Gleichstellung am Arbeitsplatz

Verleihung des Meritus-Award 2011

21. Oktober 2011, 12:47
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    foto: apa/gerhard weinkirn

    V.l.n.r.: Erich Neuwirth (TNT Express Austria), Eva Götz (Queer Business Women), Martha Schultz (Wirtschaftskammer), Helena Plainka ("Eltern für Kinder Österreich"), Markus Knopp (austrian gay professionals), Brigitte Jank (Wirtschaftskammer), Leopoldine Faber (Bank Austria).

Die Bank Austria, TNT Express und Eltern für Kinder Österreich erhielten die Auszeichnung für vorbildhafte Firmenpolitik bei Diversity-Management in der Dimension sexuelle Orientierung

Wien - Donnerstagabend wurde der meritus Unternehmenspreis 2011 verliehen. In der Kategorie Großunternehmen (über 250 MitarbeiterInnen) haben zwei Unternehmen die Auszeichnung erhalten: Die Bank Austria und der Express- und Logistikdienstleister TNT Express Austria liegen nach der Jury-Bewertung ex aequo auf dem ersten Platz. Der Verein "Eltern für Kinder Österreich" siegte in der Kategorie Klein- und Mittelunternehmen (bis 250 Mitarbeiter/innen).

Die Verleihung erfolgte durch Sozialminister Rudolf Hundstorer, Gemeinderätin Nurten Yilmaz und Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer. Im Zentrum des meritus stehen Betriebe, die in ihrem Diversity-Management die Dimension "sexuelle Orientierung" in besonderer Weise berücksichtigen. Die InitiatorInnen des meritus sind die beiden Vereine Queer Business Women (QBW) und austrian gay professionals (agpro) - dieStandard.at berichtete.

Markus Knopp, Präsident der austrian gay professionals, betonte bei der Veranstaltung, dass es möglich ist, Gleichstellung umzusetzen. Gleichzeitig verwies er darauf, dass nach wie vor fast die Hälfte von Schwulen und Lesben nicht dazu bereit sind, sich am Arbeitsplatz zu outen - das führt, laut Knopp, zu "Unzufriedenheit und Produktivitätsverlust". Eva Götz, Präsidentin der Queer Business Women, schloss an dieses Statement an und sagte: "Unser Ziel ist es nun, bis zur nächsten meritus-Ausschreibung im Jahr 2013 ein Klima zu schaffen, das es mehr Menschen erlaubt, ihr Coming-out im beruflichen Umfeld zu wagen." (red)

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