Systemkrise

Der maskuline Umbau Europas

Sandra Ernst Kaiser, 11. Dezember 2011, 17:43

Die IWF-Instrumente treffen in Europa rasant ein - Ökonomin Klatzer befürchtet eine verschärfte Krise für Frauen

Sex ohne Kondom wird in Lissabon schon für 20 Euro angeboten. Mit diesem Beispiel schilderte die Wissenschaftlerin Aline Santos Ende November in Porto die drastischen Auswirkungen der portugiesischen Sparpolitik. In Portugal rutschen seit der Wirtschaftskrise und der daraus folgenden rigiden Sparpolitik immer mehr Frauen in die Armut und daraufhin in die Prostitution, um ihre Familien ernähren zu können. Jenseits des Atlantiks steigen seit 2008/2009 die Delogierungen rasant in die Höhe. Nachdem Menschen ihre Jobs verlieren und dadurch ausstehende Kredite nicht mehr bedienen können, füllen sich die Campingplätze an den Speckgürteln der US-amerikanischen Großstädte. Auch in Wien haben Delogierungen im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zugenommen, gibt etwa die Volkshilfe bekannt. Wenn nun neue Sparmaßnahmen in den EU-Ländern eingeführt werden, um "ausgeglichene Budgets" vorweisen zu können, werden soziale Probleme wie diese zwangsläufig steigen.

Den Zwang zum Sparen haben sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union schon beim Vertrag von Maastricht 1992 auferlegt - durch den damals formulierten Stabilitätspakt wurden die Mitgliedsstaaten, die den Euro als Währung einführen wollen, aufgefordert, ihre Defizite und Verschuldungen zu begrenzen. Was damals niemand wissen konnte oder wollte, war die unermessliche Steigerung der Verschuldung der Euro-Länder durch die andauernde Systemkrise des Finanzmarktes und des Wirtschaftssystems. Und diese rief auch den Internationalen Währungsfonds (IWF) auf den Plan.

Ökonomischer Offenbarungseid

Den ökonomischen Offenbarungseid leistete dabei der griechische Ex-Ministerpräsident Giorgos Papandreou, indem er Hilfe der anderen EU-Mitgliedstaaten beantragte. Das bereits vor Ort befindliche Personal des IWF übernahm daraufhin im Land die wirtschafts- und sozialpolitischen Zügel. Nach Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Lettland und Litauen war Griechenland damit das sechste Land in Europa in den letzten Jahren, dessen Politik wesentlich von der Washingtoner Finanzorganisation gestaltet wurde, und das erste innerhalb der Euro-Zone.

In den 1970er und 1980er Jahren konnte von Europa aus auf anderen Kontinenten beobachtet werden, wie dort die neokonservative Agenda des IWF durchgesetzt wurde und welche Folgen damit verbunden waren. Die Ökonomin Elisabeth Klatzer von feministATTAC hat diese Szenarien "mit Schrecken" verfolgt, wie sie gegenüber dieStandard.at betont. "Jetzt kommt diese neoliberale Agenda näher zu uns. Das ist Teil der gleichen Strategie und diese 'Religion' durchdringt inzwischen alle Institutionen".

Dem IWF war sein erstes Engagement in der Euro-Zone viel wert: die Washingtoner änderten dafür ihre Geschäftsgrundlage, um die erlaubte Kreditgröße auszudehnen. Nach dieser nämlich soll eine Kreditvergabe über drei Jahre hinweg nicht höher liegen, als die sechsfache IWF-Quote* des jeweiligen Landes. Im Falle von Griechenland wäre das bei einer Quote von 1,24 Milliarden US-Dollar 7,5 Milliarden - der derzeitige IWF-Kredit für Griechenland liegt weit über dem 30-fachen dieser Summe. Die Auflagen für IWF-Kredite blieben hingegen die gleichen wie in den 70er-Jahren: Griechenland muss privatisieren, deregulieren und gravierende Kürzungen der Staatsausgaben vornehmen.

