"Kinderlose sollten einen Solidarbeitrag leisten ..."

Interview | 24. Februar 2012, 18:14
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    foto: heribert corn

    Rudolf Taschner hält den Markt weder für gerecht noch für ungerecht, sondern für chaotisch. Brigitte Ruprecht ist skeptisch.

... sagt der Mathematiker Rudolf Taschner - Für ÖGB-Frauenchefin Brigitte Ruprecht ist das Unsinn - Sie fordert unter anderem Frauenquoten in der Arbeitswelt

Standard: Ist Gerechtigkeit überhaupt objektiv messbar? Wer sagt, was gerecht ist?

Brigitte Ruprecht: Soziale Gerechtigkeit ist sehr wohl objektiv messbar. Auf der einen Seite gibt es viele Menschen, die am Hungertuch nagen. Auf der anderen wird mit den Preisen von Lebensmitteln spekuliert. Man könnte Hunger und Armut verhindern und dazu auch jene auf der anderen Seite zu Steuerleistungen heranziehen.

Rudolf Taschner: Das lässt sich sogar mathematisch messen. Wenn man die Bevölkerung eines Staates nach ihrem Monatsverdienst anordnet, von den Ärmsten bis zu den Großverdienern, dann entsteht aus dem sich akkumulierenden Einkommen eine nach oben gekrümmte Kurve, genannt Lorenz-Kurve. In einem gleichmacherischen "Marx-Engels-Staat", in dem jeder das Gleiche verdient, ist die Kurve eine Diagonale. In einem diktatorischen Land verdient keiner etwas, nur der Machthaber, und es entsteht ein 90-Grad-Haken. Das sind die beiden Extreme. Die meisten Länder liegen dazwischen. Aus der Form der Kurve errechnet man die Gini-Koeffizienz. Je kleiner der Koeffizient, desto näher ist man beim "Marx-Engels-Staat".

Standard: Wie kann der Koeffizient gesenkt werden, damit nicht wenige zu viel verdienen?

Taschner: Viele Länder senken den Gini-Koeffizienten, indem sie direkte Transferleistungen an Arme verordnen. Nachhaltiger sind aber Investition in Infrastruktur und Bildung. Das rentiert sich aber erst in Generationen und ist politisch schwierig durchzusetzen.

Ruprecht: Man könnte aber auch bei den Großverdienern auf der anderen Seite anfangen und ihnen einen gerechten Anteil wegnehmen.

Taschner: Was ist gerecht? Plato hat gesagt: Jedem das Seine. Wer aber stellt fest, was das Seine eines jeden ist?

Ruprecht: Wenn eine Kellnerin, Friseurin oder Verkäuferin 40 Stunden arbeitet und sich von ihrem Gehalt die Ausbildung ihrer Kinder nicht mehr leisten kann, und sich andere aufgrund ihrer Arbeitskraft Gewinne erwirtschaften - dann ist das für mich einerseits eine Frage der Gerechtigkeit und andererseits der Menschenwürde. Das auszugleichen, hat etwas mit moralischer Verpflichtung zu tun.

Taschner: Gerechtigkeit hat an sich nichts mit Moral zu tun. Moral spricht das Gewissen des jeweils Einzelnen an. Ich erwarte vom Staat, dass er mich fair behandelt gleich wie in einem Spiel, wenn ich einen Teil dessen, was ich habe, für die Allgemeinheit gebe. Das ist eine Frage der Kalkulation.

Ruprecht: Aber es braucht soziale Ausgewogenheit.

Taschner: Da muss der Staat Regeln für das Marktgeschehen so festlegen, dass die Differenzen nicht zu groß werden. Aber es muss Differenzen geben, sonst gäbe es keinen Antrieb für die Zukunft. Und: Die Hauptaufgabe des Staates ist nicht, den Status quo zu erhalten und ein bisschen auszutarieren, sondern Zukunft zu gestalten für die nächsten Generationen. Darum wird es immer Diskussionen um Gerechtigkeit geben.

