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Am Montag wurde Feride Saymaz die Auszeichnung überreicht. Als Preis winkte ein neues Smartphone.
Einmal mit der "besten Taxilenkerin" durch Wien kutschiert zu werden, das wäre doch was! Frau Feride Saymaz hat sich im vergangenen Dezember diesen Titel erfahren - durch "viel Fleiß und Disziplin" wie ihre Taxizentrale wissen lässt.
Zahl der Fuhren zählt
Seit nunmehr acht Jahren richtet Taxi 40100 den Wettbewerb unter seinen VertragsfahrerInnen aus. Dabei werden alle Fuhren im Dezember zusammengezählt, wer die meisten Fahrgäste kutschierte, gewinnt.
Saymaz muss eine besondere Fahrerin sein, denn sie hat die Auszeichnung jetzt schon zum zweiten Mal gewonnen. Bereits 2007 kürte sie das Unternehmen zur besten Fahrerin. Ihr Geheimrezept? Sie hat keins.
Dass ihr das Glück dermaßen hold ist, ruft bei Saymaz nur ein Schmunzeln hervor: "Ich habe einfach so gearbeitet wie immer - von früh bis spät." Seit 19 Jahren ist sie als Funk-Taxilenkerin in Wien unterwegs. Eine Ausbildung zur LKW-Fahrerin trug zur nötigen Selbstsicherheit auf Wiens Straßen bei.
Geringer Frauenanteil bei TaxilenkerInnen
Saymaz ist eine der wenigen verbliebenen Frauen im Taxilenker-Business. Der Frauenanteil war nie besonders hoch, doch seit sich der Beruf von einem klassischen Teilzeit-Studierenden-Job zu einem echten Fulltime-Job verwandelt hat, verringerte sich auch der Frauenanteil. Bei der Taxifunkzentrale 40 100 liegt der Frauenanteil bei mageren fünf Prozent (240 aktive Lenkerinnen).
Umso erfreuter zeigt man sich dort, dass die Frauen zu den Top-Kräften im Unternehmen gehören. "Der Dezember ist die anstrengendste Zeit für TaxilenkerInnen, weil da die meisten Fuhren zu machen sind", erklärt die Pressesprecherin. Nur wer wirklich keine Fuhre sausen lässt, kann den Wettbewerb gewinnen. Für Interviews hat Saymaz deshalb auch keine Zeit. Es könnte ihr dadurch ja eine Fuhre entwischen, gibt sie freundlich lächelnd zu bedenken. (red)
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die meinung von vorposern unterstreichend:
die anzahl der fahrten zählt - also prämierung des/der besten unablässig arbeitenden sklavIn! gewinnmaximierung durch selbstausbeutung ist eine billige und rechtlich unbednkliche methode
unkritisch wie ein promotionartikel vom standard an die lerserIn weiterverkauft .. gratuliere
es steht da schon:
"Seit nunmehr acht Jahren richtet Taxi 40100 den Wettbewerb unter seinen VertragsfahrerInnen aus. Dabei werden alle Fuhren im Dezember zusammengezählt, wer die meisten Fahrgäste kutschierte, gewinnt."
Daher ist der Titel "Wiens beste ..." sowieso nicht ganz korrekt. Es gibt hunderte TaxilenkerInnen, die nicht für 40100 fahren.
Aber leider ist es auch im Standard schon üblich, nur unzureichend und schlampig recherchierte Beiträge zu veröffentlichen.
MfG
Weshalb eine Taxilenkerin nur deshalb, weil sie die meisten Fahrten absolviert hat, auch die Beste sein soll, ist mir nicht klar. Es gibt TaxifahrerInnen, die leben quasi in ihrem Fahrzeug, essen und schlafen da und sind 20 Stunden täglich im Einsatz. Daß solche LenkerInnen zu den Besten gehören, bezweifle ich.
MfG
Aber man darf dabei nicht vergessen, dass der Preis vom Unternehmer vergeben wird. Für den gilt natürlich: "viel" = "gut".
Für den (potentiellen) Fahrgast sind Quantitätskriterien natürlich völlig irrelevant. Wurden nicht gerade Wiens Taxler vor kurzem z.B. betr. Sprachkenntnisse kritisiert? Wäre doch schön, Bemühungen in diesen Aspekten zu honorieren.
Nur zur Sicherheit: Es geht nur um den Preis an sich. Ich kenne Fr. Saymaz nicht. Vielleicht glänzt sie ja nicht nur mit Fleiß.
jo ich finds auch toll dass sie sich für eine zugereiste kopftuchfrau begeistern die einen vermutlich 12 stunden tag hat - siehe "die meisten fuhren zählen für den gewinn".
ähnliche gegenstücke gibts auch in anderen teilen der wirtschaft.
dort hat man dann zwar keine fuhren - arbeiett dafür unter dem mindestlohn, überstunden sind nettigkeitsgesten dem arbeitgeber gegenüber ... usw.
macht aber alles nix - lohndumpnig gibts net und der schwitzbär freut sich - alles in bester ordnung.
@timagoras schrieb:ich nehm' die taxifahrerInnen, wie sie kommen.
ich hab da - offenbar anders als Sie - keine vorurteile, abneigungen oder vorlieben.
ethnische zugehörigkeit, hautfarbe oder geschlecht sind mir völlig egal, solange die leute freundlich und kompetent sind.
antwort: keine ahnung ob sie in wien leben, aber gerade ein gewisser taxifunk liess immer wieder rassistische uebergriffe durch kunden zu und unternahm nichts,wenn ausdruecklich oesterreicher angefordert wurden, und das hat sich auch dr. mich und andere couragierte buerger geaendert
http://www.afrikanet.info/menu/news... axi-bitte/
ich nehm' die taxifahrerInnen, wie sie kommen.
ich hab da - offenbar anders als Sie - keine vorurteile, abneigungen oder vorlieben.
ethnische zugehörigkeit, hautfarbe oder geschlecht sind mir völlig egal, solange die leute freundlich und kompetent sind.
tue ich im regelfall auch.
doch gegen einen gewissen taxifunk in wien musste man aktiv werden. siehe meine antwort oben.
also ganz frei von nachurteilen gegenueber rassismus im allgemeinen oder in betrieben, bin ich nicht. natuerlich koennen sie das wieder als vorurteil titulieren.
uebrigens: kein mensch ist vorurteilsfrei. man kann sie ziemlich aktiv reduzieren, aber ganz frei davon...das ist eine illusion, mMn.
.
ja, das tue ich.
mir ist völlig blunzn, ob der/die taxifahrerIn inländerIn, ausländerIn, hetero, lesbisch, schwul, weiß, braun, schwarz, grün, oder sonstwas ist.
hauptsache (wie schon erwähnt) freundlich und kompetent.
wenn ein männlicher taxifahrer nicht den weg vom 7. zum Tiefen Graben findet, und stattdessen wahnwitzige umwege fährt, ist mir das genauso lästig, wie wenn eine weibliche taxifahrerIn nicht hinfindet. und das gilt sinngemäß für hautfarben, ethnien, religionszugehörigkeiten, sexuelle orientierungen oder sonstwas.
punkt.
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