"Solange ich Arme habe, werde ich das Schwert schwingen"

8. Dezember 2011, 07:00
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    foto: ap/dapd/manuel balce ceneta

    In den USA tobt nicht nur ein langwieriger Kampf zwischen AbtreibungsbefürworterInnen und -gegnerInnen. Auch innerhalb der "Pro Life"-Bewegung tun sich Gräben auf. Gruppen wie "Personhood" haben ihre eigene radikale Agenda, mit der andere "LebensschützerInnen" nicht einverstanden sind - und umgekehrt.

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    "Personhood" will nichts weniger als "Lebensschutz" ab der Befruchtung in die Verfassung bekommen. Das bedeutet - klarer Weise neben dem Verbot von Abtreibung - die Kriminalisierung von Verhütungsmethoden wie der Spirale und stellt auch Frauen, die Fehlgeburten erleiden, unter Generalverdacht.

Die USA sind der Schauplatz eines "Heiligen Krieges" um Lebensschutz ab der Befruchtung: In Mississippi erzielte eine hartnäckige "Pro Life"-Gruppe gerade eine Niederlage

Es ist ein seit Jahrzehnten schwelender Konflikt, der in den USA ausgetragen wird. Die GegnerInnen: "Pro Life"-Gruppierungen auf der einen, Abtreibungskliniken und "Pro Choice"-Organisationen auf der anderen Seite. "Personhood" ist eine radikale Kombattantin für die Sache der "LebensschützerInnen". Die Bewegung setzt sich bundesweit für einen verfassungsrechtlich festgehaltenen Beginn des Lebens ab der Empfängnis ein.

Enttäuschung im Bible Belt

Im November musste sie eine schwere Niederlage einstecken, als die BürgerInnen im konservativen US-Bundesstaat Mississippi gegen einen solchen Status von Zygoten, wie die verschmolzende Ei- und Samenzelle wissenschaftlich genannt wird, stimmten.

Nichtsdestotrotz will sich "Personhood" nicht geschlagen geben und mit ihrer "Pro Life"-Kampagne weiter durch die Bundesstaaten ziehen. Ihr Motto: "Protecting the pre-born by love and by law" (die Ungeborenen durch Liebe und Recht beschützen). KämpferInnen beider Seiten geben den Bemühungen allerdings wenig Chancen, auch wenn Mitglieder von "Personhood" für ihre Petition schon fleißig Unterschriften von Ohio bis Oregon gesammelt haben. Ziel ist, genügend Stimmen für Referenden nächstes Jahr zusammen zu bekommen. "Wenn sie nicht einmal hier in Mississippi erfolgreich waren, werden sie woanders erst recht Probleme haben", meint Politologe Michael New von der University of Michigan-Dearborn, der mit einigen größeren Anti-Abtreibungsgruppen zusammenarbeitet.

Noch kurz vor der Abstimmung im Mississippi, die am 8. November mit 58 zu 42 Prozent gegen den Verfassungszusatz zum "Lebensschutz" ausfiel, gaben die LeiterInnen der Bewegung eine vorsichtig optimistische Einschätzung ab: Sie und ihre Ziele seien im südlichen Bundesstaat mit seinen vielen BaptistInnen, PfingstkirchlerInnen und Evangelikalen nämlich warm willkommen geheißen worden.

Leben der Ungeborenen vor dem der Frauen

Ein Grund, warum sich die WählerInnen in Mississippi letztlich doch gegen die "gute Sache" entschieden haben, war die Sorge um mögliche Einschränkungen bei der Empfängnisverhütung. Die Diktion des Verfassungszusatzes - der erklärt, dass Leben mit der Befruchtung der Eizelle beginnt - ließ die Mehrheit zudem befürchten, dass Abtreibung selbst dann verboten werden sollte, wenn das Leben der Schwangeren auf dem Spiel steht.

