Ukrainische Feministinnen demonstrierten gegen Prostitution

10. November 2011, 18:47

Aktivistinnen der Bewegung "Femen" blockierten fast nackt eine Straße Zürich

Zürich - Vier Feministinnen der ukrainischen Bewegung "Femen" haben in Zürich nur mit String und Schuhen bekleidet gegen Prostitution demonstriert. Die Frauen stellten sich am Donnerstag in Zellophan eingewickelt und mit einem Schild mit der Aufschrift "5,99 Dollar, made in Ukraine" an eine für Prostitution bekannte Straße. Vor zahlreichen FotografInnen und Schaulustigen wickelten sie dann die Folie ab und riefen "die Frau ist kein Handelsgut".

"Femen" prangert auch Sextourismus an

Die vier Aktivistinnen blockierten eine Viertelstunde den Verkehr und kletterten zur Überraschung des Fahrers auf einen Mercedes, bevor sie schließlich die Straße wieder freigaben. Die Organisation "Femen" prangert Prostitution, Sextourismus und die sexuelle Belästigung von Frauen an. (APA)

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3 Postings
strippen gegen prostitution beeindruckt die `frauenbenutzer`nicht wirklich ...

es heisst: aktivistinnen der bewegung - aber wo ist die bewegung, ich sehe keine. unter einer protest-bewegung verstehe ich massenweise menschen, insb. zum thema sextourismus, prostitution, frauenhandel viele frauen, die ihr protest-anliegen öffentlich austragen. dagegen sehen wir immer nur ein paar nackte aktivistinnen, die meinen, nur so könnte aufmerksamkeit gelingen. das finde ich schon eher tragisch. es wäre sinnvoller , wenn sich die bewegung speziell an die kundschaft , an die männer , frauenbenutzer richtete, die allgemein das sexgewerbe aufleben und weiterleben lassen. proteste in normaler strassenbekleidung - vielleicht folgen den aktivistinnen dann eine grössere anzahl frauen, männer, damit daraus eine echte bewegung wird?

Die FEMEN kann man MIETEN.Sie lassen sich gegen einen Bezahlung, Hotel-und Tranferkosten zu Demos einladen.

Dort posieren dann nackt. Wow, das hat so gar nichts mit SEX SELLS zu tun. :-)

jaja, Femen machen sich in der Ukraine schon so weit lächerlich dass sie nurmehr begafft aber ihre Anliegen nichtmehr ernsthaft transportiert werden

und nun erklären die Ukrainerinnen den SchweizerInnen wie der Hase zu laufen hat....

irgendwie wird man bei Femen das Gefühl nicht los, dass deren Traum von der feministischen Berufsdemonstrantin wohl irgendwie ins Wasser gefallen ist...

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