Wenn Homosexualität lebensgefährlich ist

18. Dezember 2011, 17:14

UN legt erstmals Bericht über staatlich legitimierte Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle und Transpersonen vor: "Sodomiegesetze" müssen fallen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Das sollte eigentlich ein Tagesthema sein und nichtirgendwo stehen.
Und wieso zum henker ist ein Artikel über Homosexualität auf DIEStandard.at. Als Schwuler müsste man sich doch da verarscht vorkommen.

"müsste man sich doch da verarscht vorkommen"

…tut man auch ;)

Genau das ist es, womit sehr viele Schwule kämpfen: Von den Anderen als Mann akzeptiert zu werden. Mann (schwul) will zumeist aus dem Tunteneck raus – zeigen, dass man mindestens genau so maskulin ist wie andere Männer. Unter anderem deshalb werden viele Schwule zu extrem fanatischen Sportlern und Sportfans – vor allem Fußball und Bodybuilding sind verbreitet, weil ja soooo männlich.

Was wurde eigentlich aus Sodom und Gomorrah?

ach ja die wurden ja wegen deren Ausschweifungen vernichtet.....

…und Hänsel und Gretel haben die Hex ausgetrickst.

Das Rumpelstielzchen hat sich selbst entzweit und das Rapunzel hat sich seinen Zopf abgeschnitten.

Ich liebe sich ja auch, diese alten Klassiker, aber was haben sie in einer Diskussion über Menschrechtsverletzungen zu suchen?

wer bitte hat was gegen lesben ?

ich nicht! mir sind sie lieber als die schwulen ganz einfach weil sie schöner sind!

würsterl.

Homosexualität, eine evolutionäre Antwort auf Überbevölkerung?

Bei einem hohen Grad der Vernunft gibt es keine Sodomiegesetze, die sich gegen Homosexuelle richten.

Es freut mich, dass der UN-Menschenrechtsrat diesen Bericht in Auftrag gegeben hat. Ansonsten ist es ja bedauerlicherweise so, dass die islamischen Länder (in letzter Zeit in trauriger Eintracht mit den wenigen verbliebenen kommunistischen Ländern) so etwas immer sabotieren konnten.

Wieso taucht dieser Artikel nicht bei "derStandard"

im Bereich Politik auf?
Sind Menschenrechte ein Randthema ganz unten auf der Webseite?
Spezielle Frauen und Homosexuellenthemen, die wirklich nur die Zielgruppen interessieren, von mir aus.
Aber es macht ein schlechtes Gefühl im Bauch, wenn Themen, die alle Angehen in ein Ghetto gesteckt werden, wo sie weniger auffallen. Es heißt nun einmal "der Standard" genauso wie es "die Sonne" heißt. Trotzdem kein Grund diese Themen nicht in den Standard zu integrieren, sondern ein extra Ghetto aufzumachen.
Aber wahrscheinlich würden ohne "dieStandard" wichtige Themen wohl überhaupt nicht erwähnt, also sollte man wohl dankbar sein, dass es das gibt. Schade, anscheinend scheinen Frauen und Homosexuellenrechte immer noch nichts für "die Mitte" zu sein.

Ich finde, die Präsenz dieses Artikels einer österreichischen Web-Zeitung spiegelt sehr gut die Präsenz der Homosexualität in der Gesellschaft wieder. Homosexualität ist teilweise eine Subkultur, im Privaten bleiben alle unter sich. Es gibt zwar "den besten Freund, der schwul ist" in jedem Freundeskreis, aber die anderen bleiben ungeoutet. Das ist nicht unbedingt als Rückzug zu verstehen, oft ist das nämlich die einzige Möglichkeit, unter Leuten zu landen, von denen man akzeptiert wird.

Man traut sich einfach nicht

* aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung der eigenen Familie (besonders am Land),

* aus Angst vor Gewalt gegen die Familie, den Partner, gegen sich selbst,

* aus Angst vor der eigenen Familie (wenns blöd her geht) und

* aus Angst vor beruflichen Nachteilen

Wenn ich meinen Freund in der Öffentlichkeit küsse, dann ist das jedes mal mit ziemlich viel Nervernkitzel verbunden, das können Sie mir gerne glauben. Unser Leben wird erst dann leichter und normaler, wenn sich die Gesellschaft an unseren Anblick gewöhnt und uns als normal akzeptiert.

Der Standard möge bitte aufhören uns Schwule, Lesben, Bis, Transgender in ein feministisches Ghetto zu verbannen. Ihr tut uns nichts Gutes damit.

Ja leider

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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