"Wir sind enttäuscht, aber ich bin bereit, weiter zu machen", erklärte "Personhood"-Mitgründer Keith Mason nach der Schlappe. "Solange ich Arme habe, werde ich das Schwert schwingen." Auch betonte er bisherige Erfolge der Gruppierung: "Wir haben Unterschriften in Kalifornien und Montana gesammelt und die Gesetzgebung in Alabama und North Dakota beeinflusst." Das geht der Organisation "NARAL Pro-Choice America" gegen den Strich: Sie wird laut einem Sprecher Kampagnen gegen "Personhood" in Nevada, Florida, Ohio, Montana, Colorado, Oregon und einigen anderen Bundesstaaten führen. "Wir werden überall vor Ort sein, wo die Entscheidungsfreiheit unter Beschuss ist", so Ted Miller.

Gute Kontakte nach oben

Da haben die AbtreibungsaktivistInnen viel vor, denn die Kontakte von "Personhood" reichen bis in den US-Kongress. Dort versucht die Gruppe seit Jahren, Anti-Abtreibungsgesetzgebungen auf Bundesebene voranzutreiben - bislang ohne großen Fortschritt, doch mit finanzstarken republikanischen SponsorInnen.

In Colorado hat "Personhood" bereits zwei Versuche unternommen, den Verfassungszusatz durchzubekommen; 2008 wurde mit deutlicher Mehrheit dagegen gestimmt. 2010 klappte es wieder nicht, aber die Gegenstimmen waren deutlich geringer. Dennoch: "Es ist eine Randgruppierung", ist Laura Chapin, eine für die Demokraten tätige Kampagnenplanerin in Denver überzeugt. Sie hat mitgeholfen, die Gesetzesinitiative niederzuschlagen. "Sie versuchen, etwas wenigstens auf Landesebene durchzuboxen, von dem sie wissen, dass sie es auf Bundesebene nicht schaffen."

Unermüdlich und hartnäckig

Während die US-weite Kampagne arg schwächelt, fährt eine Gruppe von rund fünfzehn Anti-AbtreibungsveteranInnen schwere Geschütze in Colorado auf: Es gibt Geld für aktive UnterstützerInnen und Hilfe bei der Organisation. "Die 'Personhood'-Entwicklung wird eine langlebige sein", sagt Masons Ehefrau und "Pro Life"-Weggefährtin Jennifer Mason. "Ihr Enthusiasmus ist unermüdlich und sie sind hartnäckig. Wir rechnen mit weiteren Anläufen", meint auch Elizabeth Nash vom Guttmacher Institute, einer Pro-Abtreibungsorganisation.

Gegenspieler "Planned Parenthood"

Mississippi wäre wohl prädestiniert gewesen für einen Sieg von "Personhood", schließlich sei die Mehrheit der EinwohnerInnen streng konservativ und religiös, sagt Marty Wiseman, ein Politik-Analyst an der Mississippi State University. Doch auch die Gruppe der AbtreibungsbefürworterInnen ist stark und hat sich mit großem Aufwand gegen die Mission von "Personhood" engagiert. "'Planned Parenthood' ist unser Gegenspieler und die haben ein riesiges Budget", erklärt Mason. Auch seiner Organisation kostete die Mississippi-Kampagne rund eine Million Dollar. Laut Mason lukriert "Personhood" sein Budget aus vielen kleinen Spenden, aber laut dem National Institute on Money in State Politics hat allein ein Öl-Magnat aus Colorado, Micky O'Hare, für die Kampagne 2008 150.000 Dollar springen lassen.

Die AbtreibungsbefürworterInnen im Bundesstaat haben sich im Laufe zu einer Großgruppe namens "Mississippians for Healthy Families" zusammengeschlossen, zu der auch medizinische und kirchliche Einrichtungen gehören. "Planned Parenthood"-Sprecher Tait Sye kann nicht genau Auskunft darüber geben, wieviel die Pro-Choice-Kampagne gekostet hat - auf jeden Fall habe sie sich rentiert: Ihr "erzieherischer" Aufwand hätte Ausschlag gegeben, dass der Verfassungszusatz abgeschmettert wurde.

