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Wien - Mit Demonstrationen in Wien, Linz, Graz und Klagenfurt machen die ArbeitnehmerInnen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich am Mittwochnachmittag Druck für eine kräftige Lohn- und Gehaltserhöhung. Angeführt von den Gewerkschaften vida und GPA-djp fordern sie ein Plus von 4,1 Prozent, was die Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe (BAGS) als unrealistisch abgelehnt hat.
Keine Verhandlungen über vier Prozent
Vor Beginn der Demos im privaten Gesundheits- und Sozialbereich signalisierte die Arbeitgeberseite Verhandlungsbereitschaft. Ein Entgegenkommen bei den Kollektivvertragsverhandlungen sei möglich, nicht aber ein Abschluss in Richtung vier Prozent, sagte Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe und stellvertretender Vorsitzender der BAGS am Mittwoch.
Gewerkschaften verweisen auf Inflationsrate
Betroffen sind rund 90.000 Beschäftigte etwa beim Hilfswerk, der Lebenshilfe oder der Caritas Socialis. Die Verhandlungen für den BAGS-Kollektivvertrag sind seit 13. Jänner unterbrochen, Mitte Februar soll es weitergehen. Die ArbeitgeberInnen haben zuletzt zwischen 2,95 und 3,05 Prozent geboten, für die GewerkschafterInnen angesichts der Inflationsrate von 3,2 Prozent zu wenig. Neben einer realen Einkommenserhöhung fordern sie auch bessere planbare Diensteinsätze für die Branche, in der der Frauenanteil rund 80 Prozent beträgt.
Bei den Protesten mit dabei sind auch die Caritas-MitarbeiterInnen. Für diese rund 12.000 Personen gilt zwar ein eigener KV, doch auch hier stocken die Verhandlungen seit Mitte Jänner, nachdem die Gewerkschaft plus 4,2 Prozent verlangt hat. (APA)
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Mit 4.1 Prozent ( und nicht weniger ! ) könnte oder müßte man schon zufrieden sein. Aber nur, wenn man davon ausgehen darf, daß sich jeder Arbeitgeber an die Vorgaben die im BAGS stehen auch hält. Nur einige Punkte als Beispiel: Feiertagsregelung, 2 Stunden Nachtzeit - Guthaben, Einstufung in die richtige Gehaltsstufe und auch in die richtige Verwendungsgruppe.
Bericht vom Protesttag. Interessant war die Aussage vieler Betroffenen, dass momentan alle Verhandlungen zu stocken scheinen, und ohne Kampfmaßnahmen scheinbar nichts mehr geht. Die Unternehmer fordern die Gewerkschaften heraus, und die nehmen den Kampf auf.
http://www.linkswende.org/5641/BAGS... ichts-mehr
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