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Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
Protestaktion gegen Gesetzesentwurf des Justizministeriums - Öffnung der Ehe gilt als unwahrscheinlich
Die EU-Grundrechteagentur liefert erschreckende Ergebnisse zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
Das Gesetz kann nun endgültig in Kraft treten - GegnerInnen sprechen von Provokation und wollen Proteste fortsetzen
Leiter der Sicherheitsabteilung: Man müsse auf die Moral der Heranwachsenden achten - AktivistInnen werden dennoch auf die Straße gehen
Angeführt von Präsidententochter - Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren gefordert
Wolfgang Schäuble fordert entgegen der CDU-Parteilinie steuerliche Gleichstellung
Und ist somit der zehnte Bundesstaat in den USA - Ex-Republikaner Chafee spricht von historischem Tag
Als elfter US-Bundesstaat - Urteil des Supreme Court über Ehe-Öffnung für Juni erwartet
Vereins-Chef meinte, niemals einen schwulen Spieler im Verein zu dulden - EuGH sieht Verstoß gegen Anti-Diskriminierungsrichtlinie
Nach der Verurteilung des EGMR legt Beatrix Karl Entwurf vor - Änderungsgesetz soll am 1. Juli in Kraft treten
Am Dienstag beschloss die Nationalversammlung endgültig das Ehe- und Adoptionsrecht für Homosexuelle
US-Präsident Barack Obama über Coming-Out von Basketballer Jason Collin: "Er ist ein Vorbild, zu dem junge Menschen aufschauen können"
Keine Unterstützung für Obama-Position erkennbar - Am Mittwoch wird Proposition 8 geprüft
Putin tritt für Änderung des Abkommens mit Paris ein
Popstar beschimpft die US-Pfadfinderorganisation wegen ihrer homophoben Politik
Die US-amerikanische Football-Profiliga NFL will ihre Bemühungen im Kampf gegen Schwulenfeindlichkeit ausweiten
KritikerInnen monieren, dass der Schutz von Lesben und Schwulen nicht ausdrücklich erwähnt wird
Die Wogen gehen weiter hoch: Polizei spricht von extrem gewalttätigen Auseinandersetzungen - Unter den GegnerInnen auch Rechtsradikale
Der Außenminister kritisiert die CDU wegen Ungleichbehandlung von Lesben und Schwulen scharf
"Krank" und "unnatürlich" sind Lesben und Schwule nach Ansicht Hasottis - Gegen ihn läuft nun ein Verfahren
Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt waren die Gäste des 16. Wiener Regenbogenballs, der am Samstag über die Bühne ging - dieStandard.at tanzte mit
Polizei: 45.000 Personen auf der Straße - Keine größeren Ausschreitungen
Nach einer im Auftrag der niederländischen Regierung erstellten Studie verurteilt eine Mehrheit der BürgerInnen Homosexualität
…tut man auch ;)
Genau das ist es, womit sehr viele Schwule kämpfen: Von den Anderen als Mann akzeptiert zu werden. Mann (schwul) will zumeist aus dem Tunteneck raus – zeigen, dass man mindestens genau so maskulin ist wie andere Männer. Unter anderem deshalb werden viele Schwule zu extrem fanatischen Sportlern und Sportfans – vor allem Fußball und Bodybuilding sind verbreitet, weil ja soooo männlich.
Das Rumpelstielzchen hat sich selbst entzweit und das Rapunzel hat sich seinen Zopf abgeschnitten.
Ich liebe sich ja auch, diese alten Klassiker, aber was haben sie in einer Diskussion über Menschrechtsverletzungen zu suchen?
Bei einem hohen Grad der Vernunft gibt es keine Sodomiegesetze, die sich gegen Homosexuelle richten.
Es freut mich, dass der UN-Menschenrechtsrat diesen Bericht in Auftrag gegeben hat. Ansonsten ist es ja bedauerlicherweise so, dass die islamischen Länder (in letzter Zeit in trauriger Eintracht mit den wenigen verbliebenen kommunistischen Ländern) so etwas immer sabotieren konnten.
im Bereich Politik auf?
Sind Menschenrechte ein Randthema ganz unten auf der Webseite?
Spezielle Frauen und Homosexuellenthemen, die wirklich nur die Zielgruppen interessieren, von mir aus.
Aber es macht ein schlechtes Gefühl im Bauch, wenn Themen, die alle Angehen in ein Ghetto gesteckt werden, wo sie weniger auffallen. Es heißt nun einmal "der Standard" genauso wie es "die Sonne" heißt. Trotzdem kein Grund diese Themen nicht in den Standard zu integrieren, sondern ein extra Ghetto aufzumachen.
Aber wahrscheinlich würden ohne "dieStandard" wichtige Themen wohl überhaupt nicht erwähnt, also sollte man wohl dankbar sein, dass es das gibt. Schade, anscheinend scheinen Frauen und Homosexuellenrechte immer noch nichts für "die Mitte" zu sein.
Ich finde, die Präsenz dieses Artikels einer österreichischen Web-Zeitung spiegelt sehr gut die Präsenz der Homosexualität in der Gesellschaft wieder. Homosexualität ist teilweise eine Subkultur, im Privaten bleiben alle unter sich. Es gibt zwar "den besten Freund, der schwul ist" in jedem Freundeskreis, aber die anderen bleiben ungeoutet. Das ist nicht unbedingt als Rückzug zu verstehen, oft ist das nämlich die einzige Möglichkeit, unter Leuten zu landen, von denen man akzeptiert wird.
* aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung der eigenen Familie (besonders am Land),
* aus Angst vor Gewalt gegen die Familie, den Partner, gegen sich selbst,
* aus Angst vor der eigenen Familie (wenns blöd her geht) und
* aus Angst vor beruflichen Nachteilen
Wenn ich meinen Freund in der Öffentlichkeit küsse, dann ist das jedes mal mit ziemlich viel Nervernkitzel verbunden, das können Sie mir gerne glauben. Unser Leben wird erst dann leichter und normaler, wenn sich die Gesellschaft an unseren Anblick gewöhnt und uns als normal akzeptiert.
Der Standard möge bitte aufhören uns Schwule, Lesben, Bis, Transgender in ein feministisches Ghetto zu verbannen. Ihr tut uns nichts Gutes damit.
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