellen, kann das nicht behauptet werden. Wie soll man sich also aus diesem Dilemma einen Weg bahnen in eine faire Welt für möglichst viele, am besten alle?

Wo man ohne schlechtes Gewissen noch einkaufen könne, sei die "ewige Frage", weiß Christina Schröder von der Südwind Agentur, die die Clean Clothes Kampagne (CCK) in Österreich koordiniert. Boykott von Firmen wie Zara sei jedenfalls keine Lösung, denn dadurch verlören die ArbeiterInnen überhaupt ihre, wenn auch schlecht, bezahlten Jobs und das Nord-Süd-Gefälle verschärfe sich noch.

Druck machen

Eine Antwort lautet, und die ist nicht neu: Druck machen, nicht nur wortlos einkaufen. Aber auch das kostet - wenn auch nur Zeit. Die CCK bietet auf ihrer Webseite schon längst eine Shopkarte an, die man an die Unternehmen, deren Ware man kauft, schicken sollte. Über die soll den Firmen klar werden, dass es den KundInnen eben nicht egal ist, ob die ArbeiterInnen in den Billiglohnländern fair behandelt werden.

Fairer Shopping-Guide

Wen das nicht zufriedenstellt, kann woanders unter geprüften Bedingungen hergestellte Kleidung kaufen. In Wien allein gibt es viele Modegeschäfte, die sich zu Fair/Öko/Bio-Ware bekennen. Das ist Teil zwei der Antwort auf die "ewige Frage": "Auf die haben wir nun mit einem Shopping-Guide und einer Firmenübersicht reagiert", erzählt Schröder dieStandard.at. Beides zeigt auf, in welchen Bereichen sich Unternehmen engagieren oder nicht. Schröder stellt klar: "Wir wollen Unternehmen keinen Persilschein ausstellen, sondern erreichen, dass sich die KonsumentInnen umfassender informieren und weiter Druck ausüben, damit sich in der Bekleidungsbranche endlich etwas bewegt."

In dem Shopping-Guide auf WearFair werden insofern ausschießlich die TextilherstellerInnen beleuchtet, die sich bereits puncto sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit engagieren. So sollen sich potenzielle KundInnen einen Überblick darüber verschaffen können, welche Unternehmen in welchen Bereichen fairer agieren und wofür genau die unterschiedlichen Gütesiegel stehen.

Made in Wo?

Viele Unternehmen haben im Bereich Fairness vielleicht Worte gespendet, aber keine überzeugenden Taten folgen lassen. Andere nutzen "Fair/Öko/Bio" noch nicht einmal zu Marketingzwecken. "Wenn von Unternehmen nichts über soziale, arbeitsrechtliche und ökologische Standards kommuniziert wird, ist das ein schlechtes Zeichen", hält Schröder fest. Zu den bedeckteren gehören auch Outdoor-Textilhersteller, die Skater- und Borderwear anbieten und vor allem bei jüngeren KonsumentInnen beliebt sind. Auf den eingenähten Tags der britischen Kette Bench findet sich nicht einmal das "Made in". Auf dieStandard.at-Anfrage schrieb jovial ein "Gayle" zurück, dass man die Mehrheit der Klamotten im "Fernen Osten" herstellen lasse, aber auch Zulieferer in Indien und der Türkei habe.

"Mit Metallern kann man das nicht machen"

So läuft das eben bei allen Großen. Und die Kleinen, wie sie auch im WearFair-Guide vertreten sind, leiden unter Auslagerung der Produktion in die Billiglohnländer in Asiens, Afrikas, Südamerikas. "Die Textilbranche in Europa ist in den letzten 30 Jahren leise vor sich hingestorben", sagt Elke Freytag, die ihren gleichnamigen Laden für selbstdesignte und -hergestellte Damenmode in der Lindengasse betreibt. Im nahen Ausland, geschweige denn in Österreich findet sich keine Infrastruktur mehr. Alles aufgelassen, Produktionsstätten tot. Dass das passieren konnte, liegt für Freytag vor allem an einem: "Die Textilbranche ist eine klassische Frauenbranche. Mit den Metallern kann man das nicht machen."

