Papa-Monat

Mitterlehners "politische Frozzelei"

30. Dezember 2011, 12:25

Der Familienminister lässt generelle Einführung des Papa-Monats prüfen - SPÖ erfreut, Grüne fordern "endlich" Handlungen anstelle alter Forderungen

Wien - Die Überlegungen von Familienminister Reinhold Mitterlehner zur Einführung eines Papa-Monats sind am Freitag bei Rot, Grün und Orange auf Zustimmung gestoßen. Im Rahmen einer Evaluierung des Kindergeldes werde man auch die Frage prüfen, "ob wir eventuell im Rahmen des Kinderbetreuungsgeldes den Papa-Monat realisieren können", meinte Mitterlehner. Das müsse aber mit den Sozialpartnern verhandelt werden, betonte er.

Mit der Väterbeteiligung beim Kindergeld zeigte sich der Minister sehr zufrieden - sie liegt laut einer aktuellen Statistik des Familienministeriums je nach Variante bei bis zu 31 Prozent.

Für Mitterlehner sind zwar alle fünf Varianten "relativ erfolgreich", er ortet aber auch eine "relativ komplizierte" Systematik, weshalb man eine Evaluierung durchführen werde. Dabei gehe es vor allem um eine administrative Vereinfachung. Man wolle die Handhabung und vor allem die Wahlmöglichkeit, welches Modell für die jeweiligen Betroffenen momentan wirklich das günstigste ist, vereinfachen. Man werde Gespräche mit den Sozialpartnern führen. Die Streichung einer Variante stehe nicht im Raum, versicherte Mitterlehner. Im Zuge der Evaluierung hat Mitterlehner vor, auch die Frage eines Papa-Monats im Rahmen des Kindergelds zu prüfen. Diesen gibt es bisher nur im öffentlichen Dienst. Der Mehrwert wäre, dass Väter nicht wie jetzt Pflegeurlaub nehmen müssten, um die Kinderbetreuung nach der Geburt partnerschaftlich wahrnehmen zu können.

Eine Möglichkeit wäre ein Splitting - es könnte also ein Bezugsmonat vorgezogen und dafür am Schluss abgezogen werden - oder aber, man erhöhe den Bezug um einen Monat. "All diese Dinge werden wir uns anschauen", erklärte Mitterlehner. Der Minister betont aber auch, dass die Sache noch mit den Sozialpartnern zu verhandeln wäre. "Wir wollen das so machen, dass die Wirtschaft das vertreten kann und akzeptiert."

Erfreute SPÖ-Frauen

Die SPÖ-Frauen begrüßen den "Vorstoß" Mitterlehners in einer Aussendung, die Grünen fordern ihn allerdings auf, "endlich aktiv zu werden", statt alte Forderungen zu wiederholen und das BZÖ spricht sich ebenfalls für einen Papa-Monat aus.

Fordernde Grüne

Grünen-Familiensprecherin Daniela Musiol bezeichnete Mitterlehners Aussagen als "politische Frozzelei", schließlich handle es sich um ein Vorhaben aus dem SP/VP-Koalitionspakt. Der Vorschlag Mitterlehners, die Karenzzeit vorzuziehen, sei bereits von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemacht worden und wäre ein "pragmatischer Zugang, damit hier überhaupt etwas weitergeht": "Hat dieser Vorschlag eine Chance auf Realisierung, dann ist das sicher besser als gar nichts." Sichergestellt sein müsste, dass die Väter vollen Einkommensersatz erhalten: "Nur so können sich den Papa-Monat auch alle Familien leisten."

Musiol pochte auch auf eine Vereinfachung der Kindergeldvarianten und darauf, die Benachteiligung von Alleinerziehenden zu beseitigen. Außerdem fordert sie die Abschaffung der längsten Kinderbetreuungsgeld-Variante.

