"Kostet keinen Cent, bringt aber sehr viel"

3. Februar 2012, 17:27

Die Frauenministerin fordert Frauenförderpläne in Betrieben ab 100 MitarbeiterInnen - Für Heinisch-Hosek eine "logische Konsequenz"

Wien - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der SPÖ will Betriebe ab 100 MitarbeiterInnen dazu verpflichten, Frauenförderpläne zu erstellen. Dies würde "keinen Cent" kosten, aber sehr viel bringen, argumentiert Henisch-Hosek in Ö1 und in der Samstagausgabe des "Kurier". Die Ministerin sieht darin die "logische Konsequenz" aus der schon bestehenden Verpflichtung zur Erstellung von Einkommensberichten.

Im Frauenförderplan soll eine Analyse der Ist-Situation im Unternehmen enthalten sein. Dazu sollen Ziele wie die Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen, Teilzeit in Führungspositionen oder die Erhöhung der Väterkarenz enthalten sein - und die Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Die Erstellung des Plans soll einklagbar sein, alle zwei Jahre soll es einen Fortschrittsbericht geben. Der Vorteil liegt nach Ansicht Heinisch-Hoseks auch darin, dass Unternehmen erfolgreicher sind, wenn mehr Frauen in Führungspositionen sind. (APA)

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16 Postings

Erfahrungswerte aus der Praxis zeigen aber was anderes. Das Problem:
Eine Frau in der Abteilung funktioniert. Zwei Frauen in der Abteilung geht noch, wenn sich beide verstehen.
Drei Frauen in der Abteilung funktioniert nicht mehr, da sich ständig zwei verbünden und über die Dritte herziehen.
Sachliche Diskussionen sind kaum mehr möglich, da bei Widerstand sofort auf die emotionale Ebene gewechselt wird.

Mein persönliches Fazit: Sollte ich jemals eine Firma gründen, werde ich maximal 2 Frauen einstellen. Alles andere wäre kontraproduktiv.

" ...dass Unternehmen erfolgreicher sind, wenn mehr Frauen in Führungspositionen sind..."

also was da weltweit und seit jahrzehnten schon an mrd. unternehmenserfolgen und -fortschritt versemmelt wurde....man kann es gar nicht ausrechnen...

spindel und fay, sarko und merkel, - alle samt heerscharen an beratern - zermartern ihre gehirne dabei wäre alles so einfach wenn wir einfach auf unsere spitzenökonomin H-H hören würden:
unternemenserfolge => wirtschaftswachstum => steuerleistungen, etc alles geht signifikant nach oben mit frauenpower, dann schuldenabbau, mehr mittel frei für soziale wohlfahrt, bildung, "zukunftsthemen"....
die finanzkrise alsbald wie weggeblasen, die welt wäre mit simpelsten mitteln - und schon wieder ohne einen cent an kosten - GERETTET!

also ich versteh jetzt wirklich nicht....

"keinen Cent" kosten

*LOL*

Tolle Ministerinnen [Männer mitgemeint] haben wir. Entweder sie lügen, dass sich die Balken biegen oder sie sind so dumm wie Holzpfosten.

falsch.

sie lügen, dass sich die Balken biegen UND sie sind so dumm wie Holzpfosten...

gerade dieses beispiel (H-H) ist ja quasi das belegexemplar, und sie hält andere jedenfalls für noch dü##er als sie selbst ist (!), wer könnte sonst solche dumm-dreisten behauptungen (keinen cent...) auch nur theoretisch ernst nehmen...?

Viel Erfolg!

Wenn man allerdings mit Männern zu tun hat, kann man die Logik vergessen und muss sich stattdessen auf irrationales und willkürliches Verhalten einrichten.

Kommt man denen dennoch mit Logik, versuchen sie krampfhaft das Thema zu wechseln und rutschen dann komplett in die Emotionalität ab.

Da plaudere ich wohl nicht aus dem Nähkästchen, denn diese Erfahrungen haben wohl schon alle Frauen und Männer machen müssen. Die meisten versuchen es aber zu verdrängen ...

Ich glaube durchaus, dass es vielen Unternehmern gut tun würde

wären mehr Frauen in Führungspositionen.

ABER:
1. Vorgeschriebene Frauenförderungspläne? Wer zahlt für die (inkl. Bewertung und Evaluierung durch das Ministerium??
2. Weitere Bürokratie?

Entweder Firmen kommen selber drauf oder werden von den besseren/klügeren/schnelleren überholt - darauf sollte man sich doch locker verlassen können.

lg
Dimple

Da kann ich nur fragen, wer zahlt dafür, dass Frauen systematisch ausgeschlossen wurden? Wer vermag für diesen immensen Verlust bezahlen?

Immenser Verlust?

Wer ist denn diese Brigitte Jank?

in anderen Worten: "Wenn die Typen nicht das machen was ich will, zick ich halt herum."

...wie klischeehaft

genau beobachtet ;-)

"Der Vorteil liegt nach Ansicht Heinisch-Hoseks auch darin, dass Unternehmen erfolgreicher sind, wenn mehr Frauen in Führungspositionen sind." - Na dann sollte man lieber gleich selbst ein Unternehmen gründen und nicht erst bei grossen erfolgreichen Unternehmen mit Zwang reinreklamieren. Wäre ja viel logischer. Dann gäbe es das Mehr an Erfolg von der ersten Minute weg!

stimmt

und die personalkosten wären auch viel niedriger, da man ja frauen für dieselbe arbeit weniger bezahlen muss.

Kostet keinen Cent?

Uiii selbsterstellende Pläne, Analysen und Konzepte? Was es nicht alles gibt.

Und die die das von staatlicher Seite kontrollieren, bearbeiten und bewerten sind seit neuestem auch gratis ^^

echt wahr?

Der Vorteil liegt nach Ansicht Heinisch-Hoseks auch darin, dass Unternehmen erfolgreicher sind, wenn mehr Frauen in Führungspositionen sind

wieviel waren denn bei microsoft in der führung ?

microsoft ist eines der wenigen unternehmen, die aktive frauenförderung betreiben...

http://www.microsoft.com/germany/p... ?id=335615

naja, wenigstens was gepostet, nicht?

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