Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Lüchow - Um die aus Sicht von Feministinnen frauenfeindlichen Urinale im "Rolling Stones Fan Museum" im niedersächsischen Lüchow im deutschen Wendland ist eine Debatte entbrannt. Die Herrentoiletten namens "Kisses" sind geformt wie aufgerissene Münder, die Öffnungen eingerahmt von knallroten Lippen. Die niederländische Künstlerin Meike van Schijndel hat sie an das Logo der britischen Kultband angelehnt.
"Die bleiben dran"
Die Urinale halte sie für nicht zumutbar, sagte die Gleichstellungsbeauftragte Marianne Jönsson-Olm von der Samtgemeinde Lüchow nach mehreren Beschwerden. "Das ist Kunst", verteidigte Museumsbesitzer Ulrich Schröder die beiden Urinale. "Da wird nix abgebaut, die bleiben dran."
In Österreich wieder abmontiert
Frauenmund-Becken stießen bereits in New York und Wien auf heftigen Widerstand von Feministinnen. 2006 waren in Wien vier Exemplare in der "Opera Toilet" in der Nähe der Staatsoper nach Sexismus-Vorwürfen von Politikerinnen verschiedenster Couleur wieder abmontiert worden. Sie wurden im Anschluss versteigert und ein Viertel des Erlöses ging an SOS-Kinderdörfer. (APA/red)
Schulden im Kino, Transgender im Iran, Intersexualität im ega, Andrea Sawatzky im Rabenhof, Gender in Afrika, Soli-Party im FrauenCafé, Workshop in der Frauenhetz und Open House im Frauenzimmer
In einer Sammelklage fordern Frauen Schadenersatz für Schwangerschaft und Kinder
Der britische Schauspieler pflegt seine Beziehung trotz vollen Terminplans und ist glücklich
Wende unter der Leitung der neuen Präsidentin: "Entspricht nicht der Linie der TV-Anstalt"
Geht das überhaupt und ist es erstrebenswert? Vielleicht ist ja der ganze zwischenmenschliche Sex nur eine Bühne und wir alle bloße SpielerInnen, meint Nils Pickert
Beim Blick auf ihre alte Heimat macht der Exil-Autorin und Philanthropin vor allem die rasende Entwicklung Sorgen, die keinen Platz für das Erinnern kennt
"The New Normal" will pädagogisch wertvoll sein und vor allem niemanden verschrecken – Das Ergebnis ist eine brave Sitcom
Raha Moharrak ist auch die bisher jüngste Person aus dem arabischen Raum, die den welthöchsten Berg bezwungen hat
Zehn Prozent der ÖsterreicherInnen haben bereits ästhetischen Eingriff in Erwägung gezogen
Ingenieurin zeichnet verantwortlich für elektronische Ausrüstung von Weltmeister Sebastian Vettel
Zwischen Beziehungskrampf, Feminismus und ganz viel Alltag: Jochen König beschreibt in "Fritzi und ich", wie es sich anfühlt, ein echter "neuer Vater" zu sein
5.700 Klägerinnen in den USA bei denen Blutgerinsel auftraten wurden bisher entschädigt
Wo Frauen im Ersten Weltkrieg aktiv waren und wie sie als billige Arbeitskräfte missbraucht wurden, beleuchtet eine Ausstellung im Heeresgeschichtlichen Museum
Reaktionen der FIFA auf Vorschläge "wenig berauschend"
TV-Moderatorin gab in eigener Talkshow die Verlobung mit der Songwriterin bekannt
Unter dem Motto "Feminism United" fand heuer die FrauenFrühlingsUni erstmals im Burgenland statt
Österreicherinnen sparen 247 Euro monatlich, sagt eine aktuelle Umfrage - "Unrealistisch und undifferenziert" lautet die Kritik einer Finanzexpertin
Die Leiterin der schwedischen Einrichtung, in der rund 1.700 Menschen behandelt werden, kritisiert hemmungslose Methoden der Modelagentur
Notfallmittel künftig rezeptfrei für Jugendliche unter 17 Jahren
In den katholischen Magdalenen-Heimen mussten 10.000 Mädchen und Frauen zwangsarbeiten - Premier Kenny entschuldigte sich jetzt bei den Opfern
In 40 Prozent der Familien keine Kinder - Insgesamt sind rund 99.000 Mütter alleinerziehend, die Zahl der alleinerziehenden Väter beläuft sich auf 9.000
30.000 Plätze für Läuferinnen im Wiener Prater reserviert
"Der Augenblick. Reisen durch den unbekannten Alltag" von Gabriele Goettle erforscht in 26 Frauenporträts die Suche nach dem richtigen Leben
Serie "Friends" für Mädchen brachte dem Spielzeugkonzern satte Gewinne
Kinder getrennter Eltern wohnen meist bei den Müttern. Katja Bremers Sohn aber lebt beim Vater - und das ist gut so
erm... um sagen zu können "dies ist ein frauenmund", braucht doch zuerst einen körper um das geschlecht zu bestimmen?!? also für mich sind das münder... die frage weiblich oder männlich sollte sich die emanzipierte frau/gleichberächtigungsanhänger/in von heute doch gar nicht mehr stellen....
