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Sobald bei einer Scheidung im Unterhaltsvergleich "Verzicht auf den Unterhalt auch im Falle unverschuldeter Not, geänderter Rechtslage, geänderter wirtschaftlicher Verhältnisse" steht, ist das Thema "Unterhalt" ein für alle Mal vom Tisch. Auch in einer Notsituation können Frauen dann keine Unterhaltsforderungen mehr an den Exgatten stellen, warnt die Beratungsstelle "Frauen beraten Frauen" vor Konsequenzen.
"Eine Scheidung bedeutet für jede Betroffene starke Einschnitte im Leben. In diesem Zusammenhang ist jeder Frau daher dringend zu empfehlen, sich sehr genau zu überlegen, ob bei der Verhandlung der Scheidungsbedingungen, ein Verzicht auf Unterhalt überhaupt eine tragbare Lösung darstellt", warnt Barbara Stekl, Juristin der Beratungsstelle. Die Juristin veranschaulicht die Problematik mit dem Beispiel einer 55-jährigen Frau, die mehrere Jahre daheim bei ihren Kindern in Karenz verbrachte, weshalb ihr auch die notwendigen Pensionsjahre fehlen. Seit acht Jahren ist sie nun Teilzeitkraft und verdient 800 Euro pro Monat. In diesem Fall wäre der Unterhalt eine notwendige finanzielle Stütze.
Verzicht kann existenzgefährdend sein
Bei den Sozialleistungen bedeutet der Verzicht auf Unterhalt, dass eine Frau keinen Anspruch auf Mindestsicherung hat. Sozialleistungen wie die Mindestsicherung stellen in Österreich sekundäre Leistungen dar. Dadurch werden Anspruchsberechtigte gezwungen, alle sonstigen Ansprüche - wie beispielsweise Alimente - zuerst geltend zu machen, bevor der Staat unterstützend eingreift. Erst wenn alles an privaten Möglichkeiten ausgeschöpft wurde, besteht der Anspruch auf Mindestsicherung. Das Gleiche gilt für die Ausgleichzulage auf die Pension, auch die kann nach einem Verzicht auf Unterhalt nicht geltend gemacht werden.
Generell hängt der Anspruch auf Unterhaltszahlung von der Art der Scheidung ab und muss nicht immer mit Kindern in Verbindung stehen. Er soll zur Sicherstellung des Lebensbedarfs einer Person ausbezahlt werden. Anspruch haben unter bestimmten Voraussetzungen etwa Kinder, Eltern oder die/der EhepartnerIn. Berechnungsgrundlage ist dabei das monatliche Nettoeinkommen inklusive anteiliger Sonderzahlungen. Die Motive für einen Verzicht können unterschiedlich sein: Will die eine Frau schlicht keinen Kontakt mehr zum Ex-Mann und ihm etwa als Folge der Unterhaltszahlung nicht für jeden Schritt Rechenschaft abliefern müssen, so spielt bei einer anderen vielleicht Stolz und der Wunsch, finanziell selbstständig zu leben eine Rolle. Gemein ist ihnen aber, dass der Verzicht existenzgefährdend sein kann. (red)
Info: Die Wiener Beratungsstelle „Frauen beraten Frauen" bieten laufend Beratungen zum Thema Unterhalt und Scheidung an. Am 8. Mai könnten Interessierte und/oder Betroffene auch zum Vortrag "Alles was Recht ist" kommen. Nähere Informationen unter www.frauenberatenfrauen.at.
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So weit ich es jetzt weiß, ist das genau so. Einen einklagbaren Anspruch gibt es nicht. Bedürftige können also, wenn es hart auf hart kommt, ganz schön in Not kommen, da keine Berechtigung auf staatliche Hilfe, und ebenso keinen einklagbaren Anspruch privater Natur. "Praktisch" entsteht trotzdem eine de facto Verpflichtung, man wird den anderen ja nicht verhungern lassen wollen, und im Falle gemeinsamen Wohnens z.B. wird dann notgedrungen der/die, der/die dazu in der Lage ist, die Fixkosten alleine tragen, da eine/r einfach ja nichts beisteuern kann, und nur die halbe Miete, Stromrechnung etc. zahlen, wird keine Option sein...
... nicht nur zum Spass so heisst.
Vor viele Jahren, als tatsächlich viele Frauen wirtschaftlich von ihren Männern abhägig waren, mag das seine Berechtigung gehabt haben.
Mittlerweile sind, dank den Frauenrechtlerinnen, kaum mehr Frauen von ihren Männern wirtschaftlich abhängig, und das ist gut und soll so sein.
Nur noch in Ausnahmefällen, nämlich den wirtschaftlich abhängigen, sollte Unterhalt noch ein Thema sein.
Die anderen Frauen haben wie alle anderen auch, ihren Beitrag zur Arbeistlosenversicherung gezahlt und sollten damit die gleichen Rechte haben, wie alle anderen auch.
