Alarmknopf für Hotel-Angestellte

Hotel-MitarbeiterInnen sollen künftig zu ihrem Schutz mit einem Alarmknopf ausgestattet werden - Ein Zusammenhang mit der Affäre Strauss-Kahn wird negiert

New York - New Yorker Hotels wollen ihre Hotel-Angestellten, die in den Gästezimmern Reinigungsarbeiten durchführen, mit einem tragbaren Alarmknopf ausstatten. Auch KellnerInnen und andere MitarbeiterInnen, die regelmäßig Gästezimmer betreten, sollen einen derartigen Schutz erhalten, wie eine Sprecherin des New Yorker Hotelgewerbes am Mittwoch mitteilte. Ein direkter Zusammenhang mit dem Fall des früheren Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, bestehe aber nicht. "Das wurde schon seit einiger Zeit diskutiert", sagte Sprecherin Lisa Linden.

Strauss-Kahn war im vergangenen Mai wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung einer Hotel-Angestellten in New York festgenommen worden. Im August wurde das US-Strafverfahren gegen ihn eingestellt, weil es Zweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers gab. Strauss-Kahn musste als IWF-Chef zurücktreten. (APA)

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