Brustkrebsinformationstag

Appell: Ab 40 zur Brustkrebs-Früherkennung

14. Oktober 2011, 13:44

Der Leiter des "Brustzentrums" fordert Frauen auf, frühzeitig mit Vorsorge zu beginnen: 80 Prozent der Karzinome könnten so brusterhaltend operiert werden

Wien - "Wenn alle Frauen ab dem 40. Lebensjahr ein bis zwei Jahre zur Früherkennung gehen, könnten 80 Prozent der dann entdeckten Karzinome brusterhaltend operiert werden. Die Heilungschancen würden bei über 80 Prozent liegen." Dies erklärte Christian Singer, Leiter des "Brustzentrums" an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der MedUni Wien am AKH, aus Anlass eines Informationstages seiner Institution, der am Freitag in Wien ablief.

Jede achte Österreicherin erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Der Informationsnachmittag der Brustspezialisten am AKH sollte hier für die notwendigen Informationen sorgen. Singer: "Wir haben am AKH das einzige Brustzentrum im Wiener Raum, das nach den strengen Kriterien der EUSOMA (European Society of Mastology) zertifiziert ist. So sichern wir die Behandlung nach modernsten medizinischen Erkenntnissen und auf Augenhöhe mit den Patientinnen." Am besten sei es natürlich, bereits bei der Vorsorge anzusetzen. Ernährung, Sport und Lebensstil beeinflussen das Risiko für ein Mammakarzinom.

Bestimmend für die Prognose einer auftretenden Brustkrebserkrankung ist aber der Zeitpunkt der Diagnose. Singer: "Regelmäßige Untersuchungen sind absolut entscheidend für Patientinnen. Je früher Brustkrebs erkannt wird, umso schonender können wir ihn behandeln und umso höher sind die Heilungschancen." (APA)

hcl3
01
29.10.2011, 16:31

wir benötigen strengere kriterien- keine op mehr an häusern die keine intraoperative histologische gewebeuntersuchung durchführen -
frauen werden immer noch wegen mangelnder ausrüstung verstümmelt
-

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.