Es ist meiner Meinung nach rechtlich nicht in Ordnung, dass man keine Mindestsicherung bekommt, wenn man irgendwann (das durchaus viele Jahre vor Änderung der Gesetzeslage) auf den Unterhalt des/der Ex verzichtet hat.
Auch finde ich es nicht gut, dass man ohne dieser Verzichtsklausel im Fall einer Scheidung lebenslang damit rechnen muss, dass irgendwann der/die Ex vor der Tür steht und Unterhalt fordert (gesetzlich fordern muss).
Unterhalt bei Betreuungspflichten oder weil man, aus welchen Gründen auch immer, nicht selbsterhaltungsfähig ist, ja. - Wenn dieser Umstand schon bei der Scheidung bekannt ist.
Aber auf den Ex zugreifen müssen, weil man zB 10 Jahre nach der Scheidung gekündigt wurde und über 50 keinen Job mehr bekommt? -> Nicht ok.
Direkt spenden macht mehr Spass. ;-)
Ansonsten ist künstliche Befruchtung eine nicht so kleine Prozedur, und bei weitem nicht so sicher dass es klappt - und auch nicht ganz billig. Aber grundssätzlich geht's natürlich auch, wenn auch nicht so massentauglich.
Für mich ist die Sache nach der Spende erledigt und es hat mich nicht Geld gekostet, sondern gar nicht so wenig gebracht.
Und unter dem Aspekt der Verbreitung der eigenen Gene ist die Methode unschlagbar, maximaler Fortpflanzungserfolg mit minimalen Einsatz von Ressourcen.
Ich habe zwei Söhne, mit denen ich lebe und einige biologische Nachkommen in GB und den USA.
Wenn man in ein bestimmtes Profil passt, ist die Nachfrage größer, als man zu liefern bereit ist.
Wie gesagt, die Strategien schließen einander nicht aus und Darwin hätte seine Freude und Richard Dawkins noch viel mehr...
Da geht der Staat ja davon aus, dass jede Frau "privatisiert" werden könnte - zutiefst patriarchale Shice, für viele, die davon betroffen sind. Und zunehmend wird es auch die "Lebenspartnerschaft" oder Lebensgemeinschaft treffen!
Es sollte zu diesem "Unterhalt" schon dazu gesagt werden:
was ist , wenn der Typ einfach nicht zahlt, untertaucht, etc. oder auch in Konkurs geht, nachdem er sein Vermögen an Verwandte transferiert hat - wie wir das so oft sehen können? Die Frau kann sich dann gerne in Luft auflösen gleich am Salzamt, vom Staat kriegt sie nämlich genau: NIX!
Wenn der gesetzliche Unterhalt nicht bezahlt wird springt der Staat ein, dieser holt sich dann das Geld vom Unterhaltspflichtigen per Pfändung (da ist auch Vermögen pfändbar, dass in letzter Zeit an andere weitergegeben wurde, ähnlich wie bei Erbschaften etc.
Es stimmt also nicht dass ein Scheidungsempfänger (egal ob Mann oder Frau, zumindest auf dieStandard kann man mal gendern) sofort "am Sand" ist wenn der andere nicht zahlt. Dass sich meiner Erfahrung nach viele diese Unterhaltszahlung dann nicht vom Staat holen, ist eher ihr eigenes Verschulden.
das gilt nur für den unterhalt von unte 18jährigen kindern.
erwachsene sind für einklagen und eintreiben des utnrhalts selber verantwortlich, und wenn beim unterhaltsverpflichteten nichts zu holen ist, schauen sie durch die finger und beliben auch noch auf den kosten sitzen.
Da ist bei dem Unterhaltsverpflichteten (Mann, eh klar) nix mehr zu holen, und dann darf die Begünstigte (Frau, eh klar) nicht einmal eine mickrige Niere ihres Ex verkaufen - und schaut durch die Finger!
Wo bleibt die Gleichberechtigung?!?!?!!!???
Wie ich das verstehe, wird gegenüber einem ehemaligen Ehemann, oder auch gegenüber einer ehemalige Ehefrau eine lebenslange Versorgungspflicht in Notlagen konstruiert.
Und selbst, wenn darauf verzichtet wird, erlöschen damit dennoch staatliche Pflichten für Notlagen.
Absolut absurd!
Im Prinzip gälte also auch: was ist, wenn "sie" einfach nicht zahlt, untertaucht, etc...
meine ex hat sich geweigert mir ihre ktnnr, zwecks alimentezahlung, zu geben.
Nur um dann ein paar monate später zum amt zu laufen und zu jammern daß ich nicht zahle,...ok
Sie meinte; ihr wäre es so lieber wenn alles einen geregelten ablauf hat, da war keine böse absicht.
Es gibt viele Frauen, die sagen; Ich will niemanden brauchen,...sehr emanzipert, könnte man denken (wenn man wüßte was emanzipiert heißt), meistens handelt es sich dabei aber um menschen, auf die man sich nicht verlassen kann, die nur ihr ego im sinn haben.
Und weil sie dies wissen, betonen sie ihre freiheit, niemanden zu brauchen.
