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Wien - SPÖ und ÖVP haben zum Papa-Monat weiterhin unterschiedliche Vorstellungen: Einer Verpflichtung kann Wirtschafts- und Familienminister Mitterlehner von der ÖVP wenig abgewinnen, stattdessen plädiert er für Wahlfreiheit. Grundsätzlich stehe er einem Papa-Monat aber offen gegenüber, bekräftigte der Minister, er diskutiere die Umsetzbarkeit derzeit "ergebnisoffen" mit den Sozialpartnern.
Mitterlehners Parteikollegin, ÖAAB-Chefin Mikl-Leitner, hatte am Wochenende vorgeschlagen, dass auch Väter nach der Geburt ihres Kindes gleich drei Monate in Karenz gehen können. Frauenministerin Heinisch-Hosek von der SPÖ griff diese Idee erfreut auf - freilich nicht unbezahlt, außerdem kann sie sich eine Verpflichtung vorstellen. Darüber zu sprechen sei aber noch zu früh, zuerst müsse die ÖVP-Position geklärt werden, meinte Heinisch-Hosek dann am Montag. Sie sei jedenfalls "jederzeit gesprächsbereit" und habe bereits im Vorjahr ein ausfinanziertes Modell vorgelegt: "Wir können sofort starten mit den Verhandlungen. Die ÖVP muss sich aber zuerst einmal intern einig sein. Die Innenministerin und der Familienminister ziehen nicht an einem Strang."
Mitterlehner erteilte indes einer dreimonatigen Verpflichtung eine Absage: "Ich sehe schon ein Problem. Die ursprünglichen Forderungen von einem Monat auf drei Monate auszudehnen, das ist alles andere als den Betrieben entgegen kommen. Gerade in Zeiten wie diesen, wo es konjunkturell ohnedies schwierig ist. Also da glaube ich, dass die Priorität einmal im wirtschaftlichen Bereich liegen muss", meinte Mitterlehner im Ö1-"Morgenjournal". Die Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung müsse erhalten bleiben, betonte Mitterlehner, er spreche sich daher gegen eine Verpflichtung von Vätern zur Inanspruchnahme der aktuell diskutierten dreimonatigen Variante aus. "Das kommt für uns nicht infrage. Wir wollen keine Zwangsbeglückung der Eltern." (APA)
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was soll diese aussage? wer zwingt mann und frau zum kindermachen? das haben sie sich schon selber zuzuschreiben und dann muss ich aber auch wissen was zur kindererziehung dazugehört. hier von zwang reden ist lächerlich.
wenn die regel heisst, beide elternteile haben eine gewisse zeit bei den kindern daheim zu bleiben, dann ist das eben so und dann muss ich mir vorher überlegen ob ich ein kind will oder nicht. aber die övp geht ja noch immer davon aus, dass die frau daheim ist und der mann hackeln geht....
In der Privatwirtschaft hällt sich jede Firma ja Angestellte und Arbeiter als