"Man" meint nicht alle

Beate Hausbichler, 10. Jänner 2012, 19:39
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    foto: ap/nigel treblin

    Was würden Sie sagen? Sind das Zuschauer? Oder Zuschauer und Zuschauerinnen? Oder gar Zuschauerinnen?

Ein Wissenschaftsblog seziert genauestens und mit kühlem Kopf ein Thema, das selten unaufgeregt debattiert wird, und erklärt, warum die männliche Form für alle schlichtweg falsch ist

Es ist ein feministischer Dauerbrenner, der allerdings nicht nur Frauen betrifft. Das Thema diskriminierender Sprache beschäftigt auch Menschen mit Migrationshintergrund (vormals "Ausländer") und Menschen mit Behinderung (vormals "Behinderte"). Doch vor allem jene, die durch ihre gesprochene oder geschriebene Sprache auf die geschlechterdiskriminierende Dimension von Sprache hinweisen, sind noch immer Ziel von Häme und besserwisserischen Hinweisen auf die Fehlerhaftigkeit des Gesagten oder Geschriebenen.

Denn das "generische Maskulinum", so meinen noch immer viele, verankere im Deutschen die Regelung, dass für gemischtgeschlechtliche Gruppen das Maskulinum korrekt ist - da wüssten schon alle Bescheid, dass alle gemeint sind.

Und wie sie kann

Mit einer wasserdichten Argumentation führte kürzlich der deutsche Wissenschaftsblogger und Professor für anglistische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg Anatol Stefanowitsch überzeugend aus, dass das schlichtweg falsch ist. Dazu zog er einige interessante Studien zum Thema heran. Angestoßen wurde die zur Abwechslung einmal nicht von Feministinnen durchgeführten Betrachtung von Geschlecht in der Sprache durch eine Podiumsdiskussion über "Wort und Wirklichkeit. Kann Sprache diskriminieren?" - eine Frage, die die feministische Sprachkritik bereits seit 40 Jahren immer wieder ausführlich und deutlich mit Ja beantwortet. Auch Stefanowitsch findet darauf eine klare Antwort: "Sprache 'kann' nicht nur diskriminieren, Sprache diskriminiert."

Denn Sprache unterscheidet, das ist eine ihrer wesentlichen Funktionen, so der Fachmann. Sie tut dies allerdings nicht immer wertneutral. Das mag vielleicht beispielsweise bei "Stuhl" versus "Hocker" noch gelingen. Bei vielen anderen Begriffen, natürlich auch bei "Mann" und "Frau", werden "zusätzliche semantische Eigenschaften" beigemischt und in der Folge naturalisiert, schreibt Stefanowitsch.

Sprachliche Unterscheidungen gehen also alles andere als neutral vonstatten, dennoch sind die (mehr oder weniger versteckten) Bewertungen so selbstverständlich und allgegenwärtig, dass sich nur wenige von ihrer Existenz überzeugen lassen. Erstaunlich eigentlich angesichts der vielen Beispiele, sei es die große Auswahl an Schimpfwörtern, die auf das weibliche Geschlecht rekurrieren (Tussi, Schlampe, Fotze usw.), oder die Möglichkeit, Männer zu diskreditieren, indem sie als Frauen angesprochen werden (etwa eine schwächelnde Gruppe von Sportlern als "Ladies" oder "Mädchen" anzusprechen).

Obwohl begriffliche Unterscheidung auch Diskriminierung bedeuten kann, bleibt sie für die politische Agitation unerlässlich. Denn die bewusste sprachliche Differenzierung hat auch emanzipatorischen Charakter, daher weisen Feministinnen auch hartnäckig darauf hin, dass Frauen nicht nur implizit benannt werden wollen.

Hartnäckige Widerstände

In diesem Sinne wandte Stefanowitsch sich in seinem Folgeblog den äußerst hartnäckigen Widerständen gegen die sprachliche Berücksichtigung von Frauen zu, die weitgehend bekannt sind: Das "generische Maskulinum" wird als Fakt bezeichnet, des Weiteren würde die Berücksichtigung von Frauen - egal in welcher Form - Lesbarkeit wie Verständlichkeit beeinträchtigen.

