Frauen im Pop-Business

Reality Check

Beate Hausbichler, 2. Februar 2012, 07:00

Lana Del Rey heißt der neue Superstar, und alle fragen sich: "Ist die echt?" Müssen vor allem Musikerinnen eine Authentizitätsprüfung durchlaufen?

Eine Mähne Marke Jessica Rabbit, lange falsche Nägel, aufgeklebte Wimpern, fetter Lidstrich und ein Teint, gegen den die Frauen von Stepford blass aussehen. Dazu noch über den Bauchnabel geknotete T-Shirts und billig aussehender Goldschmuck - Lana Del Rey gibt die Lolita aus dem Trailer-Park. Noch bevor die meisten auch nur einen Ton der US-amerikanischen Sängerin gehört hatten, geisterten schon zahlreiche Berichte über die 25-Jährige durch die Medien, und seit einigen Wochen lässt kaum ein/eine MusikjournalistIn Lana Del Rey unbeachtet. Der Hype bahnte sich schon im Juni letzten Jahres an, als der Clip "Video Games" auf YouTube aus heiterem Himmel über zehn Millionen Clicks erreichte, und findet nun mit der Veröffentlichung ihres Albums "Born to Die" am 27. Jänner seinen vorläufigen Höhepunkt. Mittlerweile gilt sie als "größtes Versprechen der Popmusik" ("Süddeutsche"), und das Musikmagazin "Spex" hob Lana Del Rey gleich aufs Cover der aktuellen Ausgabe.

Doch so unterschiedlich die Beurteilungen der musikalischen Qualität in den Medien ausfallen, so einig sind sich alle Berichte darüber, dass die "Echtheit" von Lana Del Rey besonders wichtig sei. "Wer zieht die Fäden?", fragt etwa die "Spex", während die "taz" schon klarer zu sehen meint und in Del Rey ein Produkt einer Plattenfirma samt ihrer "gezielten Infiltration sozialer Netzwerke" vermutet. Doch nicht nur ihre Selbstbestimmtheit steht zur Disposition, auch ihre Texte werden auf authentische Erlebnisse der Sängerin hin abgeklopft. Und nicht zuletzt beschäftigt - vom "Rolling Stone" bis zum Frauenmagazin "Woman" - auch die Echtheit ihrer voluminösen Lippen.

"Alles echt?" ist keine neue Frage

Nicht zum ersten Mal wird an einen weiblichen Star der Maßstab "Authentizität" herangetragen. Es gibt Stars wie Beth Ditto, die dafür in den Himmel gelobt werden, ganz und gar ihren Stil und eigenen Kopf zu haben. Die Mehrheit der weiblichen Stars werden aber als Marionetten der Musikindustrie belächelt, die sich von der Musik bis hin zum Make-up überwachen lassen.

"Die Frage nach der Echtheit von MusikerInnen ist so alt wie die Rockmusik oder die Popkultur", meint die Soziologin Rosa Reitsamer (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) über die alte, neue Debatte um Lana Del Rey. Auch betreffe sie weder ein bestimmtes Genre noch ausschließlich Frauen. Jedoch nicht auf die gleiche Weise. Reitsamer sieht beim Konzept der Authentizität einen Prozess der Vergeschlechtlichung wirken: "Ein Blick in Musikmagazine zeigt, dass es für Männer und Frauen unterschiedliche Kriterien für Authentizität gibt und diese auch unterschiedlich verkörpert werden muss. Das zeigt sich bei Lana Del Rey sehr deutlich", so Reitsamer. Somit spiele die Frage nach der Echtheit auch bei Männern - etwa in Bezug auf die Produktion ihrer Musik - eine Rolle. Die Darstellung von authentischer Geschlechtszugehörigkeit werde aber immer nur an Sängerinnen abgehandelt.

Vina Yun, Redakteurin des feministischen Magazins "an.schläge", verwundert, dass gerade bei Popmusik die Frage der Echtheit so schnell zur Hand ist, "als ob es im Pop jemals um Realness gegangen wäre". Weniger überrascht sie, dass die Frage nach Authentizität neuerlich eine weibliche Protagonistin trifft: "Frauen werden von vornherein weniger als autarke kulturelle Produzentinnen wahrgenommen. Weibliche Acts werden oft als bloßes Medium betrachtet, das das Werk eines dahinter stehenden Produzenten-'Genies' lediglich umsetzt."

Superstar Madonna - eine beliebte Referenz zum Thema Selbstermächtigung im Pop - schaffte es hingegen, einerseits nicht auf eine authentische Identität festgelegt zu werden und dennoch als alleinige Herrscherin über ihre Arbeit zu gelten. Auch Lady Gaga wird trotz all ihrer Künstlichkeit als eigenständige Künstlerin rezipiert. Doch anders als bei Lana Del Rey ist klar: Das ist Inszenierung pur. Reitsamer: "Madonna hat gezeigt, wie man unterschiedliche Identitäten entwerfen kann, sie hat Weiblichkeit einer permanenten Rekonstruktion und Remodellierung unterzogen - was Lady Gaga noch weiter auf die Spitze treibt." Sie hätten der Weiblichkeit ihre natürliche Essenz genommen.

