Auftragsvergabe in OÖ

Öffentliches Geld nur mehr bei betrieblicher Frauenförderung?

13. Jänner 2012, 12:17

Eine Initiative der AK Oberösterreich könnte bald auch vom Land umgesetzt werden - Linz arbeitet bereits daran

Linz - Die Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) macht sich seit Jahren dafür stark, öffentliche Aufträge an Gleichstellungsmaßnahmen in Betrieben zu koppeln. Die SPÖ hat dieses Thema nun erneut aufgegriffen und will die Forderungen der AK auf Landesebene umsetzen.

Die Auftragsvergabe der öffentlichen Hand ist nicht nur ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein politisches Gestaltungselement. "Gelänge es uns in Oberösterreich, gleichstellungsfördernde Maßnahmen im Betrieb als Bedingung für öffentliche Aufträge festzuhalten, ginge in Sachen Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt endlich wirklich was weiter", so der AK OÖ-Präsident Johann Kalliauer via Aussendung.

Erfreulich daher das erneute Bekenntnis von SPÖ-Klubchefin Gertraud Jahn, betriebliche Frauenförderung zu forcieren. Das Thema wurde bereits in einem Unterausschuss im Landtag behandelt - auf Basis von Studien und ExpertInnenunterlagen der AK Oberösterreich. "Ich hoffe, dass sich die Landespolitik bald zu konkreten Beschlüssen durchringen kann", so Kalliauer.

Die AK Oberösterreich preschte in Sachen Frauenförderung bereits im vergangenen Herbst vor: Sie vergibt größere Aufträge nur noch an Firmen, die Aktivitäten zur Gleichstellung im Betrieb vorweisen können. "Und wir unterstützen Gemeinden, die diesem Vorbild folgen möchten", berichtet Kalliauer. Es gebe bereits mehrere interessierte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Die Stadt Linz bereitet sich auf diese Koppelung schon vor. (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2
BK W. Shoyssel
01
16.1.2012, 10:10
kurios,

was die Stadt Wien da fabriziert hat:

www.wien.gv.at/wirtschaf... derung.pdf

großkariert
03
16.1.2012, 10:01

die standard zensiert härter als die kirche vor 500 jahren. leben ja genau so stark von dogmen und haben ihr allein-weltbild zu verteidigen.

Pygar
 
93
15.1.2012, 11:21

Ich empfehle ein ganzes Massnahmenpaket zu schnüren und ein entsprechendes Gesetz zu generieren. Österreich könnte damit vorbildlich in der EU und Welt sein.

In diesem Gesetz sollte man die Norwegische Regelung bezüglich der Aufsichtsratsposten für Frauen implementieren und darüber hinaus jede Firma für Frauenförderung belohnen und bei Diskriminierung bestrafen.
Ohne Aufsichtsratsvorsitzende kein Zugang zur Börse.
Firmen, die Frauen diskriminieren werden konsequent bestraft. Das geht in anderen Dingen auch und alle akzeptieren es, ohne dass die Wirtschaft in irgendeiner Form Schaden nimmt.
Je höher der Frauenanteil in der oberen Führungsebene, umso geringere Steuerlast.
...

Frederik
45
15.1.2012, 14:59
Pygar

Noch ein kleiner Nachtrag, der angesichts ihre Chuzpe leider Notwendig ist...
Ist Ihnen eigentlich bewußt, wie viele demokratische Grundrechte Sie mit solchen abstrusen Vorschlägen aushebeln möchten/würden ?
Sie outen sich als Verfassungsfeind, und bemerken dies nicht einmal....

Frederik
35
15.1.2012, 14:23
Ach Pygar..

Wird bestimmt eben so ein gewaltiger Erfolg wie in Norwegen werden ;)
Man bemerkt doch immer wieder mit Erstaunen, wie erschreckend uninformiert Sie sind..
Und, die meisten ihrer Vorschläge laufen auf eine Art Geschlechter-Apartheid hinaus, doch das entspricht ja bekanntlich ihrem Weltbild, denn Sie argumentieren und provozieren in ausgestorbener Macho-Manier.
Nun, wenn es Sie glücklich macht ;) doch man kann ihre Ansichten bestenfalls belächeln..

