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Frauenministerin Heinisch-Hosek will nun vier Mal im Jahr die Befindlichkeiten der ÖsterreicherInnen bezüglich Gleichstellung via Umfrage abfragen lassen.
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) sieht ein großes Informationsdefizit, was die Auswirkungen von Teilzeitarbeit auf den Pensionsanspruch betrifft. Hintergrund ihrer Erkenntnis sind die Ergebnisse des von ihr am Freitag vorgestellten ersten "Frauenbarometers". Die Ministerin bekräftigte dabei ihre Forderung nach einem Umbau der Familienförderung auf Basis des Vorschlags von Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung und nach einem Ausbau des Kinderbetreuungsangebots. Bei der Online-Umfrage zeigte sich, dass Männer die Gleichstellung in Österreich positiver bewerten als Frauen - Männer vergaben die Note 2,2, Frauen 2,7. Der Schwerpunkt der Befragung wurde auf Teilzeitarbeit gelegt.
Insgesamt zeigt sich, dass teilzeitbeschäftigte Frauen mit ihrem Berufsleben unzufrieden sind. Die größte Unzufriedenheit besteht hier bei den Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf: 49 Prozent der befragten teilzeitbeschäftigten Frauen gaben an, damit "eher nicht zufrieden" oder "gar nicht zufrieden" zu sein. Die Gründe für Teilzeitarbeit könnten zwischen Männern und Frauen nicht unterschiedlicher sein: Während das Gros der Frauen (54 Prozent) angab, eine Vollzeitstelle nicht mit Kinderbetreuungspflichten vereinbaren zu können, ist der Hauptgrund für Männer "Weiterbildung".
Diese Ergebnisse bewertet Heinisch-Hosek als Auftrag, die Familienförderung von Geld- zu Sachleistungen umzubauen, denn "die Wahlfreiheit ist ein Märchen, wie diese Ergebnisse zeigen". Dass 68 Prozent der befragten Männer und Frauen angaben, über die Folgen von Teilzeit "eher schlecht" oder "eher gar nicht" informiert zu sein, lässt bei der Ministerin die Alarmglocken klingeln und soll unter anderem durch eine Kampagne verbessert werden. Heinisch-Hosek pocht ebenso auch auf ein Bundesrahmengesetz, das bundesweit einheitliche Öffnungszeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen bringen soll.
Evergreen: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"
Generell wurde Gleichstellung von den 1.004 befragten Männern und Frauen im Ausbildungsbereich als am weitesten fortgeschritten bewertet. Uneinig zeigen sich die Geschlechter in Sachen Haushalt: Während die Hälfte der Männer angab, dass die Geschlechter hier "voll und ganz gleichberechtigt" oder "eher gleichberechtigt" seien, antworteten 74 Prozent der Frauen, in der Hausarbeit "eher nicht gleichberechtigt" oder "gar nicht gleichberechtigt" zu sein. Auch bei der Pflege von Angehörigen, in der Kindererziehung, den beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und in der Politik sehen Frauen deutlich weniger Gleichstellung gegeben als Männer.
Ebenso gefragt wurde, welche frauenpolitischen Anliegen den ÖsterreicherInnen am wichtigsten seien. Der Spitzenreiter in diesem Bereich ist die Forderung "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Heinisch-Hosek zeigt sich über dieses Ergebnis erfreut: Für sie ist das eine Bestätigung ihrer Arbeit und Auftrag zugleich. An zweiter Stelle lag hier die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und sexueller Belästigung, gefolgt von den Forderungen nach einem Ausbau der Kinderbetreuung, der besonders den Männern am Herzen liegt, und besseren Aufstiegschancen für Frauen im Beruf, was vor allem von Frauen weit oben gereiht wurde.
Männer delegieren und vaterverbot.at reagiert
Interessanterweise bevorzugen die befragten Männer zur Herstellung von Gleichstellung eher staatliche Maßnahmen wie den Ausbau der Kinder- und Pflegebetreuung. Für Anliegen wie mehr aktive Väterbeteiligung in der Kindererziehung oder mehr Aufstiegschancen für Frauen können sich die Männer nicht erwärmen und delegierten dies in ihren Antworten an den Staat.