Beiden Einwänden stellt der Blog solide Studien gegenüber, die das Gegenteil beweisen. In einer Studie aus dem Jahr 2008 wurde die Interpretation von Sätzen untersucht. Es sollte herausgefunden werden, ob die LeserInnen tatsächlich an Männer UND Frauen denken, wenn nur die männliche Form benutzt wird. Die ProbandInnen sollten von einem Satz einen möglichen Folgesatz ableiten, dabei wurde die Reaktionszeit untersucht und die Frage, welcher Satz als Folgesatz ausgewählt wurde. Das Ergebnis war deutlich: Sätzen, in denen nur die männliche Form verwendet wurde, wurden Folgesätze, in denen auch Frauen vorkamen, weniger oft zugeordnet. Laut Blog lautete der erste Satz "Die Sozialarbeiter liefen durch den Bahnhof", die von den ProbandInnen auszuwählenden möglichen Folgesätze lauteten "Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere Frauen keine Jacke" und "Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere Männer keine Jacke".

Stereotypitätseffekte

Die ProbandInnen sprachen entweder Französisch, Deutsch oder Englisch. Während im Englischen, das ohne grammatisches Geschlecht auskommt, die Wahl der möglichen Folgesätze aufgrund bestimmter Berufsgruppen, die eher Männern oder eher Frauen zugeordnet werden, erfolgte (sogenannte Stereotypitätseffekte), sah es in den Sprachen mit grammatischem Geschlecht anders aus: Der Stereotypitätseffekt fehlte, stattdessen wurde die Reaktionszeit vor allem durch das grammatische Geschlecht beeinflusst: Wurde im ersten Satz nur das Maskulinum verwendet, wurde der zweite mögliche Folgesatz ("Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere Männer keine Jacke") signifikant häufiger und schneller gewählt. "Das zeigt, dass die generische Interpretation nicht spontan erfolgte, sondern erst nach einer Art strategischem Umdenken", folgert Stefanowitsch.

Dass wir alle wüssten, dass auch Frauen gemeint sind, muss als Argument für den universalen Einsatz der männlichen Form somit gestrichen werden. Und auch zugunsten der "Lesbarkeit" und "Verständlichkeit" muss nicht auf das Maskulinum zurückgegriffen werden, auch dazu stellt der Blog ein klares Studienergebnis vor.

Unverständlich, aber besser gemerkt?

Bei einem Versuch mit drei Gruppen von Versuchspersonen wurden Beipackzettel in drei Varianten vorgelegt: neutral, mit Beidnennung (also Patient und Patientin) und mit "generischem Maskulinum". Dann wurde die Erinnerung gemessen und der Umstand, ob die Versuchspersonen den Text verständlich bzw. lesbar fanden. Die Erinnerung an das Gelesene ist eine objektive Kategorie, die Einschätzung der Versuchspersonen über Lesbarkeit und Verständlichkeit eine subjektive. Interessant ist, dass bei diesem Versuch die subjektive Einschätzung über das Verständnis mit der Erinnerung kollidiert: Männer erinnerten sich an die Information mit der Beidnennung besser, bewerteten sie aber bei "Lesbarkeit" und "Verständlichkeit" schlecht. Was diese subjektive Kategorie betrifft, bewerteten Männer das "generische Maskulinum" besser, obwohl sie sich an diese Version schlechter erinnerten.

Zwei wichtige Argumente von GegnerInnen geschlechtergerechter Sprache wurden mit den Studien klar widerlegt. Was allerdings dem Frauen negierenden Sprachgebrauch auch weiterhin keinen Abbruch tun wird. (Beate Hausbichler, dieStandard.at, 11.1.2012)

Zu den Blogeinträgen mit den Angaben zu den Studien:

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 479
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[Cotton]
04
25.4.2012, 08:52
Der Die Das

Liebe Feministinnen, wenn ihr schon die deutsche Sprache verhunzen wollt, dann vergesst bitte auf die Artikel (der, die das) nicht -> warum sind die Leber und Lunge weiblich, der Darm aber wiederrum männlich, wo doch alles geschlechtsneutrale Organe (so wie das Herz) sein müssten. Fragen über Fragen, na dann zerbrecht euch mal den Kopf...apropos Kopf: warum ist eigentlich der Kopf immer männlich, auch wenn es der Kopf einer Frau ist? Oder die Sprache weiblich, wo sie doch sächlich sein sollte? Es ist kompliziert...