Pygar
 
61
15.1.2012, 14:46

In Norwegen läuft es doch gut und diese Regelung ist bereits zum Vorbild für ganz Europa geworden, woran sich alle orientieren (wollen).

Von Apartheid hast du keine Ahnung. Informiere dich besser, bevor du solche Begriffe benutzt!
( Stichworte: South Africa, Arab-Islamic Apartheid http://www.dailykos.com/story/201... tic-Israel )

Frederik
15
15.1.2012, 17:23
Apartheid=Trennung

Apartheid refers to a political system where people are clearly divided based on race, gender, class or other such factors.

Nun, und jetzt schauen Sie sich mal all die Angebote an, welche explizit für Frauen sind, und Männer oftmals keinen Zutritt haben. Damit meine ich nicht Toiletten oder Duschen..
Von Frauenbibliotheken, FrauenFitnesscentern, Frauenräumen an den Unis, Frauenseminaren, Frauencoaching, Frauenministerin, Frauenstudiengängen, Frauenparkplätzen, Frauenförderung, Frauenhäusern, Frauendies und Frauen das.
Zwar keine gesellschaftlich ausgeprägte Apartheid, aber mehr als deutliche Merkmale einer Trennung bzw. Ausgrenzung einer Gruppe(Männer) zum Wohle der anderen Gruppe(Frauen) alleine.
Wer das nicht erkennen kann, nun...

Pygar
 
61
15.1.2012, 18:37

Noch eine kleine Anmerkung dazu: Wenn sich Männer nicht so ungesittet und Machomässig aufführen würden, bräuchten sich Frauen auch nicht Freiräume für sich erkämpfen.

Denke mal nach, Kerl.

Frederik
35
15.1.2012, 23:43

Sie nennen es "Freiräume", ich sehe darin eine Trennung, und zwar rein nach Geschlecht.
Und wenn Sie die oben von mir gepostete Definition von Apartheid auch durchgelesen hätten, würden Sie eigentlich erkennen müssen!!, dass diese heutige Privilegierung von Frauen (siehe die Oben geposteten Beispiele wie Frauenstudiengänge, Frauenräume, Frauenfitnesscenter usw) ganz klar dieser Definition entsprechen, da nur EIN Geschlecht Vorteile aus dieser Trennung hat.
Es wird zwar unter dem Begriff Frauenförderung gehandelt, ist aber glockenklare Apartheids-Politik.
Und vergessen Sie bitte nicht die "Positive Diskriminierung", die funktionale Handhabung dieser Apartheids-Politik und Verballhornung jeglicher Gleichberechtigung.

baroli
71
16.1.2012, 00:09

Ihnen wärs wohl lieber, wenn Frauen überall weiterhin Freiwild für jede Art von physischen und psychischen Übergriffen wären, so wie es bisher an den Stammtischen unter süffisantem Gebrüll abgehandelt wurde.

Frederik
10
16.1.2012, 15:47

"Ihnen wärs wohl lieber, wenn Frauen überall weiterhin Freiwild für jede Art von physischen und psychischen Übergriffen wären, so wie es bisher an den Stammtischen unter süffisantem Gebrüll abgehandelt wurde."

Dieser Kommentar von ihnen ist diffamierend, ehrverletzend und bestenfalls bösartig.
Sie sollten sich schämen, falls das bei ihnen überhaupt möglich ist!!

Frederik
12
15.1.2012, 22:59

Sie nennen es Freiräume, andere sehen darin klare Merkmale einer Apartheid, was es laut Definition wie oben bereits angezeigt, auch ist, was nun wirklich nicht unschwer zu erkennen sein sollte..
Und by the way, Sie pauschalisieren und unterstellen ziemlich hurtig wie man sehen kann...

Und stellen Sie sich ganz einfach mal vor, wie es wäre, wenn einige oder viele Männer sich dazu entscheiden würden in dieser Frage ebenfalls 80 Jahre zurück zu gehen, und "Herrenclubs" und Studiengänge nur für Männer wieder einzuführen.
Denn die Motivation hinter diesen "Freiräumen" oder "Herrenclubs" ist zweitrangig, was zählt ist die Trennung zum alleinigen Vorteil einer Seite.
Denken Sie mal darüber nach...denn Sie unterstützen solche Denkweise/Unrecht!

