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Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist die Kritik am Playmobil-Spa. Ist ja nicht so, als wären Wellnessaufenthalte was total Frauenspezifisches; ich kenne genug Männer, die das auch super finden bzw. die Wert auf ein schönes Bad legen. Also entspannt's euch mal ein bissl, das ist ja nicht auszuhalten.
Stimmt, hab ich mir auch gedacht.
Und gerade die Playmobil Sachen finde ich super, denn die weiblichen Figuren sind nicht übersexualisiert.
Dreimal dürfen sie raten was sich meine Tochter zu Weihnachten wünscht:
Das Playmobil Prinzessinenschloß.
Ich verstehe die Aufregung auch nicht; z.B der Schminkkopf oder die Kueche - vielleicht gibt es auch Buben, die gerne damit spielen? Viele Spielsachen meiner Tochter habe ich an meinen Neffen weitergegeben, der gerne damit spielt - meine Tochter fand die Holzeisenbahn aber nie so spannend als mit Puppen zu spielen (oder jetzt mit Pferdefiguren). So what? Kann nicht jedes Maedchen mit dem spielen was sie interessant findet - bei Buben ist es ja auch kein Problem. Die Sorgen der Redaktion haette ich gern im allgemeinen aber im besonderen: die Playmobil Kennzeichnung zu kritisieren; was schlagen sie denn vor? Und manche Zitronen wurden zu Recht vergeben, aber hier ist es eine an den Haaren herbeigezogene...
Sehe ich ähnlich. Habe früher sehr gerne mit Puppen gespielt, aber mich auch stundenlang mit Eisenbahn, Lego und Duplo beschäftigt.
Und ich bin froh, keine Eltern gehabt zu haben, die sagten: "Nein, du darfst jetzt nicht bei deiner Freundin gehen, weil ihr nur Kochen, Bügeln und "Baby" sitten spielt." Mädchen machen das einfach gerne, genauso wie Buben gerne Piraten spielen. Trotzdem schließt das eine das andere nicht aus.
Normalerweise finde ich die Zitronenreihe immer sehr treffend, aber diese ist einfach nur lächerlich und übertrieben.
das Problem ist eher, daß Kinder eben nicht wirklich mit dem Spielzeug spielen dürfen, mit welchem sie wollen.
Mädchen haben auf jeden Fall ne Puppe zu Hause und ein Bub die Eisenbahn. Und die wenigeren haben beides als Auswahl und keine Großeltern oder Eltern die einem schon von klein auf das "richtige" Spielzeug in die Hand drücken.
Und wenn ein Kind dann mit 2 Jahren (= lebenslange Prägung in Blau oder Rosa) zum geschlechtsspezifischen Spielzeug greifen, sagen dann alle: " Er/Sie steht halt nur auf Autos/Puppen!"
Würd ich nicht behaupten. Meine Tochter hat vom großen Bruder die volle Palette Bubenspielzeug zu Hause. Autos und Züge sind einfach nicht "in".
Den Duplozug konnte ich ihr erst schmackhaft machen als ich ihr "Hello Kitty" Duplosteine und Figuren dazu gekauft habe und ich den Zug Bonbons führen ließ.
Momentan spielt sie auch mit Geomag - wir haben jede Menge davon und ich konnte ihr im Spielzeuggeschäft nur schwer klarmachen, dass es nicht notwendig ist auch noch eine Schachtel mit pinkfarbigen Magnetstäben zu kaufen.
Und welche Farbe hatte der Strampelanzug ihrer Tochter nach der Geburt? Rosa? Und der vom Sohn? Blau? Haben sich die Babys auch das selbst ausgesucht?
Ich denke, daß sehr viel anerzogen, antrainiert bzw abgeschaut ist. Ein Kleinkind von einem Jahr hat immerhin ein Jahr lang die Umwelt und deren Reaktion auf ein bestimmtes Verhalten erlebt.
Mhmm interessant. Ein rosa Strampler weckt im Kind das Verlangen nach mädchenspezifischem Spielzeug...interessante These Watson. Und welches Verlangen weckt ein Spongebob Strampler? Eines nach Krustentieren?