Kalkulierendes BZÖ

Auch das BZÖ sprach sich erneut für den Papa-Monat aus. Familiensprecherin Ursula Haubner forderte weiters den Wegfall der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld: "Mit deren Abschaffung würde man auch 15 Millionen Euro jährlich an Verwaltungskosten einsparen.

Die SPÖ-Frauen begrüßen es, dass Mitterlehner eine generelle Einführung des Papa-Monats prüfen lässt, schließlich sei dieser im Bundesdienst bereits eine "Erfolgsgeschichte", erklärte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz. Nun soll so rasch wie möglich in Verhandlungen und konkrete Diskussionen eingestiegen werden, so Mautz. Auch SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier sieht im Papa-Monat einen "wesentlichen Schritt", um die Väterbeteiligung bei der Kinderbetreuung zu fördern. (APA)

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Das ist nur wieder für die Beamten,oder propieren sie das in einen 2Mann Betrieb !

4simo
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kmus funktionieren nicht nur in diesem bereich nach eigenen bedingungen

RS69
 
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"Sichergestellt sein müsste, dass die Väter vollen Einkommensersatz erhalten"

WArum sollten Väter anders behandelt werden als Mütter?

4simo
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weil oft ein teil des problems ist, dsas wenn er in karenz geht, das familieneinkommen (mehr oder minder) rapide abfällt, und das in einer zeit, in der man tendentiell mehr geld braucht.
das sollte sich aber geben, wenn väterkarenz usus ist, und die selbstverständlichkeit, dass eh die mutter die hauptbetreuungsleistung übernimmt, eine diskriminative wirkung in bezug auf gehalt/beförderung einnehmen kann.

RS69
 
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Frauen haben das selbe Problem, weniger Geld zu haben wenn sie in Karenz gehen.

Dies Unterscheidung basiert einfach auf dem gesesllschsftlich gewünwschten Rollenbild.

4simo
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natürlich, nur wenn der mann der besserverdienende ist, ist das problem ein größeres.
und ich gebe Ihnen recht, die frage ist halt, ob nicht versucht werden sollte, das ein zeit lang auszugleichen, um so viele väter wie möglich in karenz zu bringen.

aber das gehört halt diskutiert.

RS69
 
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Ungerechtigkeiten löst man nicht durch andere Ungerechtigkeiten. Das wäre Symptombekämpfung und wenig nachhaltig.

4simo
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ist sicher ein standpunkt, nur haben wir jetzt jahrzehnte des kampagnenfeminismus hinter uns. viel wurde geredet, gschehn ist nichts. und das ist das problem.
unsere geselslchaft hat auch das verschlafen.
und mir scheint, benachteiligungen sind nur dann ganz besonders krass unfair, wenn männer dahinterkommen, dass es ihnen gilt. die änderungen, die frauen verlangen bleiben schon sehr lange ignoriert.

zetlich begrenzt kann es sinn machen, Ihr argument ist eines das begründet dagegen spricht. dann gehören halt noch alle anderen argumente auf den tisch

RS69
 
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"benachteiligungen sind nur dann ganz besonders krass unfair, wenn männer dahinterkommen, dass es ihnen gilt."

Ich sehe in dem Erlebnis, auch als Mann dahinter zu kommen, dass es massive Einkommenseinbussen bedeutet, wenn man in Karenz geht, keine Benachteilung gegenüber Frauen.

Wenn schon, dann eben dass auch Männer an der eigenen Haut die Situation der Frauen in Karenz erleben.

zahnloser Tiger
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zählen sie doch endlich ein einziges RECHT auf, das Frauen vorenthalten würde

sie können KEINES nennen.

Die Frauen die heute in den Arbeitsmarkt drängen sind keine "unterdrückten Heimchen" mehr, wie sie das vielleicht irgendwann erlebt haben.