Standard: Hat also nur der Staat die Definitionsmacht über Gerechtigkeit? Schließlich entstehen Ungerechtigkeiten wie die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen am freien Markt.

Taschner: Der Markt ist nicht gerecht, aber auch nicht ungerecht. Der Markt ist chaotisch. Die Natur ist nicht gerecht. Ich kann nichts dafür, dass ich als Mann geboren bin und nicht als Frau, dass ich in eine glückliche Gesellschaft hineingeboren bin und nicht in eine erodierte. Die Natur ist chaotisch. Gerechtigkeit ist ein Kunstbegriff. Es ist eine Kulturleistung des Menschen, die gestaltet werden muss. Ein Beispiel: Wie steuern wir eine Gesellschaft, in der wir unglaublich viele Oldies haben werden? Wir werden vergreisen. Das kommt auf uns zu mit mathematischer Sicherheit.

Ruprecht: Wir müssen daher dafür sorgen, dass der Staat mehr Kinder bekommt. In einer gerechten Arbeitswelt kommen die Kinder von allein.

Taschner: In Zukunft werden die Älteren in der Mehrheit sein. Ich halte die Idee eines Familienwahlrechts bedenkenswert: Die Mama kommt mit ihrem Kind hin und bekommt zwei Stimmzettel ...

Ruprecht: Das ist genauso unsinnig wie Kinder zu taufen und sie, ohne sie zu fragen, zu einem Mitglied einer Religion zu machen.

Taschner: Die Eltern sind aber immerhin diejenigen, die mehr für die Zukunft gesorgt haben als die Kinderlosen.

Ruprecht: Das sehe ich nicht so. Die Kinderlosen unterstützen mit ihrer Arbeit und ihren Steuerleistungen auch jene, die Kinder haben und großziehen. Die Steuergelder werden ja solidarisch umverteilt. Ich bestreite, dass Eltern mehr zum Gemeinwohl beitragen als Kinderlose.

Taschner: Ich bin für einen Solidarbeitrag der Kinderlosen. Damit Sie, Frau Ruprecht, in Zukunft auch Ihre Pension bekommen, und das, was der Staat leistet, genießen können. Das ist einfach und zugleich gerecht.

Ruprecht: Es gibt auch Menschen, die sagen: In diese Gesellschaft möchte ich kein Kind hineingebären. Es gibt Menschen, die nicht in der Lage sind, Kinder zu bekommen, aus welchen Gründen auch immer. Diese Paare haben während ihres ganzen Erwerbslebens mit ihren Beiträgen zum Gemeinwohl beigetragen.

Standard: Viele Frauen wollen sich kein Kind leisten, weil die Rückkehr in ihren Job sehr schwierig wird. Die würde man dann abstrafen. Ist das nicht ein Abschieben der Verantwortung auf die Kinderlosen?

Taschner: Natürlich müsste man einen Solidarbeitrag staffeln. Es gibt schon ein Ungleichgewicht zwischen den Ländern: In Frankreich und Skandinavien sind Kinder ab zwei in Betreuung. Da hecheln wir in Österreich hinterher. In Frankreich genießen Eltern mit drei Kindern hohe Steuerbegünstigungen. Das fehlt hierzulande.

Ruprecht: In genau diesen Ländern, wo Frauen eine hohe Erwerbsquote haben, wo Frauen an der politischen Macht teilhaben, wo Frauen halbwegs gerecht bezahlt werden, wo Kinderbetreuung einen hohen Wert hat und der Anteil der Männer an der Kindererziehung und der Karenz gerechter ist als hierzulande, überall dort, wo es möglichst hohe Gleichberechtigung gibt, ist die Geburtenrate höher.

Standard: Sie sprechen von Werten. In Österreich heißt es, Wissen ist unser größter Wert. Wie sieht es im Bereich Bildung und Wissenschaft mit Gerechtigkeit aus?