Sozialer Kahlschlag

In der Zwischenzeit müssen auch die Staatskanzleien in Madrid, Lissabon, Rom und London Strukturmaßnahmen verkünden, wie sie klassisch für den IWF sind. Unter dem Kommando der US-amerikanisch dominierten Finanzorganisation heißt das: Erhöhung von Massensteuern, längere Arbeitszeiten, Entlassung von StaatsbeamtInnen, Kürzung von Löhnen und Renten - kurz: sozialer Kahlschlag. "Die Erklärung der Staats- und Regierungschefs der Eurozone von Freitag geht ja noch einmal ein Stück weiter. Sie fordert einen ausgeglichenen Haushalt, der in der Verfassung verankert werden soll", so Elisabeth Klatzer, wiewohl sie zu bedenken gibt, dass die Krise in Europa hausgemacht ist.

Ganz im Sinne des IWF führt ein radikales Sparprogramm, wie es die EU vorsieht, nicht nur zu einer wirtschaftlichen Rezession, wie viele ExpertInnen monieren, sondern hat auch wesentliche Auswirkungen auf Frauen. Einerseits, so Klatzer, "profitieren Frauen von ausgleichenden Tätigkeiten des Staates, seien es Dienstleistungen wie Kinderbetreuung oder durch das Steuersystem. Andererseits sind besonders Frauen vom Abbau öffentlicher Beschäftigung stark betroffen". Dies führt zu einer doppelten Benachteiligung: Zum einen verlieren die Frauen ihre Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst, zum anderen ist der öffentliche Sektor jener, wo die Einkommensschere geringer ist als in anderen Sektoren. Klatzer erwartet zudem "viel schlechtere Bedingungen für Frauen am Arbeitsmarkt. Durch prekäre Beschäftigungen und Teilzeit-Stellen haben Frauen ohnehin eine Puffer-Funktion, die sich durch die anstehenden Sparzwänge weiter verschärfen wird".

Radikaler Demokratieabbau

Besonders wesentlich jedoch erscheint die Frage der politischen Partizipation von Frauen, die historisch betrachtet in jeder Wirtschaftskrise weiter unterminiert wurde. "In den letzten Monaten zeigte sich massiv, dass innerhalb der EU ein radikaler Demokratieabbau betrieben wird", beobachtet die Ökonomin. Die sogenannte EU-Wirtschaftsregierung stärkt die Finanzbürokratie - sowohl auf der Ebene der Kommission als auch auf nationalstaatlicher Ebene in den Finanzministerien. Elisabeth Klatzer sieht das durchwegs problematisch: "Das sind traditionell maskulin dominierte Bürokratien, die sehr intransparent arbeiten. Da ändert auch Maria Fekter als Finanzministerin nichts daran." Sie hält das Einsetzen der Fiskalunion für einen autoritären Umbau innerhalb der EU, der intransparent und undemokratisch sei. Die wenigen Partizipationsmöglichkeiten von Frauen auf nationalstaatlicher- aber auch auf EU-Ebene würden weiter ausgehebelt. "Wir haben es mit einem massiven maskulinen Umbau Europas zu tun".

Von Hayeks Ziele und Wünsche

Unterdessen erklärt Bundeskanzler Werner Faymann weiter, dass er die Schuldenbremse zum Verfassungsgesetz machen möchte, nachdem er vorerst daran gescheitert ist. Diese Schuldenbremse, wie sie in einigen Ländern Europas bereits Verfassungsrang hat, entspricht einer neoliberalen Finanz- und Wirtschaftspolitik, die die Gestaltung von Politik abstrakten Sparzwängen unterwerfen möchte.

Mit der Schuldenbremse tritt ein Mechanismus in Kraft, der den Wünschen und Zielen des neoliberalen Friedrich August von Hayek nahe kommt. Zum einen wird ein wesentlicher Bereich demokratischer Entscheidungsmacht preisgegeben, indem dies ohne Legitimation der Bevölkerung zustande kommt. Zum anderen werden Bund und Länder durch eine solche Schuldenbremse gezwungen, ab einer bestimmten Grenze keine neuen Kredite aufzunehmen. "Den maskulinen Finanzinstitutionen schwebt vor, dass es zu Automatismen der Entscheidungsfindung kommt. Im Wesentlichen sind das sehenden Auges Vertragsbrüche", urteilt Klatzer. "Es ist ein Durchpeitschen eines Autoritätsprogrammes sondergleichen, ebenso ein massiver Umbau der Entscheidungsfindung, von denen Frauen ausgeschlossener sind denn je". Neben den demokratietheoretischen Bedenken, stellt die Schuldenbremse auch ein Instrument im Verteilungskampf dar.

