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Wien - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der SPÖ will Betriebe ab 100 MitarbeiterInnen dazu verpflichten, Frauenförderpläne zu erstellen. Dies würde "keinen Cent" kosten, aber sehr viel bringen, argumentiert Henisch-Hosek in Ö1 und in der Samstagausgabe des "Kurier". Die Ministerin sieht darin die "logische Konsequenz" aus der schon bestehenden Verpflichtung zur Erstellung von Einkommensberichten.
Im Frauenförderplan soll eine Analyse der Ist-Situation im Unternehmen enthalten sein. Dazu sollen Ziele wie die Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen, Teilzeit in Führungspositionen oder die Erhöhung der Väterkarenz enthalten sein - und die Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Die Erstellung des Plans soll einklagbar sein, alle zwei Jahre soll es einen Fortschrittsbericht geben. Der Vorteil liegt nach Ansicht Heinisch-Hoseks auch darin, dass Unternehmen erfolgreicher sind, wenn mehr Frauen in Führungspositionen sind. (APA)
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