Wie wäre es, man trennt sich, und wenn man in not ist oder so,...männer können eh nicht anders die zahlen gern um zu helfen,
und wenn sie dann entsorgt wird von ihm, dann brauchts keinen Unterhalt, weil sie auf die eigenen Fiaß stehen soll...
Ihr Typen stellts Euch doch echt immer wieder viel blöder als ihr seids. Patriarchat ist Patriarchat.
Wenn ihr ein Matriarchat wollts, wo Besitz und Macht bei den Frauen liegt, und wo ihr im Scheidungsfall ham zur Mama gehn dürfts, dann sagts es doch
Und ich dachte dass die Emazipation mittlerweile selbständige Frauen hervorgebracht hat, die sich selber erhalten können?
Es gibt schon längst kein Patriarchat mehr. Aber es gibt noch immer Frauen, die sich gerne aushalten lassen, von jemandem der sich zu Trottel macht um das leisten zu können. Alleine die Überschrift dieses Artikels beweist das.
Und wieso sind es 'seine' Kinder? Ohne Vaterschaftstest ist nur gewiss, dass es 'ihre' Kinder sind.
Und ja, es mag noch die eine oder andere Frau geben, die ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit nicht erlangt hat, und die soll man am Übergang auf neue Verhältnisse unterstützen. Aber deswegen das alte 'System' weiterführen bringt einen nie in die Zukunft.
Die gemeinsame Lebensplanung und -gestaltung in der Familie ist in der Verantwortung beider Partner.
Wenn ein Mann mit seiner Partnerin so zu entscheidet dass die Frau zuhause bleibt, ist das ein gutes Recht der Beiden. Damit übernimmt der erwärbstätige Partner aber eben auch langfristige Verantwortung, weil es eben nach vielen Jahren daheim Einbussen im Job gibt, die er dann abfedern muss. Umgekehrt genauso.
Also VORHER überlegen, was man gemeinsam macht, und nicht nachher jammern.
Nein, an Sie.
Es ist ja nicht die alleinige Verantwortung der Frau, wenn die Familie in einer Beziehung zuhause bleibt bzw auf Karriere verzichtet.
Und auch Kinder passieren nict, ohne dass der Mann beteiligt ist. Widersprechen können's nach der Geburt, nicht bei der Scheidung.
Natürlich ist es die gemeinsame Entscheidung in einer Beziehung, wie aufgeteilt wird.
Eine mögliche Entscheidung ist ja auch ein gemeinsames Leben auf jeweils den eigenen Beinen, also verantwortlich für den eigenen Unterhalt. Was dann aber auch einen späteren Unterhaltsanspruch ausschliesst.
Auch hier gilt: Also VORHER überlegen, was man gemeinsam macht, und nicht nachher jammern.
Die Schweinerei ist, dass sich der Staat hier auf privates 'abputzt'. Das wäre so, als ob man keine Pension bekommt, weil einen die eigenen Kinder erhalten sollen.
... sonst bräuchte es die Scheidung nicht. Auch einige andere Rechte sind damit beendet (Recht auf Auskunft im Krankenhaus, ...)
Also sollte der Staat diese zweite Entscheidung auch zur Kenntnis nehmen. Alleinverdienerabsetzbetrag wirds ja wohl auch nicht geben nach der Scheidung?
aber vielleicht sollte man das halt auch so sehen.
Männer ziehen gern einen Kreis um sich, und wer darin ist um den kümmern sie sich gerne.
Menschen sind nunmal von Menschen abhängig.
Und wenn sich die Trennung so gestaltet daß der Mann nix zahlen will,...ja dann wird das in den meisten fällen schon seine Gründe haben.
Immer dieses ich kann ganz alleine für mich sorgen, ich brauch niemanden, aber ein gericht soll ihm vorschreiben wieviel er zu bezahlen hat.
...Ich kann ganz alleine überleben, das ist nicht schön und sehr hart, das braucht man in extremsituation, in not....aber doch nicht im zusammenleben mit menschen, gehts euch noch gut???
Das wird in allen Fällen seine Gründe haben, weil kein Lebewesen grundlos handelt. Das ist ja keine Rechtfertigung. Heck, Eugeniker haben Gründe, Mörder haben Gründe, NGOs haben Gründe, Wucherer haben Gründe, Hilfsbereite haben Gründe.
Aber "Ich will mein Geld lieber in ein Auto oder ein neues Weibchen investieren" ist auch ein Grund. Deswegen gibts ja Gesetze, dass eine abhängige Frau dann ned einfach untergeht.
... das ist nämlich ganz blöd für unsere Rechtsindustrie.
Wenn der Ex-Partner nicht extrem bockig ist, empfehle ich die Scheidung einvernehmlich, vernünftig und schnell durchzuziehen.
Danach das Leben sortieren und nach vorne schauen.
Lieber auf ein bisschen was verzichten, als bis ans Ende der Kräfte darum kämpfen. Das betrifft natürlich Männer genauso wie Frauen.
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