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Torjubel bei der Frauenfußball-WM in Deutschland. Die Japanerinnen konnten das Turnier für sich entscheiden.
Hamburg - Die Frauenfußball-WM in diesem Jahr in Deutschland hat besonders bei der weiblichen Bevölkerung einen positiven Effekt erzielt. Drei Viertel der Frauen glauben rund 100 Tage nach dem Abpfiff der Weltmeisterschaft, dass Fußballerinnen genauso professionell ausgebildet sind wie ihre Kollegen. Zu diesem Ergebnis kam eine von Studio Hamburg Distribution und Marketing in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage.
Demnach wird der Frauenfußball in Deutschland von 59 Prozent der Anhängerinnen nach der WM im Sommer nicht mehr als Randsportart wahrgenommen - ein Urteil, das etwas mehr als die Hälfte der Männer (51 Prozent) teilt.
Auf einen bevorstehenden ganz großen Boom lassen die Umfrage-Ergebnisse allerdings nicht schließen: Nur knapp die Hälfte (47 Prozent) aller Befragten sehen durch das WM-Turnier im eigenen Land überhaupt positive Auswirkungen auf den Frauenfußball. Lediglich 28 Prozent wünschen sich künftig mehr Frauenspiele im Fernsehen.
Zumindest 82 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass trotz des sportlich erfolglosen Abschneidens der DFB-Auswahl das Interesse am Frauenfußball in Deutschland nicht abnehmen wird. Die Frauschaft von Bundestrainerin Silvia Neid war bei der Heim-WM im Viertelfinale am späteren Titelgewinner Japan gescheitert. (sid)
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