Homosexuelle wie "VerbrecherInnen" behandelt

30. Jänner 2012, 11:02

Generalsekretär Ban Ki-moon kritisiert StaatschefInnen der Afrikanischen Union für staatlich legitimierte Homophobie

Addis Abeba - UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die afrikanischen Staaten ermahnt, die Rechte Homosexueller zu respektieren. In seiner Rede vor den Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union in Addis Abeba am Sonntag kritisierte Ban, in vielen afrikanischen Staaten werde Diskriminierung aufgrund von sexuellen Neigungen "ignoriert oder gar gebilligt". Regierungen würden Homosexuelle wie "BürgerInnen zweiter Klasse oder sogar VerbrecherInnen" behandeln.

"Homosexualität nicht Teil der Kultur"

In den meisten afrikanischen Staaten wird Homosexualität nicht anerkannt und homosexuelle Handlungen unter Strafe gestellt. Lediglich Südafrika erkennt offiziell die Rechte von Lesben und Schwulen an. Afrikanische StaatschefInnen hatten Kritik aus dem Ausland bisher zurückgewiesen und erklärt, Homosexualität sei nicht Teil ihrer Kultur. (APA/AFP)

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Dazu ein wenig Afrika-Info

http://www.youtube.com/watch?v=q1wwe9-be2Y <- zu finden auf youtube, anlässlich der WM (soweit ich weiß)

"Homosexuelle wie "VerbrecherInnen" behandelt"

.
regt aber hier offenbar niemanden auf.

warum eigentlich?

regt schon auf

Aber ich weiß nicht recht wie ich mich über ein Land aufregen soll wo Kinder verhungern. Die sind hinten und vorne arm, beschneiden ihre Frauen, lassen ihre Kinder verhungern, schicken die Nachkommen in den Krieg oder aufs Feld anstelle der Schulbank und alles in einem Teufelskreis der einen sprachlos macht.

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