Bei den Strampelanzügen bzw. Kinderkleidung müssen sie berücksichtigen, dass das meiste von Verwandten geschenkt wird - und das wird dann auch angezogen.
Ich hatte noch viel Baby/Kinderkleidung vom großen Bruder. Während das beim Baby/Kleinkind noch problemlos ging mal etwas Blaues oder Grünes oder eine Jean anzuziehen, wurde das mit zunehmendem Alter schwieriger. 4 jährige Mädchen bestimmen sehr wohl was angezogen wird. Wenn sie auf Grund der Fürsorge der Großmutter genügend Kleidung haben, wird das angezogen was dem Kind am Besten gefällt.
Meine Tochter erinnert sich mit Sicherheit nicht mehr was sie mit 1 Jahr angehabt hat. - Wenn sie das geprägt hätte, wäre sie nicht so rosa versessen.
Übrigens: Die Bettumrandung in der Wiege war blau.
Beim nächsten mal wünsche ich mir eine Zitrone für sexistisches Spielzeug für Jungs:
Während die Mädels in der wunderschönen farbigen fantasievollen Welt voller Prinzessinnen, Feenstaub, Einhörner und Elfen wandeln dürfen, müssen sich die Jungs mit langweiligen spröden Bauklötzen und Werkzeugkästen herumärgern.
Sollte ein Mädchen sich mal in die Werkzeugabteilung verirren, steht das ganze Kindergartenpersonal, Eltern und Verwandtschaft Spalier um das Kind zu beklatschen.
Wird ein Junge mit einer Puppe erwischt, wird er bestenfalls belächelt.
Ich habe rosa gehaßt als Kind und Puppen und Teddybären waren nicht meine ständigen Begleiter.
Man sagt, an mir sei ein Bub verloren gegangen.
Trotzdem ich habe eine kleine Tochter :
Sie trägt nur rosa und lila, liebt Prinzessinenspiele und schminken. An Rosa Pferdchen und süßen Stofftieren kann sie nicht vorbeigehen.
Sie will das! - Ich beeinflusse sie überhaupt nicht!
Laßts die Kinder mit dem spielen was SIE wollen!
Aber, aber, Sie müssen schon irgendwann eingreifen, wenn Ihrer KindIn noch zur feministischen MenschIn werden soll!
Die Virginia-Wolf-Schule gibt es leier nicht mehr, heutzutage maß man als ElterIn schon selber mal hart durchgreifen.
Einfach auf den Müll mit dem ganzen Rosakram, sie wird Ihnen irgendwann einmal dankbar dafür sein.
Konsumkritisch (z.B. wo werden diese ganzen Produkte hergestellt und wo landen sie nach kurzer Zeit) möchte ich da gar nicht anfangen zu argumentieren. Aber wenn man z.B. die diesbezüglichen Werbungen analysiert und geschlechtsbezogen betrachtet, so wähnt man sich sehr bald in der Steinzeit. Man sollte auch danach fragen, woher dieses WOLLEN kommt. Viele Angebote sind derart geschlechtsbezogen, dass hier das Wollen wohl maßgeblich beeinflusst wird. Ich persönlich glaube (grad diesbezüglich hab ich aus wissenschaftlich gearbeitet - nebenbei), dass grade dieser Bereich das Festigen von Geschlechterrollen und -Stereotype (was in den letzten Jahren zugenommen hat) enorm unterstützt. Es engt ein und nimmt Potential sowie Vielfältigkeit.
Bezüglich der Geschlechter: Blättern Sie mal einen Kinderspielzeugkatalog durch und vergleichen Sie dabei die Geschlechterrollen. Mädchen werden als Mütter, Hausfrauen, Prinzessinen, oder Models dargestellt. Alles was mit Technik usw. zu tun hat, bezeiht sich auf Buben. Es wäre ein Fortschritt, da was zu ändern. Kinder nicht derart ihren Geschlechtern nach zu trennen, sondern jedem Kind möglichst viele Alternativen bieten (was auch ganz ohne viel Spielzeug geht). Unterschiedliche Interssen sollten gefördert werden. Und: die Puppenecken in Kindergärten/-kippen würde ich abschaffen. Sie nötigt Mädchen, die Puppen nicht mögen, dort zu spielen (da gibt es ja auch Studien dazu - bei meiner Nichte war es ebenso).