gute antworten auf die geschmacklosigkeiten geben kluge frauen.
100.000 euro hat die stadt dem galeristen schröder für seinen (urinal) traum zugeschoben - eine weitere geschmacklosigkeit und reine steuerverschwendung.
http://blog.journalismus-und-mehr.com/index.php... chives/763
verstopfung im urinalmuseum lüchow
http://www.fembio.org/biographi... /frau/blog
chancengleichheit?
nun, wenn es gleichmaßen beschnurrbartete kloschüsseln in damentoiletten geben würde
und damit vielleicht der sexismus gleichermaßen verteilt ist und die chance auf sexistisches verhalten für beide toilettenzielgruppen gegeben wäre ...
sexismus bleibt es trotzdem!
und so ist es wohl die frage, ob sexismus überhaupt kunst sein kann/darf (und nicht umgekehrt?!)
und ob so einseitige unkreativität überhaupt kunst ist ... oder mal wieder einfach nur der gleiche shit :~/
... und warum leute auch noch dafür bezahlen ... denen hat wohl auch wer ins hirn gesch****
:~O
Freiheit der Kunst ? Auch wenn es in Form eines knienden Knaben mit offenem Goscherl daherkommen würde ? Wirklich ? Oder in Form eines Judensterns ?
Diese Urinale in Form eines weiblichen Mundes sind eindeutig Frauen herabwürdigend und beleidigend.
wieviel männer kennen sie, die dunkelroten lippenstift verwenden.
ein freund, psychiater und spezialisiert auf sexualstörungen, erzählte mir, dass es eine gar nicht seltene deviation bei männern gibt - mann kann nur erregt werden, wenn mann in einen weit geöffneten frauenmund uriniert (sexarbeiterinnen, die dieses service anbieten, sind besonders gut gebucht).
egal, wem dieser mund nun zugeschoben wird - es geht um die symbolik, und die ist eindeutig . ein knallroter frauenmund. das logo der stones sieht anders aus! und wäre das logo gewählt, würde mann auf die zunge der stones urinieren. "ein ziel, das männer niemals verfehlen", lautet angeblich die message . noch einmal, das urinieren in oder auf die frau als sexuelle handlung geschieht zumeist zum widerwillen der frau/mädchen und wird häufig mit gewalt erzwungen - es ist auch bezeichnend für unsere zeit, wie mit geschmacklosigkeit oder auch mit sexismus werbung betrieben wird, und nun auch für ein museum - die stones sind bei weitem kein vorbild, ihr lebensweg ist mit drogen und obszönitäten gepflastert...
Soweit ich die Geschichte kenne, wurde er auf die entwürdigenden Urinale hingewiesen. Da hätte er sich auch damit auseinandersetzen können und darüber reden sollen. Beispielsweise, dass es sich um keine Frauenmünder handelt, weil ...
Oder ein Statement der Künstlerin weitergeben.
Stattdessen ist er eiskalt auf Konfrontation gegangen und hat letztlich kundgetan, dass die Urinale bleiben. Das ist IMO Absicht, damit er mit seinem Mini-Laden in die Medien kommt.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.