Rattenschwanz an Konsequenzen

Die "Personhood"-GegnerInnen machten dem Stimmvolk nämlich vorallem klar, was Lebensschutz ab Befruchtung auch bedeutet: Dass Verhütungsmethoden wie die "Pille danach" oder die Spirale verboten würden, weil sie ein bereits befruchtetes Ei von der Einnistung abhielten; im Rahmen künstlicher Befruchtung dürften Embryonen nicht länger ausgesondert werden; Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten, würden unter Generlverdacht gestellt werden, sie hätten eine Abtreibung vornehmen lassen; und letztlich wären MedizinerInnen selbst dann in Schwierigkeiten, wenn sie Problemschwangerschaften abbrechen würden. "Als wir die Kampagnen gestartet haben, mussten wir vorallem gegen all diese "Was, wenn"-Halbwahrheiten und Panikmache angehen", kontert Mason die Sachargumente der GegnerInnen. "Ich frage sie oft, ob sie ihre Kristallkugel auch mal verleihen", scherzt der konfessionslose 30-Jährige, der streng nach der Bibel lebt.

Beschwichtigungen

"Personhood" reagierte auf die aufkeimenden Befürchtungen mit Beteuerungen, dass die "Pille" weiterhin legal bleiben würde und dass das Leben der Mutter wichtiger als das des Ungeborenen sei. Auf Flyern, Schildern und Plakaten wurde das Wort "Abtreibung" vermieden und stattdessen weichgezeichnete Bilder von Föten im Mutterleib gezeigt. "Damit wollen sie die Frauen aus der Gleichung nehmen", meint Nash vom Guttmacher Institute. "Wenn wir nicht an sie und ihre Situation, mit der wir uns womöglich identifizieren können, denken, fällt eine Entscheidung viel leichter."

Alles oder nichts

In Mississippi haben sich die Mehrheit und selbst andere Anti-Abtreibungsgruppierungen trotzdem nicht hinter die Forderungen von "Personhood" gestellt, darunter auch die katholische Diözese von Jackson, Mississippi. Auch der republikanische Gouverneur von Mississippi, Haley Barbour, der zwar für den Verfassungszusatz gestimmt hat, äußerte sich in der Öffentlichkeit besorgt, was potenzielle Konsequenzen anbelangt. Auch wenn einige Ziele übereinstimmen - zwingende Verständigung der Eltern, wenn eine Minderjährige abtreiben will, Streichung aller Subventionen für Kliniken, die Abbrüche durchführen oder verpflichtende Bedenkzeit für Schwangere vor dem Eingriff - kritisieren die Gruppen den "Alles oder Nichts"-Zugang von "Personhood".

Das ist keine Unterstellung:  Mason will tatsächlich keine Kompromisse eingehen. Seine Generation habe die Nase voll von Gesetzgebern, die nur Augenwischerei betreiben würden. Aber Abtreibung hätten sie immer noch nicht verboten.

Cheryl Sullenger von "Operation Rescue", einer "Pro Life"-Organsiation mit der Agenda, Abtreibungskliniken zum Schließen zu zwingen und zugleich ehemaliger Arbeitgeber Masons, unterstreicht die Kluft, die sich zwischen den AbtreibungsgegnerInnen in den USA auftut. Sie berichtet über Versuche der Mason-Gruppe, Kampagnen anderer Abtreibungsgruppen zu verunglimpfen und zu untergraben. "Sie glauben, dass ihr Weg der einzig moralische, wahre ist. Alle anderen sind dreckige PragmatInnen." Mason war drei Jahre lang bezahlter Mitarbeiter der Organisation, bevor er 2008 ging - Sullenger spricht von einem Hinauswurf -, um "Personhood" zu gründen. Sullenger schätzt, dass es "Personhood" eher in Kauf nehme, wenn sich die Zahl der Abtreibungen in den USA nach oben schrauben würde, als daran mitzuarbeiten, ein paar mehr Frauen von einem Abbruch abzubringen.

Roe v. Wade soll fallen

Wenn der "Personhood"-Verfassungszusatz in Kraft treten sollte, könne mit Sicherheit mit einer Gerichtsralley gerechnet werden, die am Supreme Court enden würde, meinen RechtsexpertInnen: Ein solches Gesetz stünde auf rechtlich so wackeligen Beinen, dass es das Höchstgericht zu Fall bringen würde.