In einer ersten Reaktion wetterte der Verein vaterverbot.at gegen die Frauenministerin: Frauenpolitik sei in Österreich eine Politik voller Widersprüche, es werde nicht funktionieren, "Väter aus Angst vor Unterhaltseinbußen von ihren Kindern wegzusperren und gleichzeitig die hohe Last der Kinderbetreuung bei den Frauen anzuprangern", beklagt vaterverbot.at. (eks, dieStandard.at, 2.3.2012)
Info
Beim österreichischen Frauenbarometer handelt es sich um eine repräsentative Online-Umfrage (n = 1000) zur Gleichstellung in Österreich. Diese Erhebung wird vierteljährlich durchgeführt und widmet sich dabei auch aktuellen frauenpolitischen Themen. Befragt werden Österreicherinnen und Österreicher zwischen 15 und 69 Jahren. Das Sample der Umfrage ist nach Geschlecht, Alter, Bundesland, Kindern im Haushalt, Schulbildung, Berufstätigkeit und Migrationshintergrund repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung. Es werden sowohl Frauen als auch Männer befragt, um geschlechtsspezifische Unterschiede im Problembewusstsein und den Anliegen erfassen zu können.
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entweder man kämpft für eine gleichberechtigung ALLER oder man lässt es bleiben...
ich als 83er baujahr habe nie ene frau unterdrückt, verdiene nicht mehr und habe mich immer schon für gleichberechtigung eingesetzt!
ich habe kein problem mit einem land großer töchter aber ich habe ein problem, dass die frauen KEIN problem mit einem frauenministerium haben
das muss eindeutig menschen oder bürgerministerium genannt werden..hier geht es um die zeichen die man setzen will!
wenn man gleichberechtigung will muss man alle mit ins boot holen sonst wird das nie etwas...und uns heute für die fehler unserer großväter zu bestrafen (frauen müssen kürzer arbeite weil früher, bla bla)
ist nicht korrekt!
antworteten 74 Prozent der Frauen, in der Hausarbeit "eher nicht gleichberechtigt" oder "gar nicht gleichberechtigt" zu sein. Auch bei der Pflege von Angehörigen, in der Kindererziehung!
74% der frauen glauben das sie bei der kindererziehung nicht gleichberechtigt sind...na aber hallo...
sie sind mehr als nur gleichberechtigt, das weis jeder vollidiot, dass eine frau auf grundlage der gesetze defakto ALLE rechte hat!
was die damen hier verwechseln ist, dass sie es nciht schaffen ihre recht durchzusetzen..und das liegt entweder daran, dass sie es eigentlich gar nciht wollen ODEr dass sie sich einen trottl mann ausgesucht haben..da kann ich aber auch nix dafür...
aber die rechtslage ist hier eindeutig
oder ist es vielleicht doch eine sache der frau sich einen mann zu suchen der ihre einstellung teilt und macho idioten sitzen zu lassen...
aber sagen wirs doch ganz ehrlich wie es ist...frauen stehen auf arschlöcher...ich kapiers selber ncith aber es ist so...die netten jugns bleiben über...
und dann wundern sich die frauen, dass die arschlöcher auch echt arschlöcher sind und keine netten jungs???
was soll der unsinn
der Frauen und vor allem der Alleinerzieherinnen, über die Männer die sich um nichts kümmern, liest, zeigt sich doch deutlich, das sie nur Arschlöcher abbekommen haben.
Postings, von Frauen, wie nett doch die Männer sind, haben sind nur sehr selten zu finden.
Also was sagt das aus? Wohl dass sich der wesentlich grössere Teil der Frauen doch eher für das Arschloch entschieden haben, als für einen netten Mann. Sonst gebe es diese Dauerjammerei hier ja garnicht.
Bin vollkommen ihrer Meinung. Ich als 86er Geburtsjahr habe es genauso erlebt. Gleichberechtigung existiert bereits in unserer Generation - und ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Frauen beruflich und gesellschaftlich bevorzugt werden.
