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Viele junge Eltern haben den Kampf um die Romantik aufgegeben. Was sie dringender brauchen ist Freizeit!
Jede Frau, die schwanger wird und in die Fänge der Ratgeberindustrie gerät, kennt das Kapitel "Kind und Partnerschaft". Dort wird auf ein paar Seiten beschrieben, wie sehr die Eltern-Werdung die Partnerschaft verändert und womöglich auch auf die Probe stellt.
Meistens heißt es dann so oder ähnlich: "Der Vater fühlt sich durch die Mutter-Kind-Dyade ausgeschlossen. Mit viel Liebe und Aufmerksamkeit können Sie ihn davon überzeugen, dass auch er ein wertvoller und wichtiger Teil der Familie ist."
Das ist aber nicht unser Problem - glücklicherweise. Da wir uns von Geburt an die Aufgaben der Kinderpflege und -betreuung ziemlich genau aufgeteilt haben, fühlt sich bei uns niemand ausgeschlossen oder weniger wichtig. Wir sind beide so wichtig bzw. ersatzbar wie der/die Andere.
Das moderne Paar von heute hat ganz andere Probleme und das ist das Feilschen um Freizeit. Es geht nicht nur um "quality time" füreinander ... Was oftmals fehlt, ist das eigene Erleben außerhalb der Betreuungspflichten.
Es könnte sich zum Beispiel folgendermaßen zutragen: dieMama muss am Samstag üppig Überstunden machen. Der Papa erwidert darauf nur knapp: "Dafür gehe ich am Abend aber aus". Statt "ach, du Arme" oder "wir können ja nachher was Nettes zusammen machen" ist für das Gegenüber nur eine happige Gegenleistungsforderung drin. Und wer könnte es ihm verdenken? Heißt doch "ich bin nicht da" für den anderen erstmal "ich komm' mehr dran".
Elternschaft lässt unser Mitgefühlsbarometer sinken und macht uns zu geizigen ZeitfeilscherInnen. Damit müssen Paare zurechtkommen. Glücklicherweise gibt es aber auch andere Möglichkeiten, den/die PartnerIn mit Liebe zu überschütten - naheliegenderweise in Freizeit-Geschenken! (dieMama, 27.1.2012)
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die in Österreich zu beobachten ist wundert es mich nicht wenn viele Junge heute garkeine Kinder bekommen wollen.
Man muss ja nicht alle Fehler wiederholen die die eigenen Eltern begangen haben.
Kinder zu bekommen ist heute mehr denn je Luxus, der erst einmal verdient sein will.
Die Auswirkungen zeigen sich nicht selten:
Unmengen an Geschiedenen und Alleinerzieherinnen, der Scheidungsrichter soll klären worin man sich gemeinsam vollkommen unerwartet verstrickt hat...
Leidtragende sind ohnehin die Kinder, sei es durch Rosenkrieg und Exen-Zwist, oder durch die Prägung aus dem Elternhaus.
da wird die Beziehungsunfähigkeit der eigenen Sprösslinge von der vagen Möglichkeit zur self-fulfilling-prophecy...
o tempora, o mores....
Ich denke, dass sich das Vorbild Familie schon längst überlebt hat. Jeder sollte für sich selbst leben um seine Freiheiten und Freiräume möglichst umfangreich genießen zu können.
Kinder sind lästig, sie binden und schränken ein und sollten daher vermieden werden. Ich denke, dass es in der heutigen Zeit ausreichend Möglichkeiten gibt, diese zu verhindern.
wir leben nunmal in einer Zeit in der jede/r die Freiheit hat sein/ihr individuelles Lebensmodell umzusetzen und sich selbst zu verwirklichen.
Jede/r muss für sich selbst wissen ob Mitmenschen, PartnerInnen oder Kinder Teil davon, oder nur Hindernisse sind.
wie dem auch sei, gottseidank ist es eh wurscht wie der/die einzelne entscheidet. Auch der Wunsch vieler EgomanInnen NICHTS zu unserer Gesellschaft beizutragen muss respektiert werden, wenn wir uns rühmen wollen die FREIHEIT des Individuums hochzuhalten.
Und ebenso ist es essentiell zu respektieren dass es auch okay ist, wenn jemand meint aus biologistischen Symptomen heraus sein/ihr Leben für Nachwuchs zu verplempern.
Wichtig ist nur die Freiheit zu haben sich selbst zu entscheiden.
Was vom Familiarismus ausgeschlossen wird, ist das kritische Denken, der Geist der Aufklärung.
In unkritischer und neo-liberaler Hinsicht kann es freilich nur um Time-Management gehen. Der Familiarismus ist heilig. Fetisch des Feminismus.
Könnte es sein, dass diese "bösen, flapsigen" Antworten durch den immer stärker werdenden Genderwahn einen gewissen Vortrieb bekommen?
Was hat denn all das mit dem Fundament, auf das eine Ehe gebaut sein sollte, nämliche Liebe, Respekt und Fürsorglichkeit????