Taschner: Tatsächlich ist der Gerechtigkeitsbegriff historisch im Bildungsbegriff verwurzelt. Bevor es Schulen gab, wurde man in Stände geboren, in denen man verharrte. "Kaiser, König, Edelmann, Bürger, Bauer, Bettelmann." Das war man und da blieben auch die Kinder. Dann kam die Schule, in der es möglich wurde, Standesgrenzen zu überwinden. So gab es etwa den späteren Mathematiker Carl Friedrich Gauß, Sohn eines Handwerkers in Braunschweig, bei dem sich in der Volksschule herausstellte, dass er mehr wusste als sein Lehrer. Dieser setzte sich dafür ein, dass er ins Gymnasium kam. Das zeigt uns, dass Schule die Basis ist, von der aus man sein Leben ganz neu gestalten kann. Alle müssen die Möglichkeit haben, sich zu verändern. Das ist die Grundlage für eine gerechte Gesellschaft für alle.

Ruprecht: Aber die Vorurteile gibt es nach wie vor, gerade in den Schulen, und auch zwischen Mädchen und Buben. Da wird eher einem Burschen Mut gemacht, Mathematiker zu werden.

Standard: Auch wenn es Chancengleichheit gibt, verdienen selbst Akademikerinnen für die gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn. Sind Quoten oder Strafen der einzige Ausweg?

Ruprecht: Wenn wir Frauen darauf warten, dass wir auf allen Ebenen mitspielen dürfen, dann warten wir noch 700 Jahre. Es ist vielleicht ein österreichisches Phänomen, aber mit Freiwilligkeit und Selbstverpflichtungen kommen wir mit der Geschlechtergerechtigkeit keinen Schritt weiter. Das sehen wir bei der Debatte um Führungspositionen in Aufsichtsräten genauso wie bei den Stelleninseraten, die seit fast einem Jahr das Mindesteinkommen ausweisen müssen. Im November waren es gerade fünf Prozent, die diese Angabe gemacht haben. Seit Jänner gibt es Sanktionen bei Nichteinhalten, und seitdem waren es 83 Prozent. Das ist zwar nicht gerecht, wenn man mit Maßnahmen wie Quoten eingreift, weil das andere Geschlecht diskriminiert wird. Das fällt für uns unter positive Diskriminierung und sollte solange stattfinden, bis sich in Summe etwas geändert hat.

Taschner: Da stimme ich zu. Positive Diskriminierung muss es aber auch bei Kindergärtnern und Volksschullehrern geben, wo es viel zu wenige Männer gibt.

Ruprecht: Wir brauchen Männer genauso in frauendominierten Bereichen und umgekehrt. Dazu müssen auch Vorurteile abgebaut und die Arbeit gleich bewertet werden.

Taschner: Unabhängig vom Geschlecht sollte die Bezahlung des Kindergärtners seiner Leistung angemessen sein.

Ruprecht: Es wäre schließlich ungerecht, nur deswegen mehr zu zahlen, weil mehr Männer in diesen Berufsstand kommen, so wie das oft der Fall ist.

Taschner: Für mich wäre es auch gerecht, dass Frauen nicht unbedingt Maschinenbau studieren müssen, sondern das, was sie gern machen. Jede Leistung sollte angemessen honoriert werden.

(Die Fragen stellten Karin Krichmayr und Peter Illetschko, DER STANDARD, Printausgabe 25./26.2.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 63
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Lightning_Cock
00

Warum zahlen die Lebenden nicht gleich einen Solidarbeitrag dafür, überhaupt Luft atmen zu dürfen. Aus Respekt gegenüber den Toten versteht sich.

Count Saurüssel
00
29.2.2012, 17:04
Das Familienwahlrecht lässt sich in einer vergreisenden Gesellschaft sowieso nicht durchsetzen (und ist auch demokratiepolitisch hoch problematisch).

Ein anderer Vorschlag:

Wie wärs, wenn für die Berechnung der Pensionshöhe nicht nur die eigene Beitragsleistung herangezogen würde, sondern in einem gewissen Ausmaß auch die laufenden Beiträge der Kinder, und noch weiter abgestuft auch die der Enkelkinder, sofern diese schon erwerbstätig sind?

