Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Riad - Männer dürfen in Saudi-Arabien künftig keine Unterwäsche für Frauen mehr verkaufen. Ab Donnerstag sind in Dessous-Geschäften nur noch Frauen zugelassen, wie aus einem Erlass des saudischen Arbeitsministeriums vom Montag hervorgeht. Mehr als 28.000 Frauen sollen demnach eine Stelle als Verkäuferin annehmen und ihre männlichen Kollegen im Königreich ablösen.
Vom Handel bislang ausgeschlossen
Die Verordnung, die bereits im Juli beschlossen wurde, wird von FrauenrechtlerInnen als ein Schritt des saudischen Königshauses zu mehr Frauenrechten gewertet. In Saudi-Arabien, wo die Religionspolizei für die Einhaltung der strengen Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit sorgt, dürfen Frauen nicht in Bereichen arbeiten, wo die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu Männern besteht. Deswegen waren sie von Verkauf und Handel bislang ausgeschlossen. Frauen dürfen weiterhin aber nur dann einen Job annehmen, wenn ihre Ehemänner oder männlichen Verwandten dem auch zustimmen.
In der Gesellschaft des Landes wird der sunnitische Islam besonders orthodox ausgelegt. Der Großmufti des Landes kritisierte den Erlass als kriminell und respektlos. (APA/Reuters)
82 Prozent der über 50-jährigen ModeratorInnen in großen Rundfunkstationen in Großbritannien sind Männer
Kostenbeteiligung an Produktionstätten macht Arbeitsplätze sicherer - Regierung kündigt höheren Mindestlohn an
Die deutsche Bundeskanzlerin lud rund 100 Spitzenmanagerinnen ins Kanzleramt, um über Frauenquoten und Berufschancen zu diskutieren - Opposition spricht von Wahlkampfmanöver
Weil der Großteil der Belegschaft bereits zu Hause war, starben "nur" acht Personen - Nach Fabrikseinsturz: Anzahl der Toten auf mehr als 1.000 revidiert
Ulrike Halbritter arbeitete viele Jahre in der Filmbranche, bevor sie im Coaching ihren Traumjob fand. Heute macht sie Menschen unabhängiger
Studie: Berufsunterbrechung bringt strukturelle Nachteile - Informationswoche vom 15. bis 19. April
Die künftige Ex-Frau von Arnold Schwarzenegger will sich besonders um Frauen-Themen kümmern
Bericht der ILO: 600.000 Menschen in Ländern des Nahen Ostens als Opfer von Zwangsarbeit
Polizei setzt Tränengas gegen DemonstrantInnen ein - Internationale Handelsketten sagen Opfern Entschädigung zu
Hartz-IV ist für Inge Hannemann der Gipfel eines seelenlosen Systems. Die Deutsche wagt den Kampf gegen Strafen, Ein-Euro-Jobs und ihren Arbeitgeber
Das abz*austria erweitert das Angebot mit dem Frauenberufszentrum - In Kooperation mit AMS und Stadt Wien fließen 1,4 Millionen Euro
Die gesetzlichen Vorgaben werden überwiegend erfüllt, bringt aber nicht den erhofften Effekt - Im Mai neue Gespräche der Sozialpartner
Höchsten Anteil hat Chemieunternehmen Henkel mit 30,4 Prozent Frauenanteil
Fragen nach Familienplanung und Rauchgewohnheiten sind tabu, jene nach Erkrankungen nicht immer
19.500 Menschen waren 2012 in Karenz, darunter 60 Prozent Frauen - Ab Juli werden Voraussetzungen verschärft
Programm mit neuen Daten aktualisiert und ab Dienstag als App erhältlich
Wegen niedriger Einkommen betrifft dies zu 86 Prozent Frauen - AK fordert Abschaffung der Anrechnung des Partnereinkommens
Einkommensschere für Heinisch-Hosek "traurige Realität" - ÖVP-Frauen wollen Änderung der Kollektivverträge - AK fordert Kinderbetreuungsausbau
Mädchen mit technischer Ausbildung bleiben oft nicht in Berufsfeld - Expertinnen fordern Masterplan gegen alte Denkmuster
Form der Umsetzung und Strafen bei Nichterfüllung noch offen - Quote soll bis Ende 2018 erreicht werden
Eine deutsche Initiative fordert Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich - Hierzulande sehen PolitikerInnen andere Prioritäten beim Thema Arbeit
Forderung, Gremien zu einem Drittel mit Frauen zu besetzen, bleibt aufrecht
Textildiskonter engagiert sich laut Clean-Clothes-Kampagne zu wenig für Sicherheitsstandards in seinen Zuliefererfirmen
Immer noch fast 90 Prozent Männer auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene
Der Heiratszwang für Mädchen hat zu neuen ausbeuterischen Arbeitsmodellen geführt - Das "Sumangali-Scheme" wirkt vor allem in Indiens Baumwollindustrie
Solange Feministen sich daran aufgeilen, wenn Männern verboten wird was Frauen erlaubt ist und bleibt und nur auf mehr Rechte pochen ohne dabei pflichten zu übernehmen, werde ich dem Feminismus nicht zugestehen, dass sein ziel gleichberechtigung ist, sondern ihn als eine bloße interessensvertretung der frau ansehen
Wow, die Branche muss einen ordentlichen Stellenwert haben in Saudiarabien ... 28.000 Verkäufer ! Nur Verkäufer ! Von der Produktion und vom Produktdesign ganz zu schweigen !
Apropos: wie sieht´s denn dort aus ? Wie hat der Großmufti dort sichergestellt, dass Anstand, Moral und Sauberkeit gewahrt werden ?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.