Illudure
02
16.1.2012, 03:29
ich warte noch immer darauf dass gefordert wird, dass auch alte Texte/Bücher gegendert werden

oder das Bücher, Theaterstücke etc gendergerecht sind.
Die deutsche Sprache ist wunderschön und Künstlerisch und dir Genderverrückten versuchen dies zu zerstören

buggi
41
16.1.2012, 06:31

es geht nicht um alte Texte oder Literartur. Es geht um den AKTUELLEN ALLTAG.

[Cotton]
04
25.4.2012, 08:55

Und im Alltag fühlen Sie sich diskriminiert, wenn im Fernsehen zB gesagt wird: "Wir verabschieden uns von den Zuschauern und wünschen einen schönen Abend"?

Gehts eh noch oder brauchen Sie Hilfe?

Hannah Nowak
01
14.1.2012, 12:47
Achtung, bitte richtig zitieren!

In diesem Artikel wurde in folgendem Beispiel ein wichtiges "der" ausgelassen, damit war es missverständlich.
So ist es im Original (siehe 2. Link am Ende des Artikels):

(1) Die Sozialarbeiter liefen durch den Bahnhof.

(2) Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere der Frauen keine Jacke.
<ODER>
(3) Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere der Männer keine Jacke.

Helmut Moesl
00
15.1.2012, 19:00

Danke für den Hinweis. Das Beispiel ist im Übrigen auch deshalb verfehlt, weil der Satz ohne Kontext beurteilt werden muss.

MaW, fehlt der Zusammenhang, aus dem sich ergibt, dass "Sozialarbeiter" als generischer Begriff bzw als Funktionsbezeichnung zu verstehen ist, liegt es naturgemäß nahe, bei männlichem Genus primär auf Männer zu tippen.

sonic
04
13.1.2012, 16:12

Dass "Mann" mit zwei "n" die Frauen nicht mit einschließt, ist ja wohl klar. Das Wort "Frau" schließt ja auch die Männer nicht ein.
Was den Satz mit den Sozialarbeiter(inne)n betrifft: Da kann man ja sagen "...trugen mehrere Leute keine Jacke".

sophie mörz
103
13.1.2012, 13:25
meine güte

war ja klar, dass es wieder den riiiiesen tumult auslöst, wenn mensch es wagt gleichberechtigung vielleicht auch auf die sprache zu übertragen. alle die sich so darüber erzürnen sollten sich mal ernsthaft fragen warum sie das eigentlich tun. darüber zu diskutieren welche variante am besten oder blödesten ist find ich voll ok, aber dass zur diskussion steht ob es prinzipiell notwendig ist frauen in die sprache miteinzubeziehen find ich schon ein starkes stück und leider bezeichnend, dass offenbar immer noch viel zu wenig sensibilität für diskriminierung und exklusion herrscht. es ist wirklich eine zumutung, dass manche nicht mal einsehen warum nur "söhne" in der hymne "EVENTUELL" diskriminierend sein könnte.. ganz komisch dieser gedanke!

D. C.
81
13.1.2012, 18:29
super! danke.

Lin Sa
71
12.1.2012, 22:57

Hunderte Seiten aus Frauenhand werden hier nicht erwähnt. Bestätigt ein Mann, was viele schon seit Jahren wissen, - danke Luise, danke Antje, danke allen anderen, die sich mit Sprache beschäftigen, - findet mensch es auf dieStandard. Hoffentlich hat es jetzt, wo es auch mal wieder ein Mann sagt, nicht mehr Gewicht...

