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Taipeh - In Taiwan dürfen MedizinerInnen werdenden Eltern in den ersten Schwangerschaftsmonaten nicht mehr sagen, ob sie einen Buben oder ein Mädchen bekommen. In dem asiatischen Inselstaat werden Söhne als Stammhalter bevorzugt. Dies habe in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass immer mehr weibliche Föten abgetrieben worden seien, hieß es am Freitag in Medienberichten.
Eine neue Verordnung der Gesundheitsbehörde gebe daher vor, dass Eltern in den ersten Monaten der Schwangerschaft das Geschlecht ihres Kindes nicht erfahren dürfen.Ärztinnen und Ärzte, die sich nicht daran hielten, sollten aber straffrei bleiben. "Wenn eine Frau im achten Monat schwanger ist und wissen will, ob sie ein Mädchen oder einen Buben bekommt, ist das natürlich in Ordnung", wurde Lee Tsu-Feng von der Gesundheitsbehörde zitiert. Bereits im Jänner hatte Taipeh die geschlechtsspezifischen Abtreibungen verboten. (APA)
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na gut, dann werden die Taiwanesinnen halt um das Recht beschnitten zu erfahren welches Geschlecht der Fötus hat...
und?
wenn diese Föten nicht früh genug abgetrieben werden kommt es halt wie eh und jeh zu Kindstötungen, weil die Eltern trotz allem lieber einen Buben wollen.
Bei uns wirbt stattdessen "Calzedonia" mit "hoffen wir dass es ein Mädchen wird" gleich damit dass Mädchen die "besseren" Kinder sind, weil sie mit Mutti Dessous kaufen gehen können...
also wie genau soll dieses Gesetz die Wünsche und Vorlieben der Eltern beeinflussen?
und was genau wird der Nutzen sein, wenn die Kinder dann eben nach der Geburt "abgetrieben" werden?
halten wir fest: Taiwan schreibt seiner Bevölkerung vor welche Kinder sie zu bekommen haben.
omfg
Nein, die natur bestimmt welches geschlecht das kind haben wird, nicht die regierung.
Es gibt witzige polemik, und weniger witzige.
Die ihre gehört jedenfalls zur allerdümmsten sorte.
Sie können sicher eine statistik vorweisen die belegt wieviele mädchen in taiwan nach der geburt umgebracht werden, wegen ihres geschlechts ?
wenn ca 10-25% der neugeborenen Mädchen durch Vernachlässigung und Infantizid in China sterben ist das nicht wenig. Taiwan hat vermutlich durch die stärkere urbanisierung eine geringere Infantizid/Vernachlässigungsrate als China... aber wieviel? bei nur 2% nicht-Chinesen in der taiwanesischen Bevölkerung ist der "traditionelle" Aspekt auf jeden Fall weiter gegeben.
Auch wenn es "nur" 10% Femi- bzw Infantizide sind, sind das verdammt viele.
oder haben SIE bessere Zahlen hierzu?
http://www.china.uni-koeln.de/papers/No... 2005-3.pdf
das glaubt man nicht nur, sondern es ist so. Irgendwann ab dem 4 Kind wollen die Frauen nicht mehr und ab dem 10 Kind koennens nicht mehr.
Abgesehen davon, dass es die Frauen in der Gesellschaft aufwertet. Den Effekt gibts in China wo Frauen extrem heikel werden wen sie heiraten und sich auch schnell scheiden lassen wenn sie schlecht behandelt werden.
Angebot und Nachfrage....
Falsch! In Indien hat man lange gegen den Femininzid nichts unternommen, da einige Kerle in der Regierung dachten, das würde die exponentiell wachsende Bevölkerung einschränken.
Tatsächlich wird die Bevölkerung noch weiter wachsen und damit China als Land mit den meisten Menschen bald überholen. Gleichzeitig steigt natürlich auch Armut und Elend an. Zudem wird es zu einem massiven Ansteigen der Gewalt aufgrund des männlichen Überbestandes kommen. Schon jetzt werden z.B. in Bangladesh Frauen entführt und verschleppt.
Wenn dann jede Frau mehrere Kinder bekommen muss, dann sinkt die Bevölkerungsrate nicht.
Für die Frauen bedeutet das natürlich ein noch schlechteres Leben als jetzt schon.
Das Bevölkerungswachstum in Indien ist bereits unumkehrbar. Also von wegen, es würde sich durch den Feminizid regeln, da es dann weniger Frauen gibt. Dann würde man bereits jetzt irgendwelche Anzeichen dafür erkennen.
Du hast vermutlich nur irgendeinen Artikel von irgendwelchen Kerlen aus den 1960er Jahren gelesen, wo die noch dachten, das würde gegen die Überbevölkerung funktionieren.
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