Freytag redet nicht um den heißen Brei herum und nennt ein weiteres Problem direkt beim Namen: Die zunehmende Umstellung auf Bio-Produkte im Bereich Kleidung - für unser "gutes Gewissen". "Wo wird das produziert, auf wessen Kosten? Ist das nicht das selbe Spiel wie beim Bio-Sprit, nur dass die Menschen in den Anbauländern dann unser tolles Cotton anbauen müssen, statt ihr Obst und Gemüse fürs die täglichen Mahlzeiten?" Außerdem: Den Bedarf der westlichen KonsumentInnenklasse kann Bio nicht decken.

Doch Boykott?

Das, was zwischen all den Problemen mit der Kleidungsherstellung immer klarer wird, ist die Relevanz von nachhaltiger Produktion und Nahversorgung. Für Freytag klingt auch das Wort "Boykott" gut: "Briefe schreiben und drohen, dass ich vielleicht woanders einkaufen werde, macht doch den Unternehmen keine Angst. Die spüren es nur, wenn nicht mehr gekauft wird." Denn das Schlimmste für Riesen wie Inditex scheint zu sein: Dass sie aufhören zu wachsen. Ihnen nichts mehr zu fressen zu geben und dafür die lokalen Kleinen zu unterstützen, könnte ein Scherflein zur Veränderung beitragen. Zur individuellen Typveränderung und zur generellen Systemveränderung. (bto/dieStandard.at, 17.10.2011)


Links

WearFair ist ein Shopping-Suide der gleichnamigen Kampagne von Clean Clothes Österreich, der Übersicht über Engagement einzelner Bekleidungsbetriebe und Gütesiegel im Bereich sozialer wie ökologischer Nachhaltigkeit bietet.

Südwind setzt sich als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation seit 30 Jahren für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Durch schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die Herausgabe eines eigenen Magazins und anderer Publikationen thematisiert Südwind in Österreich globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen- und Informationsarbeit engagiert sich Südwind für eine gerechtere Welt.

Clean-Clothes-Kampagne für faire Arbeitsbedingungen weltweit setzt sich für die Interessen der ArbeitnehmerInnen in der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie ein und vertritt die Forderungen kritischer KonsumentInnen nach Einhaltung von sozialen Mindeststandards bei der Herstellung von Bekleidung und Sportartikeln. Sie wird in Österreich von zahlreichen gewerkschaftlichen, kirchlichen, frauen- und entwicklungspolitischen Organisationen getragen, von Südwind koordiniert und von der Europäischen Gemeinschaft und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert.

Ein neues Projekt der CCK nimmt sich die mangelnde Transparenz in der Outdoor-Textilbranche vor. Im Rahmen einer Firmenbefragung konnte die Kamapgne schon viele Informationen zur sozialen Verantwortung einzelner Unternehmen sammeln. Eine neue Studie zu Border- und Skatermarken wird die CCK im November präsentieren. Einen Überblick gibt es bereits auf Clean Clothes-Kampagne Österreich.

Clean Clothes Shopkarte

Elke Freytag

Share if you care
24 Postings
also mit frauenberuf hat das wohl mal überhaupt nix zu tun

eher damit, daß die jobs in der bekleidungsindustrie, im vergleich zu der metallverarbeitenden industrie, eine ziemlich geringe ausbildung/können erfordern und auch von leuten gemacht werden können, die niemals ein schulgebäude von innen gesehen haben.
nur deshalb lässt sich die arbeit so gut in 3.welt-länder auslagern.
in allen anderen bereichen in denen dies möglich ist, wird auch ausgelagert.

nichtsdestrotrotz finde ich die aktion sehr gut - obwohl leider nur 2 läden aufgeführt sind in meiner heimatstadt(und eines verkauft nur ledertaschen).
ist leider etwas zu wienlastig.