Das Zeugen von Nachwuchs würde so wieder zu einer Art Alterssicherung. Hauptprofiteure dieses Systems wären Eltern, die viele beruflich erfolgreiche Kinder großziehen.

Da das Pensionssystem als Ganzes nicht teurer werden soll, müsste es natürlich als Nullsummenspiel ausgestaltet werden. Die Kosten würden kinderlose Pensionisten tragen, deren niedrigere Grundpension nicht durch laufende Beitragszahlungen ihres Nachwuchses aufgefettet werden.

die rote baronin
01
29.2.2012, 16:27
Gut so.

Die, die keine Kinder haben, sollen dafür zahlen, dass die nächste Generation mehr Geld für das Pensionssystem locker machen muss.
Und die, die Kinder bekommen, sollen dafür zahlen, dass die Generationen danach immer mehr Leistungen für die Beseitigung der Schäden durch das nicht enden wollende Bevölkerungswachstum erbringen müssen.

ridentem dicere verum
11
27.2.2012, 12:21
den "solidarbeitrag der kinderlosen"

zahl ich doch längst schon über höhere steuern

Epistula non erubescit
10
27.2.2012, 10:49

Und wenn ein Mann dann mit 80 doch noch Papa wird, bekommt er seinen Beitrag als "Kinderloser" zurückerstattet?

AlBundyFan
 
20
27.2.2012, 09:46
ich würde gerne mal die gegenrechnung sehen

während nämlich eltern jedes monat geld zugesteckt bekommen wird mir, bei gleichem gehalt, jedes monat hunderte von euros weggenommen.
auch inklusive fiktiver pensionseinzahlungen der kinder in der zukunft (und es bekommt irgendwann eh jeder nur noch eine sehr geringe pension wenn überhaupt) bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht eh schon mehr für die gesellschaft leiste als eltern.

Hafniumcarbid
11
27.2.2012, 10:39
"bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht eh schon mehr für die gesellschaft leiste als eltern"

Das ist jetzt ironisch gemeint, oder?

verinus
10
27.2.2012, 17:26

leider net.

eignetlich wärs nur fair würden kinderlose nur das bekommen was sie selbst an pension vorgesorgt hätten. erst ab 2 kindern gäbs die volle pension...

knurrhoernchen
11
27.2.2012, 19:33
Und wer zahlt die Ausbildung deiner Gschratzn?

Wer zahlt die Kinderermäßgungen?
Wer zahlt die unnötig breiten Gehwege für Kinderwägen?
Wer zahlt die Kinderbecken?
Wenn dir etwas nicht passt, dann können wir gerne einmal hochrechnen.
Du glaubst doch nicht wirklich, dass dein Minderleisterkind einmal etwas einzahlen wird? Hätten wir die aktuelle Struktur nicht aufgebaut, dann müsste dein Kinderl noch auf den Schößen alter Männer, dein Gnadenbrot verdienen!

Lightning_Cock
00
Folgendes soll keine Ironie darstellen, sondern das Thema ad absurdum führen.

Exakt. Man sollte dies ethisch noch fragwürdiger gestalten: Sollte das Kind schlechte Leistungen in den Schulen erbringen, oder sich später als Langzeitarbeitsloser (wohl aus Faulheit) herausstellen, wird die ganze Familienbeihilfe ratenweise wieder eingezogen. Sozusagen aus Solidarität.

metall81
00
27.2.2012, 19:45
Waren Sie etwa selbst nie ein Kind?

knurrhoernchen
11
27.2.2012, 19:52
Ich kam als Erwachsener zur Welt

Mathias Steinlaus
 
00
27.2.2012, 08:34
"Kinderlose sollten einen Solidarbeitrag leisten ..."