Der breiten Anti-Abtreibungsbewegung geht es dagegen darum, das Präzedenzurteil Roe v. Wade aus dem Jahr 1973 auszuhebeln, das Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Lebensfähigkeit des Fötus in den USA legalisiert und unter das Recht auf Privatsphäre gestellt hat. Die konservative Mehrheit am Supreme Court gibt neuen Anlass für optimistische Stimmung und das letzte, was die "Pro Life"lerInnen wollen, ist, dass "Personhood" diesem Ziel mit seiner noch radikaleren Agenda in die Quere kommt. Und die Zeichen der Zeit stehen gut für die "LebensschützerInnen": In republikanisch geführten Bundesstaaten wurden allein heuer 84 neue Gesetze durchgesetzt, die Abtreibungs- und Reproduktionsrechte einschränken. (Reuters/red, 8.12.2011)

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Posting 1 bis 25 von 1294
Lichtfreak
02
16.1.2012, 15:55
Wer das Schwert führt

wird durch die Klinge umkommen!

fersuchung
13
17.12.2011, 19:24
again and again

was sie fordern ist nicht gleichberechtigung, sondern ein privileg für männer, keine wie immer geartete verantwortung für ihre leiblichen, existenten kinder zu übernehmen, sondern diese verantwortung auf die frauen und die allgemeinheit abzuschieben.

männer haben bereits das privileg, sich um ihre kinder nicht kümmern zu müssen - es gibt nichtmal eine besuchspflicht für väter, obwohl es mit der gemeinsamen obsorge sehr wohl eine besuchspflicht für kinder (!) gibt - dh, kinder MÜSSEN ihre väter besuchen, väter müssen das umgekehrt nicht.

was sie erreichen wollen ist, daß sie sich vor dem allermindesten (dem finanziellen unterhaltsanteil) auch noch drücken können.

der gesetzgeber sieht das anders. :-)

again and again
12
18.12.2011, 18:48
Falsch, Frauen haben auch das Privileg, sich nicht um ihre leiblichen Kinder kümmern zu müssen.

Und zusätzlich das weitaus größere Privileg, nach der zeugung und einer ungewollten Schwangerschaft, sich ihrer Verantwortung für ihre leiblichen Kinder durch abtreibung dieser Kinder zu entziehen.

Der Mann darf sich, laut Gesetz, eben nicht jeder wie auch immer gearteten Verantwortung entziehen, weil er Unterhaltspflichtig ist.

Wenn die Frau ein Kind nicht immerteriell versorgen will, kann man sie auch nicht dazu zwingen, wenn sie es vernachlässigt, dann wird ihr die Obsorge bzw das Kind entzogen und in Pflege gegeben.

Männern kann man das Kind, durch trennung, sogar entziehen, ohne dass diese ihre Kinder vernachlässigt haben.

Den gesammten materiellen sowie immateriellen Aufwand für die Besuche muss auch der Vater tragen.

Black Widdow
00
28.12.2011, 15:10
Es ist nicht für jede Frau ein Privileg ein Kind auszutragen.

Vielleicht haben Männer das Privileg, dies nie tun zu müssen.

again and again
31
28.12.2011, 19:56
Ob das ein Privileg ist, oder nicht, ist aber nicht relevant.

Es ist eine unabänderliche biologische Gegebenheit.

Auch ist es kein Privileg von Männern, keine Kinder zu bekommen, sondern ebenso eine biologische Gegebenheit.

Abtreibung, Babyklappe, Adoption bzw eben Unterhalt sind geschaffene Rechte bzw Pflichten, die die Frau privilegieren.

