Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Evelyn Lauder, Initiatorin des Breast Center, starb am Wochenende im Alter von 75 Jahren.
New York - Evelyn Lauder, Mitglied der amerikanischen Kosmetik-Dynastie und Aktivistin im Kampf gegen Brustkrebs, ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Lauder sei in Manhattan dem Eierstockkrebs erlegen, teilte Unternehmenssprecherin Alexandra Trower mit. Lauder arbeitete mehr als 50 Jahre lang für die Estee Lauder Companies und war an der Entwicklung von Düften, Kosmetik- und Pflegeprodukten beteiligt.
Sie setzte sich auch für die Brustkrebsforschung ein. 1992 setzte sie, gemeinsam mit Alexandra Penny, der früheren Chefredakteurin des US-Magazins "Self", via Estee Lauder Kampgne die rosa Schleife als Symbol für die Erkrankung ein. Lauder und ihr Ehemann Leonard finanzierten die kleinen Schleifen, die an den Lauder-Verkaufsständen an Frauen verteilt wurden, um sie an ihre Vorsorgeuntersuchungen zu erinnern.
Vor den Nazis geflüchtet
Der amerikanische Kongress erklärte den Oktober zum Monat für die Aufklärung über Brustkrebs. Mithilfe der Regierung und Spenden des Kosmetikkonzerns entstand in New York das Evelyn H. Lauder Breast Center, das 2009 eröffnete.
Evelyn Lauder wurde 1936 als Evelyn Hauser in Wien geboren und flüchtete mit ihren Eltern vor den Nazis in die USA. Dort heiratete sie 1959 Leonard Lauder, einen Sohn der Unternehmensgründerin Estee Lauder.
Damals war Lauder noch ein kleines Unternehmen. "Wir hatten fünf Produkte, wir hatten nur zwei oder drei Lippenstiftfarben", sagte Evelyn Lauder 2005 in einem Interview. Ihr Sohn William führt heute den Konzern. Estee Lauder starb 2004 im Alter von 97 Jahren. (APA)
Weiterlesen auf dieStandard.at/Der Schatten der Rosa Schleife
Weil sie ein Risiko-Gen für Brustkrebs in sich trägt - Schauspielerin will andere Frauen von ihrer Erfahrung profitieren lassen
Anfragen bei genetischen Beratungszentren haben sich verfünffacht - Kostenloses Programm zur Untersuchung und Behandlung
Einladung zum Screening seit 2005: 78 Prozent der in zwei Jahren bei Teilnehmerinnen neu aufgetretenen Mammakarzinome entdeckt
Mammakarzinom bei jungen Frauen unterscheidet sich von Krankheit älterer Patientinnen deutlich - Immer genauere Charakterisierung
WissenschaftlerInnen plädieren bei hormonabhängigen Karzinomen für Langzeittherapien - Nebenwirkungen bleiben jedoch nicht aus
Pink Ribbon steht für Brustkrebs-Vorsorge und Hilfe für Patientinnen - Laut Krebshilfe Österreich gibt es einen rapiden Anstieg von Frauen, die durch die Krebserkrankung in die Armut abdriften
Eine unabhängige Untersuchung kommt zum Schluss, dass durch standardisiertes Einladen die Todesrate bei Brustkrebs sinkt
Neue Studienergebnisse allerdings nicht ausreichend, um Rückschluss auf krebserregende Wirkung zuzulassen
81 Prozent der Frauen fühlen sich nicht ausreichend informiert - 2013 startet das Screeningprogramm für Frauen von 45 bis 70 Jahren
Der Gesundheitslandesrat übt Kritik am Modell von Alois Stöger - Er ortet eine Verschlechterung für die Frauen in Tirol
Im Oktober heißt es wieder "Pink Ribbon" in Österreich - Jährlich erkranken hierzulande über 5.000 Frauen an Brustkrebs
Der Leiter des "Brustzentrums" fordert Frauen auf, frühzeitig mit Vorsorge zu beginnen: 80 Prozent der Karzinome könnten so brusterhaltend operiert werden
Kostenlos, flächendeckend und qualitätsgesichert: Rund 25.000 potenzielle Betroffene sollen so schon vor einer Erkrankung erreicht werden
Frauengesundheit zwischen politischen und wirtschaftlichen Interessen: Irmgard Schiller-Frühwirth und Sylvia Groth diskutieren
Injektion unter die Haut statt Infusion - Teilweise keine Krebszellen mehr in Gewebeprobe aus Operation
Österreichische GynäkologInnen legen ein neues Papier vor: Bei bestimmten Patientinnen sollen keine Lymphknoten mehr entfernt werden
Brustkrebskongress: 5.000 SpezialistInnen treffen sich in Wien - "Targeted Therapy" als großes Thema
Deutsche ForscherInnen: Phytoöstrogenreiche Nahrung hilft bei Erkrankung nach Menopause
Wiener ForscherInnen entschlüsseln wichtigen Mechanismus
Selbsthilfegruppen geben Tipps zur Alltagsbewältigung, fangen auf und ermutigen. Wie eine Gruppe entsteht und arbeitet, erfuhr Jutta Berger bei den Frauen der "Frauenselbsthilfe nach Krebs - Vorarlberg"
RadiologInnen befürchten mehr Todesfälle nach Einführung von Früherkennungsprogramm in Österreich als bisher - Hauptverband dementiert
Die Initiative gibt Erfahrungen mit der Krankheit und der Therapie an Betroffene weiter - Es geht oftmals um Kleinigkeiten, die eine große Alltagshilfe bieten
Vorsorge lohnt sich auch unter 50 Jahren: 29 Prozent weniger Sterbefälle
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.