JEDE hat das Recht und die Möglichkeit sich auf Staatskosten zu bilden. Blöderweise wollen die wenigsten davon Maurerinnen werden, oder arbeiten als Kranfahrerinnen...

aber SCHULD daran sind natürlich "die Männer"

egal ob sie es so meinen, sie vertreten in jedem Fall die Ansicht dass Männer (egal welchen Alters und welcher sozialen Schicht) als Verursacher diskriminiert werden dürfen

nur leider haben sie wohl im Kindergarten geschlafen als man den anderen beibrachte:

was du nicht willst dass man dir tut, das füg' auch keinem and'ren zu

Diskriminierung löst GARNICHTS!

RS69
 
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Inwiefern sind Männer diskrimineirt, wenn für sie "nur" die selben Regelungen betreffend Karenzgeld gelten wie für Frauen.

zahnloser Tiger
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weil diese eben bisher beim "Papamonat" von Fr. Minister Heinisch-Hosek NICHT galten

sofern gleiches Recht gilt beschwert sich auch keiner.

Da ist sogar eine Pflicht locker drin weil Mütter durch die Geburt ja ebenso "verpflichtet" sind daheim zu bleiben. Also warum sollen Väter nicht auch die Möglichkeit haben, gleichzeitig ist der Arbeitnehmer nicht mehr in der "Bittsteller"-Position wenn er die Karenz in Anspruch nehmen will, er braucht seinen Wunsch nicht zu rechtfertigen. Einzig unklar ist mir noch wie man damit umgeht wenn der "soziale" 2te Elternteil nicht der biologische ist. In dem Fall wäre der biologische 2te Elternteil mangels Anteilnahme an der Geburt evtl nicht der richtige Adressat. Könnte man evtl über das Zusammenleben im gleichen Haushalt nachweisen... aber es gibt Familien die nicht zusammen wohnen...

RS69
 
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Es kann kein verpflichtendes Papamonat geben - wie wollen's die Leute denn zwingen?

Sie müssen die KArenz auch jetzt nicht rechtfertigen oder darum bitten - das wird sich nicht ändern. Dass SIe auch im Papamonat damit umgehen werden müssten - genauso wie Frauen in der Karenz - dass SIe eben nicht für's Unternehmen da sind, und das potenziell (je nach Unternehmen und Situation) Nachteile bringt, wird auch dieses Gesetz nicht verändern.

Für Frauen bedeuten Kinder in den Meisten Fällen auch einen Einschnitt in die Karriere. Ein Monat ist dann maachbar, wenn SIE das gut vorbereiten - einfacher wird's sicher nicht - wenn SIe's gut machen, sind 4 Wochen Urlaub jetzt auch drinnen.

zahnloser Tiger
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klar kann es ein verpflichtendes geben, sie müssten sich nur die Mühe machen AUFMERKSAM zu lesen. Ich kann nix dafür wenn sie das nicht schaffen.

wenn sie es nicht mitbekommen haben dann ist das IHR PECH.

das sogenannte "Papamonat" ist unbezahlt und verpflichtend

http://diestandard.at/129336992... ichtkarenz

lesen sie doch bitte selbst nach, dann muss ich hier nicht für sie elaborieren was andere längst wissen. Da steht sogar die "Pflicht" explizit drin...

Papamonat = unbezahlt

deswegen müsste ja der KBG-Bezug für den Vater "vorgezogen" werden, damit dem Vater ein Bezug ausbezahlt werden kann...

denkens doch einmal 5 sekunden lang nach warum es "Papamonat" heisst und nicht "Vaterkarenz"

sie werden zu dem Schluss kommen dass es sich eben NICHT um das Gleiche handelt... daher auch 2 verschiedene Bezeichnungen

RS69
 
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Sie können's verpflichtend machen, aber Sie können's nicht durchsetzen.

Wie wollen's denn die LEute zwingen nicht zu arbeiten? (Das funktioniert bei der Mutter aufgrund der körperlichen Beeinträchtigung recht gut.)