Vielen Dank an all die lieben Leute, die in diesem Umfeld der menschlichen Kälte gnadenlos Vorschub garantieren!
Hier aber leider nicht als Marke, sonder als Antwort. Wer Egomenen züchtet, erntet Kälte.
Die Egomanen werden dann im Alter die Rechnung bekommen. wenn ihre Kinder dann keine Zeit und Lust haben.
Aber wer nur im "hier und jetzt" lebt denkt nicht an die Folgen.
Bitte nicht soooo pingelig sein .. verstehen Sie "Ehe" als eheähnliche Lebensgemeinschaft. Vielleicht können Sie dann einen Sinn erkennen ;-)
Wenn nicht:
Die Fragestellung "Auf was bezieht sich ..." gibt es nicht. In normalem Deutsch heißt es "Worauf bezieht sich ..." ;-)
Kinder zu zeugen und groß zu ziehen, ist der einzige Weg zu etwas Unsterblichkeit. Durch Zuneigung; Liebe und Beschäftigung mit den Kindern und dem Partner wird die Gegenwart und die Zukunft mit Sinn und Freude erfüllt.
Nicht jedoch in der Zeit unreifer, egozentrischer Kindeltern, die wie Buchhalter Arbeit und Zeit verrechnen möchten und meinen Egozentrierung ist das Maß aller Dinge.
Sie haben sich auch noch nie um Kinder gekümmert - Ihr Sermon ist pilchermässig, aber nicht realistisch und vor allem historisch vollkommener Topfen.
Es war ja auch viel besser in der Zeit des Haushaltsvorstandes in der Kinder noch rechtlich gedeckt gezüchtet werden konnten und so Freude machten, weil sei die Goschen gehalten haben, das Weib die Arbeit damit hate und der Macker denn Sinn und Freude, wenn sie ihm vorgeführt wurden.
Ich ziehe seit Jahren zwei Kinder alleine groß, ich weis also wovon ich spreche.
Meine persönliche Freizeit verbringe ich mit meinen Kindern, denn ich bin selbst kein Kind mehr und kein Egomane.
Sie dürften sehr in Stereotypen verhaftet sein, so wie sie schreiben und haben hoffentlich keine Kinder.
Wenn Sie Kinder aufziehen, dann werden Sie aber sicher erleben, dass es ALLES gibt und nicht nur eitel, Wonne, Sonnenschein.
Eltern sein ist eine (temporäre, denn irgendwann sind Kinder erwachsen und sollten ihr eigenes Leben leben) Aufgabe die nicht nur mit Sinn und Freude sondern auch Sorgen und Frust verbunden ist - und auch die Zukunft damit erfüllt oder eben auch nicht.
Was Sie beschreiben hört sich wirklich nach Lebensratgeber der 50er an und "Mutterglück".
Sie reden von egozentrischen Eltern. Glauben's wirklich früher war es anders? Da ist halt mehr unter der familiären Decke gehalten werden usw. Es gab früher genauso überforderte Eltern wie heute - die Umstände haben sich geändert u. es wird weniger "niedergeprügelt".
Niederprügeln .... ist auch so eine Stereotyp. Die eine prügeln, die anderen betreiben Psychoterror. Beides ist gleich schlecht.
Aber im Artikel geht es um Elternleid und Einzelfreizeit, nur das müssen sich Paare schon vorher überlegen und nicht danach versuchen mit Tricks jeder für sich durchzusetzen.
In einer Zeit in der ständig von positiven Denken die Rede ist, wird bei der Familie negativ Gedacht, das ist widersinnig.
Ich meine auch, wenn jemand eine Familie nur aus Eigeninteresse verläßt, dann so er/sie auch alle Nachteile tragen. Das ist aber heute leider nicht der Fall. Ganz im Gegenteil wird Egomanie als Selbstverwirklichung dargestellt, dass ist zynisch.
tatsache ist aber, dass zumindest ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, wie es dann tatsächlich ist, kinder zu haben. vieles an vorstellungen von vorher musste nachher doch geändert und an die realität angepasst werden - das ist allerdings nicht automatisch schlecht!
Früher wurden Familien auch aus Eigeninteresse verlassen und? Es war halt selbstverständlich so und Frauen mussten das Schlucken. Umgekehrt war das ja weniger möglich bzw. wurde verdammt bis zum "geht-nicht-mehr".
Ich finde, dass heute Familie nicht besser, aber auch nicht schlechter als früher funktioniert, nur nicht mehr so viel unter den Teppich gekehrt wird. Was früher Männern selbstverständlich zugestanden wurde, wäre jetzt plötzlich Egomanie? Sorry, aber warum sollte man es sich nicht so einteilen können, dass jeder auch Freiraum hat. Das ist Gang u. Gäbe und funktioniert ja auch ohne Tricks.
Kinder brauchen nicht Jahrzehnte eine 24/7/12 Betreuung durch Klucken.
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