Neues Semester

Die Sprache der Göttin

1. Februar 2012, 17:47
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    foto: vhs urania

VHS-Kurs in der Urania zum Thema Archäomythologie

In der VHS Urania wird im Sommersemester 2012 wieder eine Ringvorlesung zum Thema "Die Sprache der Göttin" angeboten.

In der Ankündigung heißt es: "Die Sprache der Göttin ist nach Marija Gimbutas ein klares sichtbares Symbolsystem, dass unsere Zivilisationsgeschichte darstellt. Doppelaxt, Spirale, Labyrinth, Kreise, Monde, Sterne, aber auch Besen, Kessel etc. stellen unterschiedliche Lebenszusammenhänge in einen Kontext, der immer ein weiblicher ist.

Marija Gimbutas, die amerikanische Archäologin mit litauischen Wurzel (1921 - 1994), war eine Pionierin der Erforschung der Bildkunst der frühesten Kulturen in Europa. Marija Gimbutas entwickelte die Methode der "Archäomythologie", ein interdisziplinäres Vorgehen, das Archäologie, Mythologie, Ethnologie, Volkskunde, Paläolinguistik, aber auch die Erkenntnisse der Medizin, das Wissens über den Frauenkörper und die Kenntnis der historischen Quellen vereint.

Was tun wir mit diesem Wissen, jetzt in diesen Zeiten? Wir alle stehen unter ständigen Informationen, die uns irgendwelche Erklärungen aufdrängen wollen. Dieser Kurs soll uns Wissen über die aktuelle Gesellschaft, Politik und Diskussionen im Zusammenhang mit unserer Frauengeschichte liefern, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und einen scharfen, weiten "Blick über den Tellerrand" ermöglichen.
Verschiedene Frauenforscherinnen, Spuren-sucherinnen und gewitzte Weiber referieren zu aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen.
Konzeption: Ruth Devime"

Termine:

16.2.2012: Veronika Bennholdt-Thomsen:  Juchitán, die Stadt der Frauen in Mexiko: Vor und nach dem Einbruch des Neoliberalismus

23.2.2012: Elfriede Kössler: Bergsteigerinnen - a woman´s place is on the top

1.3.2012: Hermine Brzbohathy-Theuer und Ruth Devime: "Signs out of time" Zeitlose Zeichen - Die Sprache der Göttin. Film und Gespräch über die Archäologin Marija Gimbutas

8.3.2012: Dagmar Buchta:  Theorien zum Matriarchat und seiner Überherrschung

15.3.2012: Ruth Devime und Inge Doule: Sedna und Mami Wata - Die kulturelle/n Geschichte/n des Meeres aus feministischer Sicht

22.3.2012: Bettina Fabian: Mudgirls - Frauen bauen mit Lehm

29.3.2012: Sonja Fatourechi: Geschichte/n und Mythen der indigenen Frauen Nordamerikas

12.4.2012: Inge Doule: Jeder Feuerberg ist eine Frau - die kulturelle/n Geschichte/n des Feuers und der Vulkane aus feministischer Sicht

19.4.2012: Ulrike Gult und Ruth Devime: Mokos, Lada, Demeter ...Pflanzengöttinnen in Mythologie und Geschichte

26.4.2012: Dagmar Benedikt und Ruth Devime: Anlässlich des Venusdurchganges am 6. Juni 2011: Venus grüßt Sonne und Erde - die Geschichte/n der Kupferfrau (red)

Vorlesungsreihe: Die Sprache der Göttin

Donnerstag 19 - 21 Uhr
VHS - Urania
Uraniastrasse 1,
1010 Wien

Amy4
00
12.2.2012, 22:56
die sprache des patriarchats

...archäologische funde zeigen: der charakter früherer völker war friedvoll, ungepanzert /matriarchal. es gibt aus dieser zeit keine archäolog. belege f. kriege, chaos, brutalität, die allerdings in jüngerer zeit auftraten - bei diesen funden handelt es sich um kriegswaffen, milit. befestigungen, grabmale, d. männl. herrschern gewidmet waren. die rituelle ermordung v. frauen , kindern, sklaverei, prostitution, konkubinat ...malereien, die frauen/kinder darstellen, verschwanden und werden durch krieger. darstellungen ersetzt. die patriarchalisierung geschah durch vernichtung d. ursprüngl. matriarchalen bevölkerung .http://hannelore.org/kulturges... arasia-the

ridentem dicere verum
00
20.2.2012, 12:14
wie wollens denn aus archäologischen funden

ersehen, wie friedfertig, matriarchal etc. ein volk war?

und von welcher zeit redens überhaupt?

Der Waehlerwille
 
12
oje ...

Rotkäppchen ist historisch ähnlich gut belegt.

Zinnmo
 
14
Fantasy

Fantasy, ähnlich "historisch belegt" wie von Däniken. Macht sicher Spaß, hat aber mit ernsthafter Wissenschaft nur ganz am Rand zu tun.

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