Unklarheit unerwünscht

Bei Del Rey scheint bis dato aber noch ungeklärt, ob sie mehr unter "natürlicher Weiblichkeit" oder doch eher unter einem beabsichtigt künstlich wirkenden Eklektizismus zu verbuchen ist. Ein Blick auf den medialen Diskurs um die Sängerin zeigt, dass diese Unklarheit wenig Wohlwollen hervorruft. "Elfe und Schlampe", betitelte etwa die "taz" ihren Artikel über Del Rey, um sie letztlich als "eine strategisch geschickte Konstruktion" zu identifizieren. Als Trailer-Park-Queen wolle die Industrie sie "identifikationstauglicher" machen - Strategien, von denen sie in Interviews nichts wissen wolle: "Hier muss sie gewissermaßen die Authentizitätskarte ausspielen", heißt es in der Online-Ausgabe der "taz".

Für die "Süddeutsche" ist sie weniger Underdog-Schönheit, sondern schlichtweg "erzkonservative Männerphantasie". Hier wie dort darf es für die Musikerin aber nicht mehr als eine Schublade geben. Etwas origineller versucht es der Autor der "Spex", der Del Rey ein Spiel mit Authentizität zutraut. Sie singe wie ein Mann, der eine Frau spielt, heißt es dort, und: Die Musikerin würde die Geschlechter-Stereotypen derart ausstellen, dass es eher um eine Parodie von Weiblichkeit gehe, eine queere Inszenierung quasi. Eine Interpretation, die sich laut Rosa Reitsamer auch einer gewissen Queer-Hipness verdankt: "Der Interviewer wird etwas von ihrer Selbstdarstellung und Selbstinszenierung irritiert gewesen sein. Und da der queere Diskurs offenbar jetzt auch bei der 'Spex' angekommen ist, zieht man einfach den Schluss, dass das doch jetzt queer sein muss."

Strategien des Musikjournalismus

Was ist wirklich dran an der Neuen? Abgesehen von dieser Fragestellung können sich dank Del Rey MusikjournalistInnen noch eines weiteren Kniffs bedienen: Sie wird unentwegt mit anderen Stars verglichen. Ist sie eine Amy Winehouse, Nancy Sinatra oder doch eine Lana Turner? "Das ist eine ganz typische Strategie des Musikjournalismus: Musikerinnen werden fortwährend mit anderen Musikerinnen verglichen, um ihnen so wieder eine untergeordnete Rolle zu geben", kritisiert Reitsamer.

Auch Vina Yun sieht in der Rezeption von Musikerinnen wenig Selbstreflexion über die unterschiedliche Einschätzung von Musikern und Musikerinnen. "Nicht selten knüpft die Diskussion um 'Echtheit' an die Tendenz vor allem männlicher Musikkritiker an, die Bedeutung von kulturellen Produkten allein auf eine 'authentische Autorenschaft' zurückzuführen." Immer wieder werde darauf gepocht, nur die Musik an sich beurteilen zu wollen. "Als ob männliche Musikstars nicht ebenso 'hergestellt' und über bestimmte Bilder und Storys vermarktet werden würden." 

Und was sagt der Star Lana Del Rey selbst zu der leidenschaftlichen Spekulation rund um ihre Echtheit, der sie zwar ästhetisch Raum lässt, nicht aber im Interview. Denn auf die Andeutung des "Spex"-Journalisten, sie sei doch wohl eine Kunstfigur, antwortet sie nur: "It is me!" (Beate Hausbichler, dieStandard.at, 2.2.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 165
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·Übermorgen·
00
21.5.2012, 19:20
„…und ein Teint, gegen den die Frauen von Stepford blass aussehen.“

Wie, sind Sommersprossen jetzt ein Zeichen von Künstlichkeit?

Titeuf
 
20
Echt oder nicht echt, ist mir ziemlich egal

solange ich die Musik gut finde.

Leider geht es mir Bei Lana Del Rey so, das ich ihre Songs auf Anhieb zwar immer recht gefällig finde, sie aber bei mehrfachen Hören kontunuierlich verlieren, wie ich nach dem Download von "Video Games" feststellen musste.

Eule9
02
Tolle Stimme und eine gut aussehende Frau!

