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"SlutWalk" - "Konsens ist sexy" und "Mein Körper gehört mir" - Eine Ansichtssache
Von Toronto bis Indien, und nun finden auch deutschlandweit "SlutWalks" statt – dieStandard.at sprach mit einer der Organisatorinnen über Kritik und den "richtigen Moment"
Was sagen Beratungsstellen, die tagtäglich mit Opfern von sexueller Gewalt arbeiten, über die weltweiten "SlutWalks"? - dieStandard.at fragte nach
Hunderte DemonstrantInnen prangern Tradition an, Schuld an sexuellen Übergriffen dem Verhalten oder der Kleidung von Frauen zuzuschreiben
Viel Aktivismus, viel Medienecho, viel Widerspruch: Feministische Debatten um den Begriff "Slut" flankieren die Protestbewegung gegen sexuelle Gewalt
Ob man will oder nicht, aber es macht einen Unterschied, ob jemand einen dreiteiligen Anzug trägt, oder einen Kunststoffe-Jogginganzug. Aufgrund dieser Kleidung werden Menschen in Kategorien gesteckt und müssen dadurch, je nach Umfeld, Nachteile und Vorteile in Kauf nehmen.
Wie kommt man auf die Idee, dass sexualisierte Kleidung keinerlei Auswirkung hat? Warum kleiden sich die Frauen dann so, und nicht im Kartoffelsack?
Keinesweges befürworte ich sexuelle Gewalt durch visuelle Anreize, aber es hat Gründe, warum sich Huren anziehen wie sie es tun, und warum seriöse Frauen sich anders kleiden.
Ich bezweifle nur, dass diese Slutwalks das bringen, was man sich davon zu versprechen scheint. Tragisch für vergewaltigungsopfer.
denken darf er, das stellt auch niemand in frage, schnuckelchen :-).
Aber es geht darum die Privatsphäre anderer zu verletzen und Macht auszuüben (in welcher Form auch immer) und diese Macht zur Degradierung zu verwenden..
Vergewaltiger zwingen - gelinde gesprochen - ihre Meinung anderen auf und es ist kein konsensueller Akt. Ich denke mir auch meinen Teil über so manche Leute, wie auch immer diese gekleidet sind, aber deswegen hüpfe ich auhc nicht den nächstbesten Mann der gut aussieht an und zwinge ihn zum Sex, oder?
opfer von vergewaltigungen sind meist nicht sexy gekleidet. und von daher ist es sinnlos dass jemand behauptet so wie du das auch machst, dass kleidung vergewaltigungen provoziert.
das ist nur eine art patriarchaler und zugegebenermassen altmodischer machtausübung. Zieh dich sexy an und du wirst probleme haben. erinnert an 195o und davor. Ich hüpfe ja auch keine Männer an und belästige sie sexuell nur weil sie sich sexy oder gut kleiden. was soll denn das
das ist in studien bestätigt. Habe hier auch einen Link schon zu Literatur gepostet. Lies selber nach. Oder setze dich mit Frauen (oder Männern) in Verbindung, die vergewaltigt wurden. Dann wirst du das bestätigt finden. google und amazon sind weit. Die Diskussion von Frauen und Kleidern ist bereits alt.
Führt bis hin zu Sharia und diesen Sachen. In Saudi Arabien könnten manche Leute allerdings mit ihrer Argumentation, dass Kleider die armen unmündigen Männer provozieren, punkten. Aber dort ist auch keine Demokratie und Frauen haben NULL Rechte. Also wenn ein Mann sagt, die Frau habe ihn provoziert dort, nach einer Vergewaltigung, kommt sogar SIE ins Gefängnis und nicht ER :-)).
der ausgangspunkt der ganzen bewegung war ja ein polizist, der aus der praxis berichtet hatte, dass die meisten opfer eben besonders sexy gekleidet waren.
das war nicht ideologiekompatibel...aber die empirik spricht nun mal lauter als die ideologie.
hat er eben nicht, er hat nicht aus der praxis berichtet. er hat nur angenommen und wurde dafür auch heftigst abgemahnt von seinen kollegen und seinen chefs, ich weiss nicht ob er nicht sogar vom dienst suspendiert wurde. Es geht eben um dieses Gedankengut, das manchen Leuten unhinterfragt und unreflektiert innewohnt
es war ein polizist, der eingeladen wurde aus seiner erfahrung mit verbrechensopfern zu berichten. was ich mich frag: warum lade ich einen praktiker ein, wenn ich nicht bereit bin, seine erfahrungen zu vorurteilsfrei zu hören?
und ja, er wurde ermahnt. von einer politisch vorgesetzen, die keine erfahrung mit verbrechensopfern hat dafür aber einen kurs in politisch korrekter p.r. gemacht hat. jeder darf selbst entscheiden, wem er glaubt...
Weisst du eigentlich dass die meisten Huren sich in Hugo Boss kleiden? Du scheinst ja Null Ahnung zu haben von irgendwas. Schon mal von "Secret Diary of a Callgirl" gehört? Und Magnanti? Prostitution ist bissi vielschichtiger als ein paar Strassennutten, und auch diese sehen im Vergleich zu manchen Soliden um Klassen seriöser aus :-) Und zweitens: wenn man sich nicht beherrschen kann , Leute sexuell zu belästigen weil sie sich "sexy" anziehen (was auch immer das heissen mag) dann haben solche Leute nichts verloren im öffentlichen Bereich und gehören eingesperrt.
Du scheinst nicht kapiert zu haben dass ich als Frau auch nackt rumrennen darf ohne dass sich ein Mann proviziert fühlen muss. Ich hüpfe ja auch nicht alles an, was männlich ist.
also, wenn du denkst, dass die mehrheit der prostituierten im prämium segment arbeitet und hugo boss (eine marke die im damen segment nicht gerade hohe marktanteile hat) trägt, dann denkst du wohl auch, die treffen alle einen richard gere auf der strasse...ach gottchen...
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