Wenn ich dann HH lese, dass die Frauen ja so arm sind, so wenig verdienen und vom bösen Patriachat in die Teilzeit "gezwungen" werden wird mir schlecht.
1) wählen Frauen von sich selbst was sie mit ihrem Leben anfangen - dazu zählt auch die Wahl der Ausbildung und das damit verbundene spätere Gehalt.
2) wählen Frauen selber zwischen Vollzeit und Teilzeit
3) Wählen Frauen ihren Partner (und sehr selten umgekehrt!) - von dem her haben auch SIE einfluss darauf wie IHR Familienleben aussieht.
dass man nicht nur allein von der Gleichstellung der Frau sprechen darf, ok da bin ich ja gleicher Meinung - funktioniern wird das ganze aber sicher nicht, wenn dann solche Kommentare wie deines Kommen von wegen "die Damen seien selbst daran schuld". Dass alle vor dem Gesetz gleich sind heißt noch lange nicht dass in der Realität danach gelebt wird. Geschlechterkonstruktionen sind das A und O unserer Gesellschaft. Sich in einer Männerdomäne durchzusetzten - da ist Durchhaltevermögen und Slebstbewusstsein angesagt - wenn das nicht jede schafft sollte das nicht allein ihr Problem sein! Auch wenn du dich selbst nicht dazu zählst, es gibt noch genug Männer als auch Frauen!!! die sich bei Genderfragen noch im Mittelalter befinden!
wenn nicht die damen wer dann?
bin ich schuld?
bist du schuld?
sind die gesetzgeber schuld? (nein, denn es sind ja alle gleich vorm gesetz)
so und jetzt kommen wir zum grundproblem, wenn ich mich von dieser bewegung angesprochen und nciht angegriffen fühlen würde, dann würde ich auch versuchen zu helfen...
aber warum soll ich einem frauenministerium und einer feministen bewegung helfen die mir die schuld für dinge geben auf die ich nie einfluss hatte?
wäre es ein bürgerministerium und sie würden sich für alle bürgerrechte einsetzen, dann würde ich auch die unterstützen die mich nciht direkt betreffen!
"ich" ist jetzt nicht ganz richtig, denn ich beschäftige mich ja auch so damit..ich spreche hier eher für den durchschnitt
also bei mir musste sich bis heute noch keine frau durchsetzen sondenr genau umgekehr...
im gymnasium waren mädels bevorzugt
in der lehre (qoutenmädels) erst recht
im job: ich arbeite mit einer frau die nur aufgrund ihres alters mehr verdient...wir haben die gleichen ziele im vertreib (alterdiskrimnierung!) --> auf jeden fall bekommt sie nciht weniger nur weil sie eine frau ist!
davor war ich bei siemens, dort gibts soweiso für alle das selbe.
präsenzdienst
autoversicherung
rechte bei scheidung (kinder)
.....
mir ist bewusst das viele frauen diese rechte nicht durchsetzen können...aber was wollen sie dagegen (vom gesetz her) tun?
das ist doch eine persönliche geschichte..
das ist eine familieninterne geschichte...oder wollen sie ein gesetz machen : "Männer müssen täglich einmal staubsaugen und den müll raus bringen?"
wenn der halt ein trottl mann ist und sie heiratet ihn trotzdem...dann ist sie eben genauso ein trottl wie er und die zwei passen perfekt zueinander...
eim normalfall wählt ja die frau den mann und nicht umgekehrt (zumindest in meiner welt ist das so...also wenn man nicht gerade ein hollywood star ist oder so)
wenn jetzt also eine frau lieber ein kleines arschloch zuhause ha als einen netten typen...und das ist nunmla oft so, das wissen wir alle, was wollen sie dagegen tun?
was wollen sie dagegen tun das 60% !!!! der jugendlichen mädchen zuhause bleiben WOLLEN!!!!
und was noch wichtiger ist..was kann ich dafür?
sagen sie mir was ich tun kann damit diese mädels lieber arbeiten gehn!
sagen sie mir was ich tun kann dass eine frau kein arschloch heiratet der sie mit der hausarbeit alleine lässt?
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