Tolle Stimme, gute Musik, gut aussehende Frau!
Und die lächerliche und überflüssige Frage der Authentizität ist Blödsinn!
Oder ist frischoperierte "neue" Tom Jones in seiner Künstlichkeit authentisch?

hard pete
00
12.2.2012, 18:35
Lana ist fad, mir gefällt:

Betty Lenard
http://www.youtube.com/watch?v=0wdWQVQLQDs

Nimmo and the Gauntletts
http://www.youtube.com/watch?v=bNeMNsZ8NFI

Ellie Goulding
www.youtube.com/watch?v=WJHFXlJ7vYY

Titeuf
 
10

Wenn die Kriterien jung, weiblich, aktuell und Popmusik sind, hätte ich folgendes anzubieten:

Selah Sue
http://www.youtube.com/watch?v=-IunmW3wI5Q

Santigold
http://www.youtube.com/watch?v=q9LTN7gukTU

Wenn die Sängerin auch etwas reifer sein darf und die Music souliger, empfehle ich wärmstens:

Bettye LaVette
http://www.youtube.com/watch?v=EJi6maTueSc

und wenn ich ein wenig in der Vergangenheit kramen darf, könnte man unter anderem folgende Dame für einen Augenblick dem Vergessen entreissen:

Mazzy Star
http://www.youtube.com/watch?v=mhIq5uk2hW8

Have Fun! :)

Il_Serpente
00
Oh ja,

v.a. Nimmo and the Gauntletts machen einen sehr erfrischenden Sound. Danke für den Tipp!

Wowbagger The Infinitely Prolonged
01

überflüssige debatten. die essenz – nämlich die musik als solche – ist durchschnittlich und austauschbar. folglich wird schon 2013 kein hahn mehr nach ihr krähen, ob authentisch oder nicht.

Günther Hase
 
01
Wie kommt es

... das hier über Authentizität diskutiert wird, wenn der Sound so dermaßen beliebig ist? Ist die Verpackung aufregender als der Inhalt, erübrigt sich für mich jede Diskussion.

Oder ist mir komplett entgangen worum es hier eigentlich geht?

peterkbm
00
Authentizität kann ein Musiker bzw. Sänger

nur live vermitteln, denke ich. Daher sind für mich Diskussionen über Musikvideos eher unnötig, gerade weil diese nichts über Inhalt und Ausdruck der Künstlerin selbst aussagen (können).

Cle Mens
03
Die "Spex" hat ihre relevanten Jahre längst hinter sich.

sophie mörz
00
die kommentare zu diesem sehr guten artikel

(wie ich finde) sind kaum zu ertragen. alle vorurteile, sexistische kategorisierungen und unterteilungsversuche, die der artikel kritisiert, spiegeln sich darin wieder.

ich persönlich verstehe die aufregung um die künstlerin del ray ja sowieso überhaupt nicht. eine weitere künstlerin im pop, die sich eben auf irgendeine art und weise (das liegt am kleinen, aber feinen detail, dass es sich um KUNST handelt) inszeniert. das machen auch indie-bands und männliche popkünstler. was solls? und wenn es keine inszenierung ist und trotzdem gut ankommt: wunderbar.

in meinen augen verlässt sie sich nicht auf sexistische programmierungen und ist deshalb keinen funken der aufregung wert.

Richard Ebner
02
Stimmt!

Bei Florian Silbereisen und Hansi Hinterseer fragt auch keiner, ob die echt sind.

powerpack
01
ziemlich gute analyse über frauen im musikbiz

und ich denke die einzige dies bislang im mainstream geschafft hat sich vor dieser einordnung in stereotypen zu wehren, ist tatsächlich madonna.

was diese del rey angeht,so muss man sagen,dass musikalisch nicht sehr viel dahinter ist.hab mir das album angehört und bis auf 2-3 nummern ist es ziemlich belanglos.
dass sich die musikpresse so auf die dame stürzt und versucht allerlei rauszusagen,zeigt meiner meinung nur wie stark am ende die musikindustrie bereits ist,dass es reicht ein paar aufgespritze lippen,einen pseudo-60er-look und mittelmässige mucke zu machen um schon derartige aufmerksamkeit zu bekommen.in den 90ern wäre die gute heillos untergegangen,heute reicht schon eine gute plattenfirma und ein halbwegs eigenständiges konzept.

log lady
00
naja, in den 90er-Jahren wäre ...

... Lana del Rey so vielleicht wirklich nicht passiert. Aber was sagt das aus? Dass sie Aufmerksamkeit erregt, verwundert euch aber nicht wirklich? Sie fällt schon ein wenig heraus mit Sound und Look. Hat sie gut gemacht, wie ich finde. Sich selbst zu Kreieren gehört im Pop ohnehin dazu. Und auch wenns nicht den eigenen Geschmack trifft: VIDEO GAME, BLUE JEANS und BORN TO DIE sind ja nun wirklich nichts Gewöhnliches. Hat schon was ...

disco stu
01

mir ist es wirklich ein rätsel warum die dame so ein enormes mediales echo verursacht. das ist ja alles ziemlich fad von der (mukke und inszenierung) und es nicht mal so mies, dass man sie dafür hassen kann.

schon mal ein interview mit der gelesen? die hat nichts zu sagen und ist dabei auch nicht witzig, charmant, originell oder irgendwas was es interessant machen könnte

GTV916
 
10
Pop ist mir ja längst ...

... sowas von völlig ... wenn da nicht meine Tochter wäre, die mich immer wieder am Sinn der Kommunikation mittels Lautgebung zweifeln läßt ...

