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Jay-Z hat genug von seiner früheren Einstellung gegenüber Frauen.
Die Geburt seiner ersten Tochter, Blue Ivy Carter, scheint Rap-Superstar Jay-Z stark beeindruckt zu haben, berichtet das Branchenblatt NME Online und das Star-Magazin W.E.N.N. Kurz nachdem seine Frau, die R'n'B-Sängerin und Schauspielerin Beyonce, im Jänner dieses Jahres das Kind zur Welt gebracht hatte, veröffentlichte der Rapper ein Gedicht, in dem er seinen neuen Beschützer- und Vatergefühlen Ausdruck verlieh.
"Before I got in the game, made a change, and got rich/I didn't think hard about using the word bitch/I rapped, I flipped it, I sold it, I lived it/Now with my daughter in this world I curse those that give it".
Weiter geht es im Text mit der Ankündigung, dass er seine Tochter für immer beschützen und kein Mann sie jemals herabwürdigen werde. Sonst bekommt er es mit Papa zu tun:
"No man will degrade her, or call her name. I'm so focused on your future, the degradation has passed. I wish you wealth, health and insight. Forever young you may pass. Blue Ivy Carter, my angel".
Wir dürfen gespannt sein, ob es Jay-Z in Zukunft wirklich gelingen wird, die Feder vom B-Wort zu lassen. Und die Frage bleibt offen, wie es mit dem Gebrauch ähnlich abwertender Wörter wie "chicks", "hoes" und "motherfuckers" weitergehen wird.
Die ersten Glucksgeräusche seines wenige Tage alten Babys wurden von dem geschäftstüchtigen Star-Paar übrigens schon in bare Münze verwandelt. Jay-Z veröffentlichte nur eine Woche nach der Geburt einen Track namens "Glory", der auch O-Töne seiner Tochter enthält, wie NME Online berichtet. Damit ist Blue Ivy Carter die jüngste Person, die jemals an einem Billboard Chart Hit mitgewirkt hat. (red)
Weiterlesen:
Kommentar von Tricia Rose im Guardian: Jay-Z - dropping the word 'bitch' doesn't begin to cover it
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jigga macht nur mehr bourgeois rap. hip hop ist in den frühen 2000ern gestorben und wird seither nicht mehr, wie ursprünglich, von der unterschicht, von migranten und von leuten mit einer affinität für die straße gehört... sondern von der weißen mittelschicht. die auch unter dem namen "apple-generation" bekannt ist.
jigga erkennt diesen trend und so auch seine musik: harmlos, bürgerlich, "angsty" (99 Problems, Linkin Park, etc.), bieder und so politisch korrekt, dass sie sogar von obama zitiert wird.
ich bleibt trotzdem bei "big pimpin"...
also 1. ist das erste zitat ein rap und kein gedicht. daher kommen auch die "/" als taktanzeiger.
und 2. sind sowohl "chicks" als auch "motherfuckers" keine degradierung des weiblichen geschlechts, sondern das eine eine verniedlichung, die überhaupt nicht negatives impliziert, und das andre eine beleidigung die auf inzest innerhalb der familie deuten soll (was jetzt auch nicht grad niveauvoll ist), aber keineswegs eine sexistische note in sich trägt.
dass beide begriffe auch im kontext frauenfeindlicher texte verwendet werden ist unbestritten. das werden die begriffe "women", "girl" und "baby" aber auch.
abgesehen davon glaub ich das erst wenn, wie von tomart3 zitiert, "99 problems" bei einem liveauftritt zensiert wird.
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