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Brüssel - Nach Frankreich, Deutschland und anderen Ländern hat nun auch Belgien empfohlen, dass sich Frauen mit Brustimplantaten der Firma PIP diese vorsichtshalber entfernen lassen. Das Gesundheitsministerium und der Hohe Gesundheitsrat in Brüssel rieten den Betroffenen am Mittwoch, die Implantate "binnen einer vernünftigen Frist" aus der Brust herausoperieren zu lassen. Grund sei, dass die Implantate ein "anormales Risiko des Reißens" aufwiesen.
In Belgien sind laut Gesundheitsministerium "mindestens 674 Implantate" von PIP eingesetzt worden. Bisher hatten die Behörden nur dann die Entfernung empfohlen, wenn die Prothesen gerissen seien.
Die französische Firma Poly Implant Prothese (PIP) hatte für die Herstellung von Brustimplantaten ein Billig-Gel verwendet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation von Mitte Jänner haben inzwischen 28 Länder Frauen mit solchen PIP-Implantaten eine Entfernung oder zumindest eine medizinische Untersuchung empfohlen. (APA)
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