Das wird wohl ein zahnloses Gesetz, falls es kommt. Wenn dann der Geburtstermin auch plus minus 2 Wochen unvorhersehbar ist, und Sie ein Monat im Papamonat sind, kann das Unternehmen Sie für zwei Monate nicht verplanen. Das müssen's gut argumentieren und planen, wenn's kein Karriereknick werden soll.

zahnloser Tiger
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wie genau es dann durchgeboxt wird interessiert mich garnicht

denn ich nehme mir nicht wie sie die Hybris heraus vorab zu entscheiden wie die Umsetzung erfolgen wird

halten wir fest: sie haben nun den Unterschied zwischen den beiden Begriffen verstanden

wenn ihnen mein Protest a priori nicht genehm ist muss ich sie fragen wie lange SIE wohl warten würden wenn jemand vorschlägt sie zu unbezahlten Dienstfreistellungen zu verpflichten?

bis es zu spät und beschlossen ist? oder dann wenn noch diskutiert wird?

sie können gerne zuwarten bis es zu spät ist, wenn sie meinen das tun zu müssen.

Ich für meinen Teil bringe meine Kritik gleich an

und wie sie jetzt erkennen dürften habe ich mir NICHTS davon aus den Fingern gesogen.

Whistleblower1
03
31.12.2011, 02:21
Laufende Frozzeleien von Mitterlehner

Vom Wirtschafts/Familienminister Mitterlehner kommen laufend Frozzeleien, zuerst Familienbeihilfe kürzen, dann Zuverdienstgrenzen mit Millionenaufwand nachprüfen und bei denen, die das Geld am dringensten benötigen, nämlich oft alleinerziehende Mütter, einige Euro präpotent zurückverlangen aber gleichzeitig 15 Mrd EUR in Griechenland versenken und bei den anderen Geldvernichtungsaktionen wie AUA 500 Mio, ÖBB jährlich einige 100 Mio € etc. noch großartig zustimmen und vielleicht noch aktiv mittun

der feuerrote frederik
01
30.12.2011, 14:15
Frozzelei

also frozzeln schaut zwar gut aus,
aber trotzdem wird bei uns eigentlich gefrotzelt.

zahnloser Tiger
43
30.12.2011, 12:38
ùnd wieso wird da die "Bundesfrauengeschäftsführerin" und die "Frauensprecherin" befragt?

wo bleiben bitte der "Bundesmännergeschäftsführer" und der "Männersprecher" mit ihren Vorschlägen und Argumenten?

wieso denken bitte viele Frauen dass eine eigene Frauenvertretung nicht ebenso eine Männervertretung rechtfertigt, wenngleich die Politik AUSSERHALB von Geschlechterfragen ohnehin keine "rein männliche" ist?

ich empfinde es als ziemlich diskriminierend, wenn Berufspolitikerinnen, die nicht die Realitäten der "Durchschnitts"-Männer und Frauen leben meinen über deren Köpfe hinweg entscheiden zu dürfen, oder gar eine Ahnung von deren wirklichen Bedürfnissen und Sorgen heucheln

klar, einen Minister oder Abgeordneten kann man bei dessen Bezügen leicht unbezahlt in ein Papamonat schicken...

aber die restlichen 99% der Bevölkerung?

4simo
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die männer sind doch gut vertreten, zB in einem mitterlehner. die zahl der politiker, die ihre eigenen gruppen (und auch die der männer ) vertreten ist doch überprportional groß. die frauenressort ist nett, aber welche verbindliche entscheidungen werden dort getroffen?
und
wenn männer der ansicht sind, sie müssten einen eigenen vertreter in genderfragen entsenden, mögen sie einen aufstellen, aber ich glaube nicht, dass sich alle männer (in allen belangen) dann von den väterrechtlern vertreten fühlen. genauso wenig wie alle frauen (in allen belangen) von einer frauenbeauftragten.

das leben ist halt kompliziert

zahnloser Tiger
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sorry? es gibt KEINE Geschlechtsspezifische Interessensvertretung für Männer

"mögen sie einen aufstellen"

komisch, sie als Frau haben also eine Frauenministerin aufgestellt?

