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Wien - Der Vorstoß der Grünen, ein einheitliches einkommensabhängiges Kindergeld für alle einzuführen, fällt bei ÖVP und FPÖ auf wenig Gegenliebe. ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl betonte in einer Aussendung, dass die Wahlfreiheit auch weiterhin im Fokus der Familienpolitik stehe.
Maßgeblich dafür sei die Beibehaltung der unterschiedlichen Varianten des Kinderbetreuungsgeldes. "Die fünf bestehenden Varianten bieten den Familien flexible Rahmenbedingungen, um individuell die beste Lösung in Anspruch nehmen zu können", so Steibl weiter. Die Grünen stehen für die ÖVP-Politikerin für eine "familienfeindliche Politik".
Bei der FPÖ sprach man den Vorschlag der Grünen als "Gipfel des familienfeindlichen Zynismus". FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller erklärte in einer Aussendung, dass die Grünen ihr Modell "ehrlicherweise als Kinderverstaatlichungspolitik bezeichnen sollten". Das größte Einsparungspotential liege bei dem Modell wohl darin, dass sich "unter diesen Umständen kaum noch eine Familie Kinder leisten kann, will die Mutter nicht gezwungen sein, ihr Kind nach zehn Monaten in staatliche Obhut zu übergeben", betonte die freiheitliche Familiensprecherin abschließend. (red)
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Was ist mit jenen Müttern die ihre Kinder lieber selbst länger bestreuen als nur 10, 12 Monate?!
Warum sollen diese benachteiligt werden nur weil es nicht in die Ideologie der GrünInnen passt?
Wahlfreiheit ist das wichtigste überhaupt!
Elternteilzeit ist dem Kinderbetreuungsgeld auch vorzuziehen.
Mütter die ihre Kinder länger als 12 Monate rund um die Uhr betreuen wollen können das auch tun, nur Sozialleistungen sollten Sie sich dafür keine erwarten. Mit Benachteiligung hat das nichts zu tun.
Eltern betreuen ihre Kinder IMMER rund um die Uhr - schließlich sind es die Eltern und diese haben die Verantwortung für die Kinder.
Und selbstverständlich muss auch die Betreuung daheim bis zum 3. LJ genauso gefördert werden, wie Betreuungseinrichtungen.
Die meisten Kinder gehen dann eh mit 3 in den KiGa - was zumind. halbtags auch sehr sinnvoll ist (waren meine Kinder ja auch u es hat ihnen viel Spass gemacht).
Lt. Ihrer Logik sollte man auch Pflegegeld für 24 Std. Betreuung daheim streichen, denn es gibt ja staatl. Pflegeeinrichtungen wo man die Oma/den Opa hin abschieben kann ...
Dank W.Schüssel werden nun alle Mütter gleich behandelt und va. haben sie die freie Wahl wie lange sie daheim bleiben!Das wird sich nicht ändern.
"Dank W.Schüssel werden nun alle Mütter gleich behandelt und va. haben sie die freie Wahl wie lange sie daheim bleiben!Das wird sich nicht ändern."
Der schöne Nebeneffekt ist auch dass die Frauen dann gleich ganz Zuhause bleiben dürfen, oder miese Teilzeitjobs annehmen können.
Wieso gleich "ganz" zu Hause? Die max bezugsdauer ist 30 Monate. Teilzeit ist anfangs, solange die Kinder klein sind, i d Volksschule gehen, wohl das ideale Modell damit finanziell dazu verdient werden kann, aber trotzdem den Kindern noch ein anständiges Familienleben geboten werden kann. Wozu bekommt man Kinder wenn man sie den ganzen Tag außer Haus haben möchte? Da bleibt dann nur noch der gemeinsame abendtisch als familiäres Zusammensein- das finde ich bissi wenig.man will doch mit kleineren Kindern gem basteln,singen,spielen,im Wald tollen...wäre doch schade auf sowas zu verzichten.
