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Wer glaubt, der deutschsprachige Frauenzeitschriftenmarkt sei schon mehr als übersättigt, die irrt. Im neuen Jahr sind mehrere neue Magazine angekündigt, die mit dem Umstand liebäugeln, dass Frauenzeitschrift-Leserinnen gerne mal den Titel ändern.
Bereits jetzt erscheinen 34 wöchentliche Titel, vier 14-tägliche und 53 Monatstitel in Deutschland, berichtet der deutsche Tagesspiegel via Zeit Online.
Season für 30 bis 40-Jährige
Der Verlag Gruner + Jahr startet im Frühjahr den neuen Zwei-Monats-Titel namens "Season" für Frauen zwischen 30 und 40. Das Heft soll über Themen wie Gesundheit, Mode und Beauty mit einem stark saisonalen Bezug berichten, wie es aus dem Verlag heißt. Darüber hinaus ist ein neues Heft für jüngere Leserinnen geplant. Das Haus Marquard Media möchte wiederum mit "Hot" ein Medium starten, das Magazin und Webseite kombiniert. Konkret soll Mode und Kosmetik, die im Heft präsentiert wird, auf der Seite online gekauft werden könne.
Gute Chancen auf Weiterführung hat das im Burda-Haus erscheindende Magazin "Cover", das die zwei Testausgaben mit 80.000 verkauften Exemplaren gut überstanden hat
Besonders aussichtsreich sind laut ExpertInnen Frauenzeitschriften-Titel, die eine bestimmte Altersgruppe oder ein bestimmtes Lebensgefühl einfangen, wie z.B. die kürzlich gestartete "Brigitte Mom" für junge Mütter. Immer schwieriger wird es hingegen für generationenübergreifende Modelle wie die klassische "Brigitte". Sie hat mit sinkenden Verkäufen und Abos zu kämpfen. (red)
Aktuelle Aboangebote finden Sie auf derStandard.at/AboDer Frauenanteil in ORF-Debatten stagniert - Weil sie zu passiv sind, sagt Robert Stoppacher - Weil der ORF zu lasch ist, sagt die Grüne Judith Schwentner
Magazin für das Frauennetzwerk Medien am Weg zum "billig-sexistischen Boulevard" - Rainer: "Profil" in bester Gesellschaft
Das aktuelle "fiber"-Heft widmet sich dem kleinen, aber bedeutetenden Kürzel "Post*"
Das Magazin habe bisher einen 30-prozentigen Frauenanteil, jedoch kaum in Bereichen, in denen journalistische Inhalte entschieden werden
Beauty-Terror made in Austria - Ab nächster Woche begleitet der Privatsender heimische Kandidatinnen auf ihrem Weg zur Schönheits-OP
Kachelmanns einstweilige Verfügung gegen "Unworte" wie "Unschuldsvermutung": "Emma"-Herausgeberin will lieber Instanzenweg ausschöpfen
Ab der nächsten Ausgabe erscheint das feministische Magazin wieder im Zwei-Monats-Rhythmus
Der neue Sender Sixx wirbt mit "Mädels, euer Fernsehen ist da!" - dieStandard.at fragt beim Sender nach dem Zusammenhang zwischen Programm und Frauen
Magazin habe Verantwortung, "ihr Gewicht in die relevanten Themen und Diskussionen der Branche einzubringen"
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Eine türkische TV-Serie rückt das Thema Zwangsheirat ins Licht. Das Aufbrechen traditionell-konservativer Geschlechterrollen und Klischees gelingt aber nicht
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Eine Künstlerin bespringt fremde Männer und Bloggerin Antje Schrupp versucht alternative Herangehensweisen an die Liebe
Die Blogosphäre war wieder kreativ, hochaktiv und aktivistisch: Männlichkeit in Graz und wie Bitterfotze "Happy, happy" wurde
Ex-Chefredakteurin Bascha Mika diskutiert am Mittwoch beim Wiener Journalistinnenkongress. Bequemlichkeit habe sie auch unter Kolleginnen beobachtet
FM4-Schwerpunkt zu 100 Jahre Frauentag in der Sparte Kurzsendungen ausgezeichnet
Reaktion auf die männliche Vergabepraxis bei JournalistInnen-Auszeichnungen - Der erste Journalistinnenpreis geht an Ulla Schmid vom Nachrichtenmagazin "profil"
Diesmal in der Blogrundschau: Ein Streifzug durch die Blogosphäre feministischer "Supermoms"
Bei "Regendering-Media" wurden stereotype Geschlechterrollen in den Medien hinterfragt und mögliche Gegenstrategien ausgelotet
Eine "Charta für rollenbildneutrale Mediendarstellung" soll Sexismen in den Medien verringern - dieStandard.at fragte nach, wie das gelingen soll
Schwesterlicher Rat an Charlotte Roche, Asexuelle und von ExpertInnen qua erfülltem Gebärauftrag: dieStandard.at startete eine neue Blog-Rundschau
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