Hoffentlich gesockelt nach Einkommen ... wer mehr "verdient", sollte doch damit weniger Sorgen haben ...

buggi
01
26.2.2012, 18:05
immer noch dümmer

zuerst wird in der Gesellschaftspolitik die Elternschaft abgewertet, weil ja nur die nächsten Quartalszahlen für die Wirtschaft wichtig sind.
Jetzt kommen die drauf, dass zu einer funktionierenden Wirtschaft und zu einerausgewogenen Gesellschaft Kinder notwendig sind.
Es kann nicht sein, dass wir ständig die Fehler der Politiker "ausbaden" müssen.

knurrhoernchen
10
27.2.2012, 19:39
Nein, es sind keine Kinder notwendig

Wie sollen 100 arbeitslose "Kinder", eine Pensionistin mitreißen?
Wie sollen 100 arbeitslose "Teilzeitkinder" (die um Förderungen ansuchen müssen), eine Pensionistin mitreißen?
Wer nicht erkennt, dass es um die Qualität der (Aus)Bildung unserer Kinder geht und nicht um deren Quantität, hat m.E. einen gewaltigen Systemfehler!

Ein Mann
11
26.2.2012, 09:48
der weibliche neugebauer

die werte dame ist ja auch die, die genau noch das frühere pensionsalter genießen will - und das der wählerschaft als verdienst für die jungen frauen verkaufen will, die dann ihre pension zahlen dürfen - pfui.

Thomas Felder1
32
25.2.2012, 13:05
Sie fordert unter anderem Frauenquoten in der Arbeitswelt

das ist unsinn

Cristoph Koch
22
26.2.2012, 18:32
.. die es (huch) zudem auch schon tw gibt...

Da werden Sie jetzt wohl geschockt sein, was? Wenn sich eine positive gesell. Änderung nicht freiwillig einstellt, dann muss sie eben manchmal erzwungen werden. Oder glauben Sie, z.b. sexistische und rassistische Diskriminierungen hätten in den USA von alleine ihre "Salonqualität" eingebüßt? Wenn der Angeklagte glzgt der Richter ist, wie viel Gerechtigkeit und Fairness erwarten Sie? Deshalb braucht es Quoten! Außerdem: Wie viele der Top_Manager haben ihred Jobs aufgrfund ihrer Qualifikationen? Die wenigsten! Das funktioniert dort Seilschaften. Da keine Frauen an der Spitze, auch keine weibl. Seilschaften.

twertwert
10
29.2.2012, 13:12
Lachhaft.

Sie verneinen im Vornherein die Möglichkeit, dass jemand durch Qualifikation an einen Job gelangen könnte und benutzen das als Rechtfertigung, Frauen- und Männerquoten einzuführen.

Eigentlich sollte es umgekehrt passieren, und Frauen- und Männerquoten, Seilschaften, sollten als Negativbeispiel dienen, um die Qualifikation wieder an höhere Priorität zu binden.

Cristoph Koch
01
Sie haben völlig Recht

EIGENTLICH sollte es nicht so sein, aber wenn Sie sich in den Führungsetagen sxo umsehen, dann ist es eben dennoch so. Eine allumfassende Reform mit egalitären Zielsetzungen auf unterschiedl. Ebenen wäre natürlich zu bevorzugen!

Hafniumcarbid
10
27.2.2012, 13:07
"positive gesell. Änderung"

Und wer definiert "positiv"? Da fangen die Probleme schon mal an.

Cristoph Koch
00
Nun ja

Ich dachte es sei allgemeiner Konsens: positiv=egalitär in diesem Fall.

Postingname geändert
42
25.2.2012, 20:50
darum:

volkspartei.

Bob Kelzo
02
25.2.2012, 09:29

"Für mich wäre es auch gerecht, dass Frauen nicht unbedingt Maschinenbau studieren müssen, sondern das, was sie gern machen."

Wenn alle Studieren was am meisten Spaß macht und am wenigsten Anstrengung kostet, dann sind wir in 10 Jahren ein Entwicklungsland.

bluebeard's 8th wife.
10
27.2.2012, 14:01

ich möchte keine maschinen bedienen müssen, die von lustlosen maschinenbauingenieuren entworfen wurden, die vielleicht von einer krativen selbstverwirklichung als köche oder grafikdesigner träumen...

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