Wenn Sie in einem qualifizierten Job schon ein halbes Jahr Zuhause bleiben, sind Sie weg vom Fenster. Die Karenzvertretung ist eingearbeitet und Sie haben sich seit einem halben Jahr nicht mehr mit ihrer Arbeit beschäftigt.
"man will doch mit kleineren Kindern gem basteln,singen,spielen,im Wald tollen...wäre doch schade auf sowas zu verzichten."
Das kann man auch am Wochenende, in Realität ist es meist so dass beide Eltern arbeiten gehen müssen um sich Kinder und Lebesstandard zu finanzieren.
Man sollte sich halt entscheiden was einem wichtiger ist - der Job oder die Familie.
Sorry, aber wozu bekomm ich ein Kind wenn ich nicht einmal 6 Monate bei dem Baby bleiben kann/will?
Heute müssen beide Eltern arbeiten gehen, weil eben zu viele Arbeitskräfte (Angebot) am Markt sind- daher sind die Löhne rel. niedrig. Früher konnte man problemlos mit 1 Gehalt eine 4, 5 köpfige Familie ernähren.
Wer nur die Chance auf ein niedriges Einkommen hat soll gefälligst keine Kinder bekommen?
"Früher konnte man problemlos mit 1 Gehalt eine 4, 5 köpfige Familie ernähren."
In welchen Berufen denn?
Work/Life Balance heißt für mich Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen, nicht sich entscheiden zu müssen.
Beide Elternteile sollten arbeiten gehen weil ein eigenes Einkommen Sicherheit und Unabhängigkeit bedeutet.
Ich akzeptiere natürlich Ihre meinung. Ich halt eine andere u möchte nicht unabhängig von meinem Partner, meiner Familie sein. Bei uns gibts nur ein unseres und kein dein oder mein. Wer natuerlich Wert auf unabhängig und die Freiheit jederzeit zu gehen legt, wird wohl darauf trachten ein eigenes Einkommen zu haben. Mein Gatte u ich haben uns halt schon vor der Hochzeit ausgemacht wie wir leben wollen (ich daheim bei den Kindern bzw dazu verdienen, mithilfe im Familienbetrieb ...u er als alleiniger Familienernährer)- das kann u soll sich ja jedes paar selbst ausmachen.
Sorry, dann sind diese dummen, ach so gezwungenen Frauen selbst schuld!
Finanziell sind sie ja nur gezwungen, wenn sie von der Gesellschaft für ihre Arbeit der Kindererziehung nicht entsprechend belohnt werden (da sind Sie und Ihre Feministinnen Ministerin HH ja dagegen-die Frauen sollen doch gefälligst hackeln gehen u ihre Kinder frühzeitig fremdbetreuen lassen, am besten natürlich in staatl.Krippen).
Meine Ministerin ist das sicher nicht.
Nur weil Sie sich vom Staat erwarten, Ihr Privatvergnügen Haushalt und Kinder honoriert zu bekommen, Ihr Mann sich eine Haushälterin und Kinderfrau nicht selbst bezahlen will, Sie aber andere als Sozialschmarotzer bezeichnen, nimmt Sie trotzdem niemand ernst.
Die GrünInnen würden aber mit ihrem Vorschlag gegen die Mehrheit und die Wünsche der ÖsterreicherInnen sprechen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Övp (und auch die Sozialisten) nicht nachgeben.
Jede Familie soll das Recht haben zwischen verschiedenen KBG-Varianten wählen zu dürfen!
Jede Familie ist anders und hat daher auch andere Bedürfnisse bzgl. Kinderbetreuung.
Es kann (und will) nicht jede Mutter nach nur 12 Monaten wieder roboten gehen und ihr Kind von Fremden betreuen zu lassen.
Die, die das wollen, denen steht dies selbstverständlich offen - aber die Wahlfreiheit gehört unbedingt gewahrt. Auch wenn es den Linken natürlich nicht gefällt,denn dann haben sie weniger Zugriff auf Kleinkinder-u die Familie ist sowieso der Feind schlechthin.
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