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Die Stadt Bologna kontrolliert Sexarbeiterinnen, zählt sie und ihr Einkommen und will dieses besteuern.
Rom - Der finanziell in Not geratene italienische Staat, der unter dem Damoklesschwert der Schulden- und Finanzkrise mehrere Milliarden Euro eintreiben sollte, will das Geld von Prostituierten, um seine leeren Kassen aufzufüllen. Die Stadt Bologna hat mit einer Zählung der Prostituierten auf den Straßen begonnen, um sie zu besteuern. Wochenlang wurden die Frauen beobachtet und von der Polizei vernommen. Dabei sammelten die Behörden Informationen über das Geschäft der Sexarbeiterinnen und ihre Preise. Die Informationen sollen dem Steueramt weitergegeben werden, das eine scharfe Aktion gegen die Steuerhinterziehung plant, berichteten italienische Medien am Mittwoch.
"Wir wollen feststellen, wie viel die Prostituierten verdienen, und ihre Gewinne besteuern. Auf diese Weise wollen wir auch aktiv das Problem der Straßenprostitution bekämpfen", sagte ein Polizeisprecher. Neben dem Erheben von Zahlen wurden 30 Frauen bei Kontrollen angezeigt.
Umsätze in Milliardenhöhe
Sexarbeit generiert in Italien, wie in vielen anderen Ländern, milliardenschwere Umsätze. Seit Jahrzehnten wird in Italien über die Einrichtung sogenannter Rotlicht-Viertel in den italienischen Städten diskutiert, in denen Prostitution geregelt werde soll. Schätzungen zufolge gibt es in Italien bis zu 100.000 Sexarbeiterinnen, ein Drittel davon kommen aus dem Ausland. Mehr als die Hälfte davon arbeitet auf der Straße, rund ein Fünftel ist minderjährig.
Unter dem Druck der Krise hat die Regierung um Premier Monti eine scharfe Offensive gegen die Steuerhinterziehung begonnen. Seit 1. Jänner werden Konto- und Depotauszüge in regelmäßigen Abständen an die Steuerbehörden geschickt. Damit kann der Fiskus Widersprüche zwischen dem deklarierten Einkommen und den Beträgen auf den Bankkonten aufdecken. Italien gilt europaweit als eines der Länder mit der höchsten Steuerhinterziehungsrate. Dem Fiskus entgehen dadurch jährlich zwischen 150 und 250 Milliarden Euro an Einnahmen. (APA)
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Das ist doch immer der Spruch wenn man die meisten (wohlgemerkt nicht die die eigentlich nicht wollten) fragt, wie sie das tun können. Also sollen sie auch Steuern zahlen - wie bei jedem anderen Job. Was ist daran komisch?
frequentieren sie öfters italienische Prostituiert?
oder verdienen die das Geld für sie?
woher diese unglaublich qualifizierte Einsicht in die Rotlichtszene von Bologna und die italienische Innenpolitik?
Silvio? bist du es?
"Wochenlang wurden die Frauen beobachtet und von der Polizei vernommen."
Dafür ist genug Personal da.
"rund ein Fünftel ist minderjährig."
Um diesen 25.000 Kindern zu helfen ist anscheinend keines da. Oder sollen die auch besteuert werden?
"um seine leeren Kassen aufzufüllen"
Da hat man sicher die richtige Berufsgruppe gefunden bei der man Geld eintreiben kann. Ist ja bekannt das (ausländische) Prostituierte soviel Geld haben und in Saus und Braus Leben und so ein wunderschönes einfaches Leben haben. Außerdem sind die für Krise voll verantwortlich und haben Mrd eingesackt.
(es wird sich ja hoffentlich ganz überwiegend NICHT um Kinder handeln) in Italien nicht einmal verboten.
Auch in Österreich ist die Prostitution von Minderjährigen erst vor wenigen Jahren strafbar geworden (Prostitution von Personen unter 14 Jahren war natürlich auch schon davor strafbar).
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