Sie haben da ein offenes Ohr bei mir.
Was glauben sie wie schwer es ist einem rosagepolten Mädchen zu erklären, dass man die graue Schihose die noch vom großen Bruder da ist, sehr wohl als Mädchen auch anziehen kann und dass ich nicht gewillt bin extra eine rosarote zu kaufen. Das diskutiere ich aus.
Aber wenns um den Wunschzettel zu Weihnachten oder die Geburtstagswünsche geht: Da geht bitte das Interesse des Kindes vor. Denn beobachten sie mal mit was die Freundinnen spielen wenn sie zu Besuch kommen oder was diese Freundinnen für Spielsachen zu Hause haben. Genau das.
Übrigens: Mein Sohn hatte auch Spielzeuggeschirr zum Spielen und er hat sehr gerne "Kochen" gespielt und meine Tochter spielt auch gerne Fußball.
Ich denke mal, sie würden sich auch Sorgen machen, wenn ihr Sohn eine Barbie haben will.
Ich bin nicht dafür, diese Problematik auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Aber ich halte es absolut für notwendig, dass diese medialen und wirtschafltichen Vorgaben bezüglich geschlechtsbezogenen Spielverhalten geändert werden. Dies betrifft die Werbung und die Produktauswahl. Und darum geht es ja im Artikel.
Ich hätt mir keine Sorgen gemacht wenn mein Sohn eine Barbie gewünscht hätte. Er hatte eine "Tarzanfigur", die war aber nicht besonders interessant.
Ich glaub das geschlechtspezifische Spielzeug ist nebensächlich. Wenn mein Sohn im Haushalt mithilft ist das z.B. wesentlich lehrreicher und prägender.
Ich freue mich wenn meine Tochter glücklich ist.
Wenn rosa Pferdchen, Schminkköpfe und Barbies sie glücklich machen, dann soll das so sein.
Zucht, Ordnung und Verzicht sind Erziehungsmethoden aus grauen Vorzeiten.
Und der Satz: "Wennst nicht brav bist, steck ich dich in ein Heim!" - kommt mir sicher nicht über die Lippen.
Gibt es da nicht auch andere Möglichkeiten? Z. B. indem man den Kindern Alternativen bietet. Meine Eltern z.B. haben meiner Nichte in der Garage eine kleine Werkstatt eingerichtet. Jetzt macht sie sich ihr Spielzeug selber.
Also meine Schwestern hatten die gesammelte Spielzeugpalette von meinem Bruder und mir zur Auswahl: Ritterburg, Westernstadt, Piratenschiff, Matador, Lego Eisenbahn, Lego Technik,.... Das ganze mit 2 technikbegeisterten Brüdern und einem bastelden Vater kombniniert.
Keine Chance! Sie waren maximal an den Pferden interessiert. Ansonsten musste alles neu gekauft werden: Puppenhaus, Barbie, Spielküche,.....
Also die 5, 6 jährigen Mädchen mit der Garagenwerkstatt möchte ich sehen. In Großstädten können sie von einer Werkstatt oder auch Garten für die Kinder bloß träumen.
Ich hab auch nie gesagt, dass das Kind machen kann was es will. Ich setze schon Grenzen und achte darauf.Aber bei der Auswahl des Spielzeug muss ich nicht MEINEN Willen aufdrängen.
Hab kürzlich eine Mama mit ihrer Tochter im Spielzeuggeschäft gesehen. Die Tochter wünschte sich eine Barbie aus dem letzten Barbiefilm. Die Mutter wollte ihr eine Babypuppe einreden (ist die psychologisch wertvoller?). Das Mädchen hat sich kaum etwas zu sagen getraut, aber ich habe ihren traurigen Blick gesehen.
Zusätzlich wertvolle Brett oder Gesellschaftsspiele kaufen und mit den Kindern spielen.
Und Sie denken nicht, dass das Kind, wenn es einschlägiges Speilzeug will, dadurch genau das macht, was die Spielzeugindustrie will?