PegasusNbW
26
15.1.2012, 22:24
hört hört

Ersetze "Männer" durch "N*ger" und "Frauen" durch "Weiße", dann sehen Sie, welch gutes und überhaupt nicht pauschalisierendes Argument das ist...

Pygar
 
81
15.1.2012, 22:31

Wie primitiv und ekelhaft dieser Maskulisten-Rassismus doch ist!

Pygar
 
61
15.1.2012, 18:35

Mit Begriffen wie Apartheid spasst man nicht! Vor allem, wenn man gar nicht weiss, was es heisst davon betroffen zu sein.

Also ich bin auch ein Mann und habe kein Problem mit den genannten Einrichtungen für Frauen. Tausende Jahre gab es das exclusive für Männer und den Göttinnen sei Dank ändert sich das. Dafür mussten die Frauen auch angestrengt kämpfen. Auch das scheint dir nicht bekannt zu sein.

Frauen, nehmt Euch den Raum (zurück), den Ihr braucht! kann ich da nur sagen.

Frederik
27
15.1.2012, 16:50
Leider völlig falsch!

Die Anzahl der Frauen in Aufsichtsräten von ASA-Gesellschaften(jene Aktiengesellschaften, welche von der gesetzlichen Quotierung betroffen sind) ist rückläufig. Seit dem Höhepunkt sind es bereits über 200 weniger.
Und die Anzahl der ASA-Gesellschaften selbst fiel von 640 im Jahre 2002 auf knapp 500 2008, und Ende 2010 waren es nur noch knapp 350. Heute wahrscheinlich unter 300.
Die Gesellschaften ändern einfach ihre Gesellschaftsform, und 1/3 der Firmen sagten auch ganz offen, dies ist der Zwangsquote geschuldet.
Andere Komplikationen spreche ich erst garnicht an..

Also, wenn das für Sie ein Erfolg ist, was ist dann ein Mißerfolg?

Die Länder, die dem nacheifern, wiederholen einen Fehler, nur um der Gleichstellungsideologie zu folgen.

Pygar
 
61
15.1.2012, 18:30

Na, sind irgendwelche Bilanzbögen von deiner Herrin vor dein Körbchen gefallen?

Frederik
34
15.1.2012, 22:39

Diese bizarre Antwort ihrerseits muß man nun nicht unbedingt verstehen, zeigt allerdings ihre Unfähigkeit auf konkrete Fakten einzugehen, insbesondere wenn diese gegen ihre postulierten Wahrheiten sprechen.
Die von mir genannten Zahlen können Sie uA bei epn.dk nachlesen, auf Wunsch sende ich ihnen gerne den link.

Und wieder einmal ein ziemlich peinliches Eigentor ihrerseits, lieber Pygar ;)

Antagonist1
21
15.1.2012, 22:49
EIGENTOR!

Natürlich - ES steht doch stets daneben....

Antagonist1
32
15.1.2012, 14:33
UNINFORMIERT?

ES lebt doch abgeschottet in einer betreuten Einheit....

Bluestone
46
15.1.2012, 08:04

Ist die Frage erlaubt, warum Frauen immer speziell gefördert werden oder bevorzugt werden müssen?
Welche Behinderung liegt vor?

Pygar
 
62
16.1.2012, 01:15

Die einzige Behinderung sind Männer wie du.

Neuer Nick neues Glück
58
13.1.2012, 19:16

Worum geht es jetzt?
Um Gleichstellung oder um Förderung?
Wo sind Frauen gesetzlich schlechtergestellt als Männer?
Hier geht es wie immer um Förderung, die bei uns leider zu oft auf eine Bevorzugung herausläuft.

Pygar
 
113
14.1.2012, 12:46
Gratuliere

Wir haben Den Dümmsten Kommentar des Tages mit deinem Posting gefunden.

Neuer Nick neues Glück
46
14.1.2012, 17:15

Dafür ist dir hiermit dein bislang intelligentestes Posting überhaupt gelungen! Ich gratuliere! So viel Biss und Intelligenz habe ich dir bislang gar nicht zugetraut.
Nur weiter - ich glaube an dich!

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