Black Widdow
01
29.12.2011, 16:09
Nein

das Recht, die Zahl der Nachkommen zu bestimmen, ergibt sich eben aus den biologischen Gegebenheiten und ist ein Menschenrecht.
Die Person, die für die Reproduktion bestimmt ist, hat auch zu bestimmen, wenn ihnen das nicht passt, können sie sich nur bei der Evolution beschweren.

again and again
20
31.12.2011, 15:09
"Der Menschheit stehen zum Glück humanere Regeln zur Verfügung." "Auch wenn es sie noch so ärgert, die Entscheidung liegt immer bei den Frauen"

Nein, nicht der Menschheit, nur Frauen stehen humanere Möglichkeiten zur Verfügung. Männern eben nicht. Frauen können sich eines ungewollten Nachwuchses entledigen, ohne dafür rechtsbrüchig zu werden, Männer nicht.

Sehen Sie, solange Frauen derart überheblich die eigenen Etscheidungen über den Kopf anderer hinweg treffen, bleiben Kinder Frauensache.
Und wenn es Sie (oder andere Frauen) noch so ärgert, genau darum gibt es weniger Frauen in Vorstandsposten. Es ist ihre Entscheidung, ob sie sich mehr für Kinder oder mehr für Karriere entscheiden. Und auch wenn es Sie (oder andere Frauen) noch so ärgert, genau deshalb bringen sich (manche) Männer weniger in Kidererziehung ein, weil es nicht ihre Entscheidung war/ist, Kinder zu bekommen.

Black Widdow
02
Gesellschaftliche Nachteile sind nicht von der Natur vorgegeben.

die Reproduktion bis auf Weiteres aber schon.

again and again
20
Sehen Sie, weder Abtreibung, Babyklappe, Adoption noch Unterhalt sind von der Natur vorgegeben

und dass dem Mann keine einzige Möglichkeit gegeb ist, sich so aus der Verantwortung zu ziehen wie es Frauen ermöglicht wurde, ist eine gesellschaftliche Benachteiligung.

Und genau weil Frauen die Wahlmöglichkeit, zwischen ihren Prioritäten - mehr in Kind oder Karriere - haben, müssen Männer mehr auf ihre Einkommen bedacht nehmen. Das wirkt sich eben auch wesentlich bei der Berufswahl und den daraus folgenden Karrieren aus.

Weniger Frauen in Vorstandsposten sind keine Diskriminierung von Frauen, sondern Folge ihrer eigenen Prioritäten.

Black Widdow
01
Wenn ich mal Zeit habe, werd ich sie ob ihrer Benachteiligung bedauern ;-) bis dahin beschweren sie sich mal bei der Evolution

sie drehen sich doch sinnlos immer nur im Kreis, wenn sie sich gebetsmühlenartig über dieselben Gegenbenheiten beschweren.

again and again
20
Wieso drehe ich mich im Kreis, das machen doch Sie.

Abtreibung, Babyklappe, Adoption und Unterhalt sind keine Gegebenheiten der Natur und haben nichts mit Evolution zu tun.

Das ergibt sich aus der Gesetzeslage und die diskriminiert damit nunmal Männer. Was kann ich denn dafür, wenn ich das ständig wiederholen muss. Sie hätten es ja auch schon beim ersten mal verstehen können.

Tja, mit der (angeblichen) Lohndiskriminierung und der (angeblichen) diskriminierung von Frauen bei der Karriere gehts doch genauso gebetsmühlenartig zu, so what.

Black Widdow
02
Schw.-Abbruch, Verhütung, Babyklappe und Unterhaltszahlungen

sind keine Privilegien sondern hart erkämpfte Rechte der Frau über ihren Körper gegen eine patriarchale Gesellschaft.
Es wurden nur ein wenig die exorbitanten männlichen Privilegien beschnitten, dass das Leuten wie ihnen nicht passt, ist klar.

again and again
20
Aber sie haben nichts mit der Natur bzw Evolution zu tun.

Schwangerschaftsabbruch ist zum einen eine medizinische Entwicklung, zum anderen eine rechtliche Sache. Babyklappe, Adoption und Unterhalt sind rechtliche Sachen. Ein Recht, dass andere nicht haben, ist ein Privileg.

Es geht auch nicht darum, Frauen das ab zu erkennen, sondern darum, auch Männern eine rechtliche Möglichkeit zu geben, genau wie Frauen es auch haben.