Niemand & Keiner
25
12.1.2012, 16:34

Im Gegenzug kommt dann die Diskriminierung durch das Binnen-I. Dazu noch die ständige Herabwürdigung des männlichen Geschlechts zur unter Generalverdacht stehenden rückständigen und hirnlosen Tätergruppe.

[Cotton]
02
25.4.2012, 08:46

Wenn schon solche Gender-Kindereien von den Feministinnen angezettelt werden, dann bitteschön beide Geschlechter bei vollem Namen nennen (die Leser und Leserinnen), aber das große "I" (LeserInnen) geht gar nicht, dadurch diskriminiert man Männer.

buggi
61
12.1.2012, 18:07

ich würde das Problem mit der Betonung ändern. Z.B. Schüler kurze Pause Innen

Judith L.
20
28.1.2012, 00:16

Habe ich schon mehrmals gehört, kann mich aber nicht 100%ig damit anfreunden, da es den Redefluss leicht stört.

zahnloser Tiger
13
13.1.2012, 10:09
na wo ist dann der Unterschied zu einem nachgestellten Femininum?

Liebe Schüler und Schülerinnen?

ich vermute mal dass es dann wieder die Reihenfolge wäre, denn wer als zweites genannt wird wird sprachlich "unsichtbar" gemacht. Also muss man dann Männer als zweites nennen, etc.

Es gibt nur eine Lösung.

Den Genus auslöschen, und nurmehr neutrale Wendungen einsetzen.

Alles andere ist nur eine Umkehr der Diskriminierung die hier besteht. Und Diskriminierung einfach auf jene anzuwenden die dies ohne Vorsatz oder böse Absicht tun ist schlicht unethisch.

Zumindest für mich. Aber vielleicht haben sie ja gute Argumente die es rechtfertigen können dass Unschuldige diskriminiert werden weil sie nicht genügend Aufmerksamkeit heischen können...

Judith L.
00
28.1.2012, 00:11
Eine Sprache kann man nicht von heute auf morgen auf den Kopf stellen

Aber das müsste man, um den Genus auszulöschen. Es gibt Sprachen, die das Glück haben, nicht vor diesem Problem zu stehen. Eine davon ist Englisch, weiters weis ich, dass es in Esperanto eine weibliche und eine beidgeschlechtliche Endung gibt. Letzteres ist allerdings konstruiert.

Von einer gesetzlichen Änderung einer Sprache habe ich bis jetzt nur einmal gehört: In Norwegen (nicht 100%ig sicher) wurden die Zahlnamen geändert. Früher sagte man "Zweiundneunzig", jetzt "Neunzigundzwei". Der Grund dafür ist, dass man annahm, so wären sie leichter zu lernen, da diese Sprechweise der Schreibweise ( 92 ) entspricht.

Niemand & Keiner
00
13.1.2012, 13:50
ich vermute mal dass es dann wieder die Reihenfolge wäre, denn wer als zweites genannt wird wird sprachlich "unsichtbar" gemacht. Also muss man dann Männer als zweites nennen, etc.

Nicht unbedingt. Mir hat man in meiner Jugend beigebracht "der Esel bezw. die Eselin" nennen sich zuletzt. Als Ausdruck von Achtung und Respeckt gegen das jeweils andere Geschlecht.
Ergo Mann sagt "Bürgerinnen und Bürger" dito Frau sagt "Bürger und Bürgerinnen". Den ganzen anderen Quatsch empfinde ich als ideologischen Schwachsinn bzw. Mißbrauch von Sprache zu Unterdrückung und Diskriminierung.

zahnloser Tiger
10
13.1.2012, 15:56
sehens? darauf wollte ich hinaus. Die Reihenfolge mag nur rudimentär wertend sein, aber sie ist es dennoch

es wird einfach keine Egalität geben wenn auf der Dichotomie der Geschlechter und damit auch grammatikalischer Geni bestanden wird

was nicht gleich ist lässt sich nicht gleich machen

aber man hat sehr wohl die Möglichkeit sich NEUTRALE Bezeichnungen zu suchen

buggi
10
13.1.2012, 12:22

Wer als 2. genannt wird, wird als 2. genannt und ist definitif nicht unsichtbar. Unsichtbar ist die Schülerin wenn wir Schüler zu ihr sagen. Mir geht es um eine Diskussionsbasis ,und ums erkennen dass die deutsche Sprache mehr und mehr das weibliche Geschlecht "wegdiskurtiert" Eine Umkehr Diskriminierung ist nicht meine Motivation!!
Es gibt bestimmt mehrere Lösungen, die man in Erwägung ziehen kann.