... aber - das ist ein wirklich besch.... Video (thematisch betrachtet) - allerdings in einer verdammt gei... "Location" ;-)

site:°~+*-||!#.\>
21

Q.E.D.: der Standard ist kein Qualitätszeitung.

Sondern beschäftigt sich lieber mit untalentierten Hüpfdohlen mit aufgespritzten Lippen.

ino
010
Musikerinnen werden fortwährend mit anderen Musikerinnen verglichen, um ihnen so wieder eine untergeordnete Rolle zu geben", kritisiert Reitsamer.

mei. du bist so arm.

brian may wurde nie mit keith richards verglichen. pete doherty nie mit pete townsend. jamie cullum nie mit frank sinatra. interpol nie mit joy division. lou reed nie mit david bowie. puff daddy nie mit snoop dogg. kurt cobain nie mit jim morrison. etc. etc. etc.

um die eigenen schwachen ideen zu promoten, kann man das alles ignorieren.

aber ist das nicht ein wenig zum genieren?

log lady
00
oje

dass diese reaktion, in der nur dargelegt wird, dass jemand den artikel nicht wirklich verstanden hat oder nicht verstehen will, auch noch soviel zustimmung erfährt, macht schon sinn an dieser stelle.

disco stu
00

und erst die ganzen bob dylans!

without_von_delay
01

fragen zu stellen habe ich mir im pop bizz aufgehört als ich als teenager ernüchtert feststellen musste, dass so gut wie jeder Pop Künstler einen Produzenten =)

die Dame hat eine gute Stimme und ist definitiv eine Bereicherung zum Pop der zur Zeit die Radiosender beherrscht.

aber ohne post production fällt der ganze Glitzer ab (lana del rey unplugged auf youtube)

und hier noch musik von einem echten genie
http://www.youtube.com/watch?v=J... re=related

pick up artist - experte für genderfragen
00
vorschlag für einen neuen nick

without_von_delray

KarlDasGeht
02
Gäähn!

Und schreibt jetzt nicht ich hätte es halt nicht lesen sollen.

Finde nämlich Lana del Rey gut, mag ihre Musik und (nicht zu vergessen!!) ihre Videos!

Der Punkt ist nicht die Authentizität, sondern die souveräne Umsetzung der Inszenierung: Die Diskussion besteht, weil sie sich in ihrer Rolle nicht wohl zu fühlen scheint, extrem unsicher ist. Nicht nur in Interviews, sondern sogar in den Videos.

Das ist das Spannende: Ist die Inszenierung schlecht, weil sie aus der Rolle fällt, also eh authentisch ist, dann sind wir beim Thema Lippen- = Egoboost oder ist die Inszenierung beabsichtigt, dann bleibt die Frage: WTF?

Bei Madonna und Lady Gaga stellt sich niemand die Frage, weil die überzeugend sind...

murdoch block, for a truer internet
00

Soziopathinnen finden immer ihr Publikum. Da wirkt auch das Inszenierte echt und das Echte inszeniert, weil beides schwer voneinander abzugrenzen ist.

Leben im Wohnwagen, Probleme im Lieben und gute klingende Einschlafmusik. Das sagt schon alles.

green tea
00
...wohl ein Testfall für die Musikindustrie: wie kann man heute den "Konsumenten" noch dazu bewegen, Musik zu kaufen?

Man nehme ein ehrgeiziges, wohlhabendes Mädl - die dem Daddy seit dem 9. Lebensjahr in den Ohren liegt: "Papa, wenn ich groß bin möchte ich reich(er) und schön und berühmt werden"...

Nennen wir dieses Mädel "Lizzy" (Grant?) - nach den ersten zaghaften Versuchen wurde der jungen Dame wohl "Talent" attestiert - und ein durchaus nettes Äußeres....so wie vielen anderen auch und könnte es zu kleinerem Bekanntheitsgrad schaffen;

...allen Beteiligten ist das zu wenig: der reiche Daddy bezahlt Schönheitsoperationen, Marketingstrategen und professionelle Berater - die alle daran arbeiten, aus der netten "Lizzy" die Diva "Lana Del Rey" zu erzeugen..Internetexperten programmieren 10 Mio. "klicks" auf youtube - ein Plattenlabel springt auf.....

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