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Wien - "Wenn alle Frauen ab dem 40. Lebensjahr ein bis zwei Jahre zur Früherkennung gehen, könnten 80 Prozent der dann entdeckten Karzinome brusterhaltend operiert werden. Die Heilungschancen würden bei über 80 Prozent liegen." Dies erklärte Christian Singer, Leiter des "Brustzentrums" an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der MedUni Wien am AKH, aus Anlass eines Informationstages seiner Institution, der am Freitag in Wien ablief.
Jede achte Österreicherin erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Der Informationsnachmittag der Brustspezialisten am AKH sollte hier für die notwendigen Informationen sorgen. Singer: "Wir haben am AKH das einzige Brustzentrum im Wiener Raum, das nach den strengen Kriterien der EUSOMA (European Society of Mastology) zertifiziert ist. So sichern wir die Behandlung nach modernsten medizinischen Erkenntnissen und auf Augenhöhe mit den Patientinnen." Am besten sei es natürlich, bereits bei der Vorsorge anzusetzen. Ernährung, Sport und Lebensstil beeinflussen das Risiko für ein Mammakarzinom.
Bestimmend für die Prognose einer auftretenden Brustkrebserkrankung ist aber der Zeitpunkt der Diagnose. Singer: "Regelmäßige Untersuchungen sind absolut entscheidend für Patientinnen. Je früher Brustkrebs erkannt wird, umso schonender können wir ihn behandeln und umso höher sind die Heilungschancen." (APA)
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