zahnloser Tiger
13
13.1.2012, 14:10
na also, wenn sie SchülerInnen SPRECHEN dann gibts also nurmehr das Femininum

und sie blenden damit alle männlichen Mitmenschen aus

ein Genus KANN nunmal einfach nicht neutral bleiben, egal wie sie es drehen und wenden.

wenn sie an GLEICHHEIT interessiert sind dann suchen sie doch bitte eine Möglichkeit die NEUTRAL ist.

ich halte es nach wie vor für das Beste JEDEN Geschlechtsbezug einfach auszuradieren. Das macht unsere Sprache zwar um einiges ärmer, aber was solls.

Das Binnen-I ist eine rein schriftliche Unterscheidung und verbal nicht anwendbar.

wenn es IHNEN also nicht recht ist mit dem generischen Maskulinum "mitgemeint" zu sein, so können sie nicht verlangen dass mit dem Binnen-I ein generisches Femininum eingeführt wird, mit dem Männer auf die selbe Art diskriminiert würden.

ergo bleibt nur ein Neutrum.

°<°~~
00
14.1.2012, 02:46

Wie meinen Sie das:
1. die Schülerin/der Schüler wird zu "das Schüler" oder
2. die Schülerin/der Schüler wird zu "das Schüles" oder einer anderen neuen Deklination.

Ich halte das auch nicht für wirklich umsetzbar. Ich werfe noch eine Möglichkeit in die Debatte:
Frauen verwenden "die Schülerin", Männer "die Schüler". Durchschnittlich gleichmäßige Diskriminierung, und vor allem: man kann sofort damit beginnen und es ist immerhin so provokant, dass man ständig angesprochen wird.

buggi
31
12.1.2012, 16:18
Schon mal überlegt....

Manpower, Manntage könnte man auch durch Personentage ersetzen. Personentage hört man aber ziemlich selten.
Noch gar nicht lange her, da "sangen" Sportlerinen die Bundeshymne ohne Töchter.
Wenn wir immer schon MitarbeiterInnen gesagt hätten, würde sich keiner "aufregen" und außerdem wären beide inbegriffen. Binnen I kann man nicht überall verwenden, das ist klar. Wenn man es nicht verwenden kann, bedient man sich einfach einer anderen Lösung. Das sollte alles nicht so schwer sein. Ich denke das es ein gesellschaftliches Problem ist. Die Gesellschaft möchte das weibliche Geschlecht vielleicht gar nicht aufwerten bzw. gleichstellen.?

"Markus Hochstaffl"
 
20
13.1.2012, 05:45
Die Gesellschaft möchte das weibliche Geschlecht vielleicht gar nicht aufwerten bzw. gleichstellen.?

Ich denke es ist einfach die macht der Gewohnheit- Angewohnheit.

Bis jetzt habe ich mir darüber auch noch keine-n Gedanken gemacht.

Man-n sieht es erst wenn man-n mit der Nase darauf gestoßen ist, es List.

MANN hat wieder Dazugelernt.

DANKE!

Nevim
30
12.1.2012, 18:08

Guter Punkt. Ich finde es auch immer seltsam, von einer "Damen-Mannschaft" zu hören. Ich sage in solchen Fällen meist "Team" :)

b_tom
13
13.1.2012, 08:59

Kaufen Sie auch keine 'Manner-Schnitten'?
Ziehen Sie keinen 'Mantel' an?
'Manuskripte' sind ihnen sowieso suspekt?
Und nur sehr unwillig kommt ihnen ein 'manchmal' über die Lippen.

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