Dass das Leuten wie Ihnen nicht in den Kram passt, ist auch klar. ;-)

Black Widdow
02
Wenn sie das nächste Baby zur Welt gebracht haben, dürfens gern die Babyklappe oder Adoption in Anspruch nehmen.

again and again
20
Und was hat Adoption bzw Babyklappe

jetzt damit zu tun, wer das Baby auf die Welt gebracht hat? Warum sollte der Vater das Kind nicht zur Adoption bzw in die Babyklappe geben können?

Black Widdow
01
Wenn sie das nicht verstehen, kann ich ihnen auch nicht helfen.

Ihr weinerliches Selbstmitleid (Gebärneid?), mit dem sie hier das Forum zumüllen, ist nervend.

gifri
00
BW dont feed the trolls

Black Widdow
00
11.1.2012, 11:21
*ggg* sie haben ja so recht

werd mich bessern ;-)

again and again
30
Wie kommen Sie denn auf Gebärneid?

Ich hab doch nirgendwo was davon geschrieben, dass ich ein Kind gebären will.

Was soll dann das weinerliche Selbstmitleid von Frauen, wenn sie Kinder bekommen, oder Kinder aufziehen müssen, was soll das weinerliche SWelbstmitleid von Frauen, dass sie wegen Kinder keine Karriere machen, ... obwohl sie selbst die Entscheidung treffen?

Was soll ich nicht verstehen? Dass Männer keine Möglichkeit haben sich selbst für oider gegen ein Kind zu entscheiden, so wie Frauen, und für die Entscheidung der Frau bezahlen müssen und die dann auch noch in weinerlichem Selbstmitleid vergehen.

again and again
30
29.12.2011, 16:59
Abtreibung, Babyklappe und Adoption, ergeben sich NICHT aus biologischen Gegebenheiten.

Und warum sollten das Menschenrechtet sein?

Die Anzahl der Nachkommen regelt die Frau über ihr Paarungsverhalten, so hat die Natur das vorgegeben.

Black Widdow
01
31.12.2011, 13:21
Geburtenregelung in der Natur

Tier-Mütter können bei ungünstigen Bedingungen ihre Trächtigkeit beenden, oder sie lassen ihren Nachwuchs im Stich (und überlassen ihn den Beutegreifern), kranker Nachwuchs wird auch oft gefr*ssen.
Der Menschheit stehen zum Glück humanere Regeln zur Verfügung.
Auch wenn es sie noch so ärgert, die Entscheidung liegt immer bei den Frauen.

again and again
30
29.12.2011, 16:54
Die Frau kann ja eh die Anzahl der Nachkommen bestimmen.

Nur warum soll der Mann, der das nicht bestimmt, dafür bezahlen. Die Natur hat ja nicht bestimmt, dass der Mann Unterhalt bezahlen muss. Die Natur hat auch nicht bestimmt, dass die Frau ihre Nachkommenswünsche von anderen Bezahlt bekommt.

Die Natur hat bestimmt, dass Männer keine Kinder bekommen, daher müssen die auch nicht verhüten, um keine Kinder zu bekommen.

Das sind diskriminierende Gesetze, die nicht die Natur gemacht hat.

Die Natur hat auch nicht bestimmt, dass die Frau von einem Mann verköstigt wird, von dem sie sich getrennt hat oder schon mit einem anderen Mann zusammen lebt.

Nun, wie schon mehrmals geschrieben, wenn die Frau das alleine entscheidet, dann hat sie die Konsequenzen dieser Entscheidung auch alleine zu tragen.

BlackAdder
12
18.12.2011, 21:01

Nein, auch männern kann man die kinder auf legalem weg nicht entziehen, wenn sie sich nichts zuschulden kommen haben lassen.

Sie faseln und faseln und faseln, über dinge, von denen sie keine ahnung haben.

again and again
11
18.12.2011, 23:53
Aber der illegale Weg bleibt bislang (meistens) ohne Folgen.

Und auch auf legalem weg geht es, wenn die Frau einfach mit dem Kind so weit weg zieht, dass ein regelmäßiger sinnvoller Umgang nicht mehr möglich bzw nicht mehr finanzierbar ist.

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