Kein Interesse am Wohl der Menschen

Mit der Fiskalunion wird ein Sachzwang in die Welt gesetzt, der die Finanzpolitik qua Verfassung zu weiterem Staats- und Sozialabbau zwingt. Sie nötigt die Mitgliedsländer zu einer restriktiven Ausgabenpolitik - genauso wie es sich die Washingtoner Finanzorganisation wünscht. Sozialpolitik oder gar Umverteilung von oben nach unten wird dadurch quasi verunmöglicht. Auch die OECD hat erst kürzlich bei der Veröffentlichung neuer Zahlen darauf hingewiesen, dass die Schere zwischen Reich und Arm immer weiter auseinanderklafft. Dem OECD-Befund, dass die zunehmende Ungleichheit den sozialen Zusammenhalt gefährdet und politische Instabilität schafft, schließt sich auch der Volkshilfe-Präsident Josef Weidenholzer an.

Aber wird es in Mitteleuropa zu Szenarien wie in Portugal, den USA oder Griechenland kommen? "Die europäischen Eliten, die derzeit das Sagen haben, haben keinerlei Interesse, das Wohl der Menschen zu fördern. Das oberste Zehntel gewinnt. Das ist Interessenspolitik zugunsten einiger weniger. Und daher: Leider Ja, meine Befürchtung ist, dass sich die soziale Krise weiter verschlechtert - in Bezug der Frauen geradezu verschärfen wird", so Klatzer.

Alternativen diskutieren

"Wenn man gesehen hat, mit welcher Mischung aus Repression und Diffamierung dem Widerstand der Betroffenen in Athen begegnet wurde, kann man das Ausmaß der aktuellen Strukturkrise erahnen", gibt Klatzer zu verstehen. Was also tun, um derartiges zu verhindern? Die Ökonomin von feministATTAC plädiert einerseits für eine europaweite Steuerharmonisierung etwa im Bereich der Unternehmensbesteuerung. Vor allem aber müsse die Staatsfinanzierung von den Finanzmärkten entkoppelt und durch die EZB finanziert werden. Außerdem würde eine Finanztransaktionssteuer die Staatseinnahmen deutlich verbessern. "All diese Initiativen werden aber auf die lange Bank geschoben", kritisiert Klatzer. Dass PolitikerInnen dabei immer wieder von "Alternativlosigkeit" sprechen, verhindere Diskussionen über alternative Lösungen der Strukturkrise, so die Ökonomin abschließend. (Sandra Ernst Kaiser, dieStandard.at 11.12.2011)

* Die IWF-Quote ist der Anteil eines Staates am Kapitalschlüssel des IWF.

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23 Postings
SandalTolk
 
00
Wer hat nochmal die Ricola Kräuterzucker erfunden?

"Wir haben es mit einem massiven maskulinen Umbau Europas zu tun"

Und wer hat das Ganze verursacht?

Richtig: Eine Frau!

Sie nennt sich Blythe Masters, die Erfinderin der "finanziellen Massenvernichtungswaffen": http://www.guardian.co.uk/business/... et.banking

Was genau muss nun daraus geschlussfolgert werden?

"Sex ohne Kondom wird in Lissabon schon für 20 Euro angeboten."

Wäre mann am modernen Syndrom erkrankt, das hier (http://www.eurozine.com/articles/... s-de.html) beschrieben wird, dann müsste mann der Logik des Artikels entsprechend behaupten, dass Frau Masters schuld an den 20 EUR-Sex in Lissabon wäre!

Geht's noch abstruser?

obibiber
00
29.12.2011, 12:00

"Diese Schuldenbremse, wie sie in einigen Ländern Europas bereits Verfassungsrang hat, entspricht einer neoliberalen Finanz- und Wirtschaftspolitik, die die Gestaltung von Politik abstrakten Sparzwängen unterwerfen möchte."

schön, dass das mal wer in aller prägnanz aussagt.

fledermausland
10
14.12.2011, 22:14

"Ich bin eine Frau, ich bin für Freiheit, ich bin liberal; auf keinen Fall so eine Klischee-Feministin. Ich verstehe unter Feminismus, daß Frauen für Frauen kämpfen, aber auch für Männer, damit sie untereinander freier werden."

