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Caen - In Frankreich ist ein Künstler vom Vorwurf der "Schändung der Nationalflagge" freigesprochen worden, nachdem er öffentlich in einer blau-weiß-roten Burka aufgetreten war. Das Verhalten des 34-Jährigen habe die Grenzen der Verordnung von Juli 2010 nicht gesprengt, derzufolge eine Beleidigung der blau-weiß-roten Nationalflagge Frankreichs mit einer Geldstrafe von 1.500 Euro geahndet wird, stellte ein Polizeigericht am Freitag im nordfranzösischen Caen fest.
Der Künstler hatte bei der Anhörung vor Gericht angegeben, er habe das blau-weiß-rote Bekleidung bei einem Straßenauftritt getragen, um gegen das französische Burka-Verbot zu protestieren - dieStandard.at berichtete. Wegen diesem waren erst am Montag drei Frauen zu Geldbußen verurteilt worden. (APA)
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Majestätsbeleidigungdelikte endlich aus den Strafgesetzbüchern zu streichen. Zusammen mit den Blasphemie- und Herabwürdigungsparagrafen, wo solche noch existieren, und ähnlichen Barbareien und Anachronismen! Es kann nicht sein, dass hier die Kunst die einzige Zuflucht bietet, wenn überhaupt.
Wobei ich an sich durchaus der Meinung bindet, dass das Prinzip Burkha schändet, nicht zwangsläufig die Trägerin (oder wie hier den Träger), aber in anderen Zusammenhängen Familie, Religion, Gesellschaft und Staat durchaus (Verbot ist aber wieder ein anderes Thema, aber interessieren würde mich, ob der Künstler deswegen auch angezeigt und vielleicht verurteilt wurde).
ist das Tragen der Burka nicht verboten. Würde ja auch nicht viel Sinn machen selbst wenn man zugeben muß Männern wie beispielsweise Sarkozy würde das gut anstehen. Vorschlag: Politiker müssen eine Burka tragen. Und das ganze natürlich im Verfassungsrang:-)
Menschen das Tragen bestimmter Kleidung zu verbieten ist genau gleich faschistoid, wie es ihnen vorzuschreiben.
Es ist mir völlig unverständlich, wie man solche Verbote beklatschen kann.
Fragen sie doch mal die betroffenen Frauen, die jetzt nicht mehr das Haus verlassen dürfen, wie toll sie das finden.
Aber das ist ihnen ja egal. Die islamische Frau kann ja nicht selber wissen was gut für sie ist. Da braucht sie schon die Weisheit westlicher Frauen.
Burkaverbot ist nicht nur frauenfeindlich, verhindert auch Integration.
inwiefern wird die Frau weniger Unterdrückt, wenn ihr der Staat vorschreibt, was sie gefälligst (nicht) anzuziehen hat? Inwiefern wird die Frau weniger unterdrückt, wenn sie zwar keine Burka mehr tragen darf, aber immer noch im selben patriarchalen System steckt? Verschwindet das Sytem mit der Burka?
meines Erachtens wird die Frau dank Burkaverbot von ihrem Mann genauso sehr unterdrückt wie vorher, nur halt ohne Burka, aber vom Staat ein bisschen mehr, weil sie nicht mehr das anziehen will, was sie womöglich gerne möchte.
Leider ist es mit einem Burqa Verbot nicht getan. Das stimmt. Aber es ist ein erster, kleiner Schritt oder eine Begleitmassnahme, die in gewisser Weise schon einen elementaren Charakter hat.
Einen Staat wie Frankreich mit einem Staat gleichzustellen, wo es Burqa/Niqab/Kopftuch Zwang oder auch nur die "Empfehlung" für alle (!) Frauen dazu gibt, ist der reinste Hohn.
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