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Will den Familien noch mehr Gutes tun: Maria Fekter. SP-Schieder befürchtet, dass sie damit den Frauen nichts Gutes tut.
Wien - Finanzministerin Fekter hat mit ihrer Ankündigung einer Steuerreform inklusive steuerlicher Entlastung für die Familien eine Diskussion ausgelöst. Die Familiensprecherinnen von FPÖ und BZÖ, Kitzmüller und Haubner, unterstützten den ÖVP-Plan, die Familien über das Steuerrecht zu entlasten, sie propagierten jedoch unterschiedliche Modelle. SPÖ-Finanzstaatssekretär Schieder ist gegen Fekters Pläne. Nach Fekters Vorstellungen soll es einen Absetzbetrag für Unterhaltsleistungen geben. Sie nannte als Vorbild Deutschland mit einem "steuerfreien Unterhalt für die Kinder von 7.000 Euro pro Jahr".
Kitzmüller bekräftigte das FPÖ-Modell, das die Ermittlung des Haushaltseinkommens vorsieht, wodurch sich die Höhe des Steuersatzes durch die Anzahl der Personen, die von diesem Einkommen leben müssen, ergebe. Haubner wiederum warb für das BZÖ-Modell einer Flat-Tax, die einen Kinderabsetzbetrag in Höhe von 9.000 Euro pro Kind und Jahr vorsieht, mit dem alle Kosten als Freibetrag abgegolten wären.
Auch für den Katholischen Familienverband wäre eine steuerliche Entlastung der Familien "ein Gebot der Stunde und überfällig". Präsident Trendl verlangte, pro Familienmitglied einen bestimmten Betrag steuerfrei zu stellen.
Sachleistungen aus frauenpolitischer Sicht besser
Die SPÖ-nahen Kinderfreunde und SPÖ Kinder-und Jugendsprecherin Lueger forderten hingegen ebenso wie Staatssekretär Schieder einen Ausbau der Sachleistungen wie etwa der Kinderbetreuungseinrichtungen. Schieder sagte am Montag, er sei eher "ein Verfechter von Sachleistungen". Damit fasst er den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen ins Auge. Das schaffe Beschäftigung und sei auch in frauenpolitischer Hinsicht besser, meinte der SPÖ-Staatssekretär. Der Schwerpunkt der SPÖ für eine Steuerreform liegt für Schieder in der Entlastung des Faktors Arbeit und der Belastung des Faktors Kapital. (APA)
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Klar dass die Sozialisten gegen eine Entlastung der Familien sind - diese sind ja ein Feindbild für sie.
Mütter sollen doch gefälligst schnell wieder hackeln gehen und der Wirtschaft dienen - um die Kinder kümmert sich dann der Staat.
Zum Glück sieht die Mehrheit der Frauen das nicht so und möchte sich selbst um ihren Nachwuchs kümmern, weil sie wissen, wie schön und befriedigend es ist sein eigen Fleisch & Blut ins Leben zu begleiten.
Auf jeden Fall erfüllender als Excel Tabellen für den Chef auszufüllen ... Geld dazu verdienen kann Mutter auch nach den wichtigsten Jahren des Kleinkindes immer noch.
Danke Frau Mizzi (sonst bin ich nicht unbedingt ein Fan von Ihnen)!
Liebe Freigeistin1,
dass Frauen schnell wieder arbeiten gehen soll, hat auch den Grund, dass sie dann wieder
a.) selbstständig für sich sorgen können (sollte etwas mit der Beziehung passieren, z.b.) und
b.) Geld auf ihr Pensionskonto einzahlen - welches ja so und so nicht so üppig ist, wie das der meisten Männer (eben wegen der Karenz und oft schlechter bezahlter Jobs usw...).
Jede soll diese Entscheidung selbst fällen - aber bitte vorher gut überlegen, welche Konsequenzen diese Entscheidung hat.
Ihr Entertainer
Warum Frauenorganisationen dem Plan UH-Zahlungen (bis zu welcher Höhe auch immer) steuerfei zu stellen negativ gegenüberstehen kann auch kein Mensch nachvollziehen - dadurch würden sich nämlich auch die UH-Zahlungen erhöhen da die dzt. den UH schmälernde anteilige Anrechnung der Familienbeihilfe dann entfallen oder zumindest extrem stark reduziert würde.
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