Anstieg von 150.000 auf rund 515.000 in den letzten zehn Jahren: Grund wird in Anhebung des gesetzlichen Pensionseintrittsalters ausgemacht
Hamburg - Ältere Frauen arbeiten in Deutschland einem Medienbericht zufolge mittlerweile deutlich länger als noch vor einem Jahrzehnt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen im Alter von 60 bis 65 Jahren habe sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdreifacht, berichtete die "Financial Times Deutschland" in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit. Demnach erhöhte sich ihre Zahl von damals etwa 150.000 auf rund 515.000 im März 2011.
Viele Teilzeitarbeitskräfte
Auch bei den Männern in der Altersgruppe legte die Beschäftigung dem Bericht zufolge zu, allerdings deutlich langsamer von rund 450.000 auf 720.000. Der besonders starke Anstieg bei Arbeitnehmerinnen ist demnach auf die Anhebung des gesetzlichen Pensionseintrittsalters für Frauen zurückzuführen, das im vergangenen Jahrzehnt schrittweise von 60 auf 65 Jahre angehoben wurde. Viele der Über-60-Jährigen arbeiteten jedoch in Teilzeit. (APA)