Bio-Fair ist gut, aber

nicht konkurrenzfähig. So lange es nicht einmal gelingt, den Import von Waren, in denen Kinder- oder Sklavenarbeit steckt, in die EU zu verbieten, wird sich nur wenig ändern. Warum stellt sich die EU nicht endlich auf ihre Hinterbeine und pfeift auf die "Befehle" der WHO?

Wissen was man kauft ist schwer

Teilweise gebe ich Frau Freytag recht. Bio-Fair steckt in den Kinderschuhen und wirft tatsächlich viele neue Fragen auf. Sind die Biobaumwollbauern vielleicht nur eine kleine Elite die sich aus den Klauen von Monsanto & CO befreien konnten? Auf welche Kosten geht der Bedarf an Bioanbauflächen? Ist es legitim, schon ein gutes Gewissen zuhaben, nur weil mein Shirt ein Bio-Zertifikat hat? Solange sich für jedes Taschengeld ein Schnickschnack ausgeht, der nach 2 Anwendungen im Müll landet, wird das immer so weitergehen. Und so lange wir uns über das Haben definieren, wird es auch einen Markt dafür geben. Trotzdem wünsche ich mir, dass die Entwicklungen in Richtung Bio-Fair-Umweltschutz schneller weitergehen und hoffentlich die Richtigen sind!

De Leid ham zviel Geld

Meine Mutter hilft bei der Caritas Altkleider-Sammelstelle mit. Wobei die gar keine abgetragenen Altkleider annehmen, weil sie mit Neuware (oft originalverpackt!) bis oben hin eingedeckt werden.
Kommentar meiner 80-jährigen Mutter "De Leid ham zviel Geld".
Es gibt Armut in Österreich. Aber es gibt auch viele, für die das Zitat meiner Mutter zutrifft.

also geh bitte

die aussage, die textilindustrie sei aus europa völlig verschwunden, weil sie eine reine frauenbranche war, ist regelrecht lächerlich.

die ist verschwunden, weil die konsumenten immer billigere ware in immer schnelleren abständen fordern.

für mich ist dieses thema ganz klar eines der konsumenten in der westlichen welt. die politik kann hier kaum eingreifen, außer schutzzöllen, die ohnehin teilweise in der eu erhoben werden, aber keinen effekt haben (weil die produktion so billig ist, dass selbst diese nix bringen).

jeder weiß, fast allen ist's egal - so schaut's aus. würden die konsumenten - übrigens fast frauen - hier umdenken, wäre es weit weniger schlimm. also keine ausreden.

es ist eher so daß die aktionäre immer höhere dividenden fordern.
und ich bin mir nicht sicher was Sie unter weniger schlimm verstehen - meinen´s es ist weniger schlimm wenn die menschen in den billiglohnländern gar keine jobs haben?das ist ein vertrackteres problem als Sie glauben.

nein es liegt nicht an den Konsumenten.

frag jeden H&M-Käufer, ob er/sie bereit wäre, 50 Cent mehr pro Fetzn zu zahlen, wenn die 1:1 den Arbeiterinnen zukommen, ich bin mir sicher, es wäre _jeder_ dafür. Es muss also an den Händlern liegen...

jaja...

und wenn das dann shirt 10,40 statt 9,90 kostet geht die hälfte schon zum laden nebenan wos dasselbe um 9,90 gibt.....

Es is auch den Männern egal

Nur kaufen die weniger bzw. kauft es die Frau für sie.
Und auch die Mama. Selbst wenn man 55 ist und jedesmal darüber tobt.

