Österreich

Immer mehr Kleinkinder in Betreuung

2. November 2011, 13:35
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    grafik: apa

Quote seit 2000 teils stark gestiegen - Bei Null bis Zweijährigen von 7,7 auf 17,1 Prozent

Wien - Die Betreuungsquoten von kleinen Kindern sind in den vergangenen Jahren teils stark gestiegen. Wurden im Jahr 2000 noch 77,6 Prozent der Kinder im Alter zwischen drei und fünf Jahren in Kinderbetreuungseinrichtungen betreut, waren es 2010 schon 90,7 Prozent. Das geht aus Daten der Statistik Austria im Bericht "Familien in Zahlen 2011" des Österreichischen Instituts für Familienforschung hervor. Bei Kindern zwischen null und zwei Jahren stieg die Betreuungsquote von 7,7 Prozent auf 17,1 Prozent.

Bei den Drei- bis Fünfjährigen nahm die Betreuungsquote demnach um über 13 Prozentpunkte zu. In allen drei Alterskategorien zeigt sich eine klare Zunahme: Bei den Dreijährigen stieg die Betreuungsquote von 57,2 Prozent im Jahr 2000 auf 80 Prozent 2010. Bei den Vierjährigen gab es eine Erhöhung von 85,6 Prozent auf 95,5 Prozent, bei den Fünfjährigen von 89,2 Prozent auf 96,4 Prozent.

32 Prozent mehr Kinderbetreuungseinrichtungen

Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen: 2010 gab es um rund ein Drittel mehr als 2000. In ganz Österreich nahm demnach die Anzahl der Krippen, Kindergärten, Horte und altersgemischten Kinderbetreuungseinrichtungen um 32,4 Prozent zu.

Die größte Zunahme, nämlich von 173 auf 974, gab es bei den altersgemischten Einrichtungen, wo neben Kindergartenkindern auch Kinder im Vorschulalter und nachmittags teilweise auch SchülerInnen betreut werden. Stark gestiegen ist auch die Zahl der Krippen, und zwar von 572 auf 1.208. 2010 gab es außerdem um 46,7 Prozent mehr Horte und 3,5 Prozent mehr Kindergärten.

Mitterlehner: Vereinbarkeit gestiegen

Im Familienministerium zeigt man sich erfreut über die Ergebnisse: "Ausbauoffensiven für die Kinderbetreuung machen sich nachhaltig bezahlt. Heute ist es für Eltern in Österreich deutlich leichter, Familie und Beruf zu vereinbaren als noch vor einem Jahrzehnt. Die Wahlfreiheit, früh in den Beruf zurück zu gehen oder länger bei den Kindern zu Hause zu bleiben, ist gestiegen", so Familienminister Reinhold Mitterlehner in einer Aussendung. (APA/red)

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11 Postings
Freigeistin1
21
23.11.2011, 14:00

seit der steinzeit hat das modell mütterlichen erziehung bestens funktioniert.
es hat uns zu dem wohlstand gebracht, den wir heute haben. und nun will man es seit vielen jahren ändern, ganz hat das noch nicht funktioniert, aber die resultatet sehen wir schon: das lohnniveau sinkt, da nun vermehrt frauen auf den arbeitsmarkt drängen, durch die sinkenden löhne müssen noch mehr frauen dazuverdienen, ein teufelskreis ist geboren. dazu sehen wir vermehrt kinder mit schulproblemen, die auf eine mangelhaften erziehung hinweisen. letztlich geht das konstrukt familie verloren, das allgemeine bildungsniveau sinkt, unser wohlstand geht den bach runter und "weil sich eh nix ändern wird" wählen sie ihre vernichter krankhaft wieder.

baroli
21
23.11.2011, 14:40

Seit der Steinzeit hat sich ja hoffentlich allerhand geändert, bei Ihnen offenbar nicht.

Gluck
44
2.11.2011, 20:45

Aha, das Familienministerium freut sich, wenn Kinder nicht in der Familie betreut werden können. Ach so, es geht ja nicht um die Kinder, sondern um die Erwachsenen...

zahnloser Tiger
23
3.11.2011, 11:46
es geht um die Frauen bitt'schön

die sollen nämlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, und nicht unproduktiv daheim knotzen

die Emanzipation hat Frauen das gleiche Recht beschert sich von Wirtschaft und Politik vor den globalen Wachstums-Wahnsinns-Karren spannen zu lassen wie Männer

ist das denn kein Grund zu feiern?

Freigeistin1
31
3.11.2011, 18:03

Stimmt- ein Grund zum feiern. So wie die Abtreibungsindustrie erst vor kurzem ihr Bestehen gefeiert hat :-)
Ein Schritt weiter in die richtige Richtung gegen die Familie - so wollen es ja die Linken :-(

baroli
31
3.11.2011, 19:37

Hörens doch endlich mit Ihrer Faschopropaganda auf.
Da wird einem ja kotzübel.

The Chaos Path
41
3.11.2011, 12:41

wenn ihr männer so besorgt seid um eure kinder, steht es euch frei, 6 jahre lang zu hause zu bleiben. ihr müsst dann halt die selben konsequenzen in kauf nehmen wie frauen - wozu ihr aber offensichtlich nicht bereit seid.

Freigeistin1
21
3.11.2011, 18:04

Mit so einer Einstellung sollten Sie keine Kinder bekommen! Wenn Sie nicht einmal bereit sind für Ihr eigen Fleisch & Blut den Egoismus zurück zu stellen, tun mir Ihre Kinder jetzt schon leid.
Oder ganz einfach: Suchen Sie sich einfach den passenden Mann zu Ihrer Ideologie, dann gehen Sie arbeiten und er bleibt daheim.

zahnloser Tiger
30
3.11.2011, 13:28
was haben's denn Gnädigste?

ist ihnen die Pflicht für sich selbst zu sorgen sauer aufgestoßen?

sie wollten gleiche Rechte, nun haben sie sie.

oder wolltens doch was anderes? einen "Mutterlohn" dafür dass sie ihre eigenen Fortpflanzungsegoismen ausleben?

die Welt geht nicht unter wenn sie keine Kinder bekommen weil sie sich selbst um ihren Lebensunterhalt scheren müssen.

hörens auf zu sudern und schaffen sie sich eine Lebensgrundlage auf Basis ihrer LEISTUNG.

übrigens: in der DDR waren 1989 92(!)% der Frauen in den Arbeitsprozess eingegliedert. Ein Traum für jede Feministin wie die Frauen aus dem deutschen Osten gehackelt haben. Kinder waren ab dem ersten Geburtstag in staatliche Betreuung zu übergeben. Und was letztlich rausgekommen ist wissen wir auch schon...

baroli
12
3.11.2011, 19:38

Sinds immer noch grantig auf die Ex?

zahnloser Tiger
21
7.11.2011, 09:40
wäre mir neu

wieso sind sie denn an meinem Beziehungsstatus so interessiert?

wollen's mir wieder Avancen machen?

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