Und wie sieht das z.B. mit den Buben aus, die mit Puppen oder irgendwelchem rosa Zeug spielen wollen. Warum sind da Eltern plötzlich nicht mehr so tolerant?
Brett- und Gesellschaftspiele, Pastelzeug, Malzeug, Bücher, Bausteine, Bälle ... jedes Kind wäre damit zufrieden.
Sagt ja keiner, dass Basteln nicht optimal ist. Hängt aber von den Interessen des Kindes ab. Manche basteln mehr, manche weniger -je nach Neigung.
Meine Tochter bastelt AUCH viel aber bevorzugt wieder ihre süßen Hündchen und Katzen, Glitzersteine zum Aufkleben, Glitzerstaub und aus dem Buntpapierblock fehlen zuerst rosa, dann lila und dann rot. - Danach heißts ich brauch wieder neues Buntpapier ;-)
Mein Sohn hat auch Bügelperlenformen gelegt: Sterne, Kreise und Quadrate. Meine Tochter hat bereits hunderte davon gemacht, bevorzugt aber Herzformen, Blumen, Hello Kitty Schablonen, Prinzessinnen und Katzen. Geometrische Formen macht sie auch, aber nicht in dem Ausmaß wie die anderen.
Die Interessen von Jungen und Mädchen gehen da weit auseiander. Nur: woher kommen diese Interessen? Und da liegt wohl vieles in der Kindheit - auch im Spielverhalten.
Klar - viele Mädchen basteln z.B. an solchen Sachen wie ihre Tochter. Aber man kann sie z.B. auch dazu ermutigen, mal eine Stadt zu bauen - mit all dem, was sie so finden. Es müssen ja nicht immer diese niedlichen Sachen sein. Und grad bei Dingen wie Hello Kitty, Prinzessienen und Barbies sieht man ja, wie sehr die Kinder von den Medien und der Werbung (wenn auch oft über Umwege durch Freunde) geprägt sind. Tja: die Kinder als Konsumenten - am meisten darüber werden sich wohl die Manager freuen, die damit ihren Reichtum verdienen.
Patelzeug = nat. Bastelzeug .. sorry.
Meine Tochter ist noch klein.
Die Hello Kitty und Prinzessinnenphase wird noch ein bisschen dauern.
Auch wenn ihre momentanen Berufswünsche (Tierärztin, Sängerin, Künstlerin) noch sehr in die Klischeeseite schlägt, dass sie eine Ausbildung macht und später einen Beruf ergreifen wird steht für sie fest. Sie träumt jedenfalls nicht vom Märchenprinzen oder davon Hausfrau zu werden. Die geschlechterneutrale Behandlung ist vor allem durch unsere gemischtgeschlechtliche Schulbildung gegeben. Außerdem merke ich, dass das Rollenvorbilld in der Familie sehr wohl wahrgenommen wird.
Und wen sie im Zuge eines Rollenspiels Prinzessin sein will, dann darf sie das.
In 40-60 Jahren kommt der eh zurück. ;-)
Unter uns: So gaaaaaanz ernst war das überhaupt nicht gemeint.
Konkret: Gar nicht.
Eher sarkastisch.
Was Kinder wollen, wird ihnen aber von der pösen Gesellschaft vorgegeben! Die pösen anderen Mädchen, die von der pösen Werbung beeinflust sind, unterziehen Ihr Kind einer Gehirnwäsche! Also, tun Sie Ihrer Tochter etwas gutes, zwingen Sie sie, sich wie eine Punkrockerin zu kleiden und schenken Sie ihr zu Weihnachten eine Trinkflasche in Form einer Bierflasche und einen funktionsfähigen, leicht angerosteten (wegen der Authentität) Werkzeugkasten. Sie werden sehen, sie wird es Ihnen danken.
... >_>
Verbieten und dagegen stemmen ist das Allerschlimste. Dann wollen sie das nämlich erst recht.
Schminken darf sie sich zu Hause aber damit nicht auf die Straße gehen. Ich erkläre ihr dann, dass das für kleine Mädchen nicht passend ist und übertrieben wirkt. Das versteht sie. Und wenn man sie läßt, wird das mit der Zeit wieder uninteressant.
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