Klappe 5

Kämpferinnen ins Rampenlicht holen

5. Dezember 2011, 09:15

WIDE zeigt, dass das Unsichtbarhalten von Frauen und ihren Leistungen eine Form von struktureller Gewalt ist

Wer kennt Menuka Thepa, Rosa Mayreder, Eudy Simelane, Padma Pushpakanti, Rebiya Kadeer, Sumaya Farhat-Naser, Wangari Maathai, Celia Mara, Yamileth Cacharria, Ana Fabricia Córdoba Cabrera, Hannah Mwesigwa? 

Sie alle sind Frauen, die für Gerechtigkeit und Frieden für Frauen und Mädchen eintreten und tagtäglich einen Beitrag zu einem friedvollen und guten Leben für alle leisten. Manche von ihnen haben dieses Engagement mit dem Leben bezahlt. Die Frauen, die im Beitrag von WIDE vorgestellt werden, stehen beispielhaft für unzählige Aktivistinnen, die unbekannt bleiben, und machen deutlich, dass weltweit die Realitäten und Leistungen von Frauen in der breiten Öffentlichkeit wenig sichtbar sind.
Die Young Feminists des Entwicklungspolitischen Frauennetzwerks WIDE weisen mit ihrem Beitrag darauf hin, dass dieses Unsichtbarhalten von Frauen und ihren Leistungen eine Form struktureller Gewalt ist! Um Frauen zu stärken, müssen ihre Geschichte(n) und Leistungen jedoch sichtbar gemacht werden.
Darum fordern die Aktivistinnen: „Schluss mit dem Ausschluss - Frauen sichtbar machen!"

WIDE ist ein entwicklungspolitisches Netzwerk. Es vernetzt Frauen in der Entwicklungspolitik, thematisiert wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Machtverhältnisse aus feministischer Perspektive und mobilisiert für Frauenrechte weltweit. Unsere Vision ist eine (geschlechter)gerechte und friedliche Welt, wo Frauen nicht länger unsichtbar sind. (red)

Klappe 5 WIDE

Regie, Kamera, Schnitt: Katja Schröckenstein
Tonbearbeitung, Schnitt: Christina Schröckenstein
Musik: Celia Mara
Trailer: Doris Mayer

Link

www.wide-netzwerk.at

Erwin Wolfram
03
5.12.2011, 10:55
...

na endlich liefert feminismus kriegsgruende, und ich hab schon gedacht die sind gar nicht gleichberechtigt. die toten frauen werden sicher die debilitaet der westlichen frauen zu schaetzen wissen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.