Blöde Ausrede

Ich kann mit was anderes nicht leisten" nicht nur Totschlagargument, sondern entspricht immer mehr der Realität der Einzelnen in der globalen KonsumentInnenklasse.
Das ist eine blöde Ausrede.
Ich kaufe mir sehr teure Schuhe: Waldviertler zu 135 Euro (beim letzten Kauf). Trotzdem geb ich wenig Geld für Schuhe aus. Weil ich nur 1-Paar Waldviertler hab. Die halten selbst im Dauerbetrieb (ich bin viel zu Fuss unterwegs) mindestens 3-4 Jahre. D.h. ich gebe ca. 40 Euro/Jahr für Schuhe aus. Ich verschwend damit auch keine Energie mit der Frage: Was soll ich heute anziehen?
Das Prinzip zieh ich überall durch. Wobei es bei Kleidung nicht so leicht ist. Ich kenn kein Äquivalent zu "Waldviertlern" (wäre aber für sachdienliche Hinweise dankbar).

sind sie die heldin

aus dem neuen roman von nadja bucher? sie haben meine bewunderung und meinen -leider gibt es kein positives wort dafür in unserer sprache- neid!

"Wobei es bei Kleidung nicht so leicht ist."
damit haben Sie sich entweder selbst widersprochen oder Sie verwenden dieselbe blöde ausrede die Sie anklagen.es entzieht sich meinem verständnis wie Sie das übersehen konnten.

Loints

:-), trage aber auch gerne woodquarter

Es gibt aber in der Tat Menschen, die einfach daran scheitern, nicht das Einstiegskapital in die Langlebigkeit zu haben - Menschen, die eben nicht jeweils 1xx Euro für Schuhe für beispielsweise vier Personen haben.

Ich kenn die auch

Aber die sind auch nicht am Fairtrade, Biotrip unterwegs.
Das spricht von vornherein höhere Einkommensschichten an. Die haben in den letzten 20 Jahren sogar einen beträchtlichen Einkommenszuwachs gehabt. Aber es geht halt viel für iKlumpert&Co drauf.

sind

sie neidisch auf iphone besitzer?

ein iphone kostet vergleichsweise wenig zu guter kleidung - nur so als hinweis!!!

schuhe 250 euro
hose 150 euro
hemd 100 euro
pullover 150 euro
jacke 450 euro

so jetzt zusammenzählen und einem iphone gegenüberstellen ...

also du vergleichst jetzt den kaufpreis von 5 produkten

mit denen von einem produkt?

faire wäre als gegenüberstellung:
- iphone
- ipad
- flachbildschirm
- spielekonsole
- computer

da haut sie ihr butler übers ohr.

gehens lieber selbst einkaufen. kommt billiger.

iKlumpert ist mein Sammelbegriff

für allerlei technischen Schnickschnack. Das muss gar nicht von Apple sein.
Das ist wenn man die ganzen Telekom, Internetanbieter ... dazurechnet eine ziemlich grosse Industrie. Es kann sich daher nicht um ein paar Groscherl handeln.

Kleidung braucht man. Ein Eierfon nicht.

Genauso ist es auch bei Tierprodukten. Bio/artgerecht ist zu teuer - Blödsinn. Isst man halt weniger davon, und dafür mehr pflanzliches.

alternativen für mode:
second hand shops (diverse) !! kleidertauschparties mit FreundInnen!

hess natur versand
maas versand
eza-läden diverse
Anukoo gumpendorferstraße 28
greenground servitengasse
grüne erde diverse und versand
weitere für wien und die bundesländer: http://www.konsumentinnen.umweltberatung.at/start.asp... 934&b=3540

PS: meine waldviertler halten seit fast 20 jahren...

Danke für die Hinweise

Es halten meine auch länger, nur wollt ich Diskussionen "So lang halten die auch wieder nicht" vermeiden.
Mir gings ums Prinzip. Man kauft gute Qualität, hat dafür wenig davon. Das kommt billiger als viel Klumpert.

ich kaufe nicht mehr gute qualität

und zwar weil ich die paarmal wo ich diese kaufte, feststellen mußte, daß die auch nicht länger halten als die billigteile.

ein schuh bei zb. jello kostet ca. 20 € ..... einer mit qualität kostet 150 €.

nur bei mir hält der um 20 € auch 2 jahre.....der um 150 € 4 jahre.
da kauf ich lieber 2 x um 20€ einen schuh und gib 40 € aus als ich geb 150 € für ein paar aus (und hab das risiko daß er vielleicht doch statt 4 jahren nur 2 hält)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.