Heinisch-Hosek

Bei Unter-Dreijährigen "aufs Gas steigen"

22. November 2011, 16:49

Reaktionen auf Statistik Austria-Zahlen: Mittlerlehner sieht sich mit Ausbauoffensive auf richtigem Weg

Wien - Familienminister Reinhold Mitterlehner sieht sich angesichts der am Dienstag präsentierten Daten der Statistik Austria zur Kinderbetreuung am richtigen Weg: "Durch unsere Ausbauoffensive und die neuen Varianten des Kinderbetreuungsgelds haben wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den vergangenen Jahren deutlich verbessert", meint der Minister. Man wolle das Angebot für Familien aber "kontinuierlich weiter verbessern", erklärte er in einer Aussendung.

Motto: "Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee"

Für Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek belegen die Zahlen, dass die Anstoßfinanzierung des Bundes für mehr Kinderbetreuung "ein dringend notwendiger Schritt" war. Die Ministerin räumte ein, dass man vor allem bei den Unter-Dreijährigen "aufs Gas steigen" müsse. Ihr Ziel sei eine flächendeckende Betreuung "vom Bodensee bis zum Neusiedlersee" - "da haben wir noch einen langen Weg vor uns". 15 Millionen im Jahr "werden dafür nicht ausreichen". (APA)

Freigeistin1
01
23.11.2011, 13:59
Eine aktuelle Studie der EU-Kommission besagt, dass 75% aller Mütter bis mindestens zum dritten Lebensjahr ihrer Kinder zu Hause sein möchten.

Das widerspricht aber so ganz dem Getrommel der letzten Spätlese 68er (und deren Nachplapperer) die noch immer nicht verstanden haben, dass das Dogma "die persönliche Freiheit des Einzelnen ist unantastbar" ausschließlich in Beliebigkeit mündet und Kindern keinen Halt gibt. Den Linken ist es außerdem systemimmanent alles kontrollieren zu wollen. Weshalb sollte eine Kindergartenbetreuerin ein ihr fremdes Kind besser betreuen können als die jeweilige Mutter? Alleine das Wort "betreuen" sagt schon einiges darüber aus, wie Kinder in diesem Umfeld gesehen werden.So ein Betreuungsplatz kostet sehr viel Geld. Gleichzeitig ist aber nicht genug Familienbeihilfe vorhanden, damit Mütter ohne massive Einkommenseinbuße ihren "Job" machen können.

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