und was soll ein "Männerministerium" mit "Väterrechtlern" zu tun haben?

darf ich fragen warum sie solche Angst davor haben dass es auch ein Ministerium geben könnte das sich mit der ANDEREN SEITE DER GLEICHSTELLUNG beschäftigt? Glauben sie wirklich dass MÄNNER eine Chance haben GLEICHBERECHTIGT zu sein, wenn die Gleichberechtigung sich nur an einer pauschalen und überproportionalen BEVORZUGUNG von Frauen orientiert?

schauen sie sich das Pensionsrecht an.

jede kinderlose single-Frau profitiert von Privilegien wie dem früheren Pensionsalter, die eigentlich nur für Mütter gedacht waren

auf die Art "EGALITÄT" sowieso nicht drin

4simo
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achja

jeder mann profitiert in einem auswahlverfahren gegen eine gleichgute frau, da sie jederzeit schwanger werden kann, und daher tendentiell nicht vorgereiht wird.
nur werden diese privilegien von männern gerne als eine leistungsbestätigung interpretiert

zahnloser Tiger
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leider falsch

"eine gleich gut qualifizierte Frau ist bei der Besetzung vorzuziehen"

diese rechtliche "positiv-Diskriminierung" bewirkt genau das Gegenteil von dem was sie annehmen

Frau muss nur eine Gleichbehandlungsbehörde zu informieren, und schon ist der ausschreibende AG in der Pflicht seine Unschuld zu beweisen

zusätzlich finde hier eine Beweisumkehr statt (schuldig bis zum Beweis der Unschuld)

was genau sollte denn bitte eine Leistungsbestätigung ausmachen, wenn mann sich um eine Stelle bewirbt die nicht von Frauen nachgefragt wird?

ich weiss nicht wem sie das unterstellen wollten, aber ich glaube nicht dass das einer Diskussion zuträglich ist wenn sie solche Spitzen treiben...

4simo
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nein, leider richtig das ist nur die andere form der diskriminierung. solange gesellschaftliche bedingungen gruppen bevorzugen (seien es aufgrund von familiären banden - von peliknka bis prof-familien oder von den geförderten rollenbilder -

besser den mann,- karenz) passiert diese "positive" diskriminierung, ohne irgendein gesetz definieren zu müssen.
die quotierung (inklusive größe und grenzen) versucht das umzudrehen.
die gleichbehandlungsbehörde wird eher von männern angesprochen
beweislastumkehr hier anzusprechen ist bissi grob.oft hilft eine untersch. arbeitsplatzbeschreibung um frauen weniger zu bezahlen.
leistungsbestätigung: (auch) mancher mann interpretiert einen job, den er bekommt hat als beistungsbestätigung.
je freier der zugang aller gruppen zu bildung/höheren berufen ist, desto eher sind die fertigkeiten grundlage für entscheidungen, sonst ist es die gruppenzugehörigkeit.
der rest Ihres posts ist polemik

zahnloser Tiger
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1) die Beweislastumkehr ist FAKT in Diskriminierungsverfahren

2) die Gleichbehandlugnsanwaltschaft wird von mehr FRAUEN als Männern in Anspruch genommen
3) geschlechtliche Diskriminierung passiert auf beiden Seiten
4) Vorstandsposten haben NICHTS mit dem Geschlecht zu tun (wie B. Ederer schon lange beweist) sondern werden von "Seilschaften" vergeben
5) der Bildungszugang wird aktuell besonders nach Geschlechtskriterien gewährt (siehe "zurechtgegenderter Aufnahmetest Medizin", sobald MEHR Frauen als Männer aufgenommen werden ist es "okay", andersrum aber diskriminierend???)
6) "freier" Zugang ist dank nach geschlecht ausgefasstem Zwangsdienst (GWD/Zivildienst) garnicht gegeben
7) ihre unbelegte Behauptung "es ist alles ganz anders" ist die einzige Polemik hier
8) sie üben sich in Rabulismus

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