Dieses schöne Gianna Nannini - Zitat kommt mir imme wieder in den Sinn, wenn ich auf dieser Seite bin. Wie weit sind manche Redakteurinnen und Posterinnen von dieser Einstellung weg! Manchmal bleibt nur der schale Beigeschmack von Lobbyismus, der das berechtigte Anliegen in den Hintergrund rückt. Fair Play muss eingefordert werden, aber der Zweck heiligt nicht die Mittel!

Helmut Moesl
10
14.12.2011, 06:30

Kann es sein, dass die Genderbrille wesentliche Gehirnfunktionen ausschaltet?

Es geht doch hier nicht um Männer gegen Frauen - das ist billiges Aufwiegeln -, sondern um Bürger und Bürgerinnen gegen eine machtversessene und rücksichtslose Polit-Junta!

aceFruchtsaft
00
12.12.2011, 20:40

Elisabeth Klatzer - das war doch die Dame, die es mit ihrem Club2-Auftritt zu österreichweiter Berühmtheit gebracht hat, oder?

Anna Achmatowa
26
12.12.2011, 18:21
Entsolidarisierung

Es profitieren ebenso viele Frauen, die der herrschenden Klasse angehören, von diesem ausbeuterischen System wie Männer und es sind ebenso viele Männer Opfer dieses Systems wie Frauen. Die Bruchlinie verläuft nicht zwischen „männlich“ und „weiblich“, sondern zwischen der Klasse der Herrschenden und der Klasse ihrer Sklaven. Mit Eurer Argumentation spaltet Ihr die Klasse der Unterdrückten anstatt zu Solidarität und gemeinsamem Handeln aufzurufen.

typograph
13
12.12.2011, 20:04

Vortrefflich geschrieben!
Ich ziehe meinen Hut!
Aber wie leicht lassen sich die Menschen doch verhetzen? Vor allem in einem Land wie diesem, wo die Gehässigkeit der Bevölkerung pathologisch ist ...

O5
30
12.12.2011, 17:39

Über die Tatsache dass man langfristig nicht mehr ausgeben kann als man einnimmt kann sich auch keine Frau hinwegsetzen - das ist wie die Schwerkraft, die kann man auch nicht als maskuline Kraft deuten und dann darüber jammern dass die Frauen sie nicht aufheben können.

Von einem Mehr an Marktwirtschaft würden auch Frauen enorm profitieren - dann würden sie z.B. viel öfter Vollzeit arbeiten, viel weniger unnötige Zeit in Karenz verbringen, usw.

typograph
00
12.12.2011, 20:09

Wie herzlich naiv. Schade nur, dass so viele Menschen solch' eine Argumentation nicht durchschauen. Was mich wundert, denn sie bezahlen immer noch brav anderer Leute Zeche ...
Als ob es hier um Einnahmen oder Ausgaben ginge!
Kasperltheater!

Poldi Fesch
20
12.12.2011, 17:12
und durch die EZB finanziert

danke, schon gut Mausi

typograph
00
12.12.2011, 16:00
"Dem OECD-Befund, dass die zunehmende Ungleichheit den sozialen Zusammenhalt gefährdet und politische Instabilität schafft ..."

Ja. Und genau das ist auch der Sinn dieser Veränderungen. Es wird bald wieder großen Krieg geben.

Karl Krammer
00
12.12.2011, 15:48
der IWF hat schon längst umgedacht

als die IWF-Programme den von den Asien-Krise betroffenen Staaten mehr geschadet als genutzt haben, begann das erste Umdenken. Malaysia hat damals vorgezeigt, daß man in der damaligen Krise mit Keynes' Rezepten weiter kommt. Heute spricht man vom "Post Washington Consensus", wo der IWF (vor allem Christine Largarde) sogar vor dem Sparwahn der Europäer warnt. Gebremst wird er auch von den Ultrarechten im US-Repräsentantenhaus. Aber der zu-tode-sparen Marktfundamentalismus, der ist beim IWF auf dem Rückzug. Wie üblich kommt in Europa alles ein paar Jahre später an, aber auch hier wird der Sparwahn seinen natürlichen Tod sterben. Wir erleben jetzt noch sein letztes Aufbäumen vor dem Exitus.

Orjares
21
12.12.2011, 13:56

Ich nahm bisher an, "patriachalisch" bezeichnet das System, in welchem Frauen unterdrückt werden (neben vielen Männern, die aber unter den Tisch fallen).

Ich kann mich durchaus damit anfreunden, dieses System als "patriachalisch" zu bezeichnen und anzunehmen, dass es nicht "Männer gegen Frauen" heißt.

Ich fühle mich als Mann allerdings beleidigt, wird "maskulin" für ein derartiges System verwendet. Bitte, bleibt doch bei einem Vokabel. Es gibt eh schon genug Leute, die das auf "alle Männer sind $§$§"$" ausdehnen.

PS: inwiefern werden Frauen mehr ausgeschlossen als Männer, die ebenfalls nicht in den gängigen Seilschaften sind?

überbezahlter quotenmann mit viiiel freizeit :-)
00
12.12.2011, 13:42

eine 20%ihe HIRNquote in der politik würd schon ausreichen, ob die m oder f ist is mir egal!

too small to bail
16
12.12.2011, 13:05
christian lagarde, angelus merkel, marius fekternich

wie solls mit diesen machos jemals was werden.

Der Waehlerwille
 
35
12.12.2011, 10:35
an all dem ist btw nichts maskulin.

aber Hauptsach man kann "alles böse" maskulinisieren.

genausogut könnte man behaupten wir hätten den "langhaarigen" Umbau Europas .. oder den "zehenpopelnden".

Bürgerüberwachungs- und Totengräberindustrie
02
12.12.2011, 10:13
Der Nobelpreisträger Paul Krugman hat schon vor Jahren einen interessanten Kommentar geschrieben,

in dem er einige unheimliche ENtwicklungen beobachtet:

http://www.zeit.de/2002/46/2... nn.neu.xml

Di Fazz
211
12.12.2011, 09:30
"Da ändert auch Maria Fekter als Finanzministerin nichts daran."

Sehr subtile Argumentation - alles was negativ ist, ist "natürlich" männlich.
Da ändert Fekter nichts daran; oder Merkel; oder Kolm.

Truth is a Troll
25
12.12.2011, 09:18

Yeah.. noch mehr Fronten aufmachen innerhalb der Bevölkerung, reißt die Gräben tiefer.

Nein echt: "Nicht nur zu einer wirtschaftlichen Rezession, wie viele ExpertInnen monieren, sondern hat auch wesentliche Auswirkungen auf Frauen"

Also eine wirtschaftliche Rezession hätte ansonsten keine Auswirkungen auf Frauen weil? Sie keine Menschen sind?

Sorry, Wie kann man aus feministischer Sicht Leuten die solche Sätze überhaupt "denken" nicht gleich gedanklich an die Gurgel gehen?

investmentbanker mit bonus
22
12.12.2011, 09:14

Wenn die Zahl der Delogierungen jenseits des Atlantiks zunehmen und Griechenland mit Milliardenunterstützung "gerettet" werden muss,sollte man sich vielleicht die Vorgeschichte gründlicher durchlesen.USA:absoluter Konsum- und Kreditrausch ohne Regulierung und was die Griechen anbetrifft,die haben sich jahrelang selbst belogen bevor sie dann auch zum Schluß die EU mit ihren Bilanztricks belogen haben.Wer so unverantwortlich handelt,muss zum Schluß eben in den sauren IWF-Apfel beissen.

Bruno Flex
38
12.12.2011, 00:22
Nicht mehr ausgeben als man einnimmt

ist neoliberal und frauenfeindlich?

Aha. Man lernt nie aus.

Alexander M. Swoboda
14
11.12.2011, 22:01
neue Steuern und weiter Schulden machen - toller Plan

noldman
22
11.12.2011, 23:13
Ich glaube auch dass diese Frau den

Punkt mit "man kann nicht mehr ausgeben als man einnimmt" noch nicht verinnerlicht hat, aber in einem hat sie Recht:

Die Geldschöpfung ist das eigentliche Problem. Derzeit machen die Gewinne aus der EZB eigentlich die Banken. Warum nicht anders herum und finanzieren uns damit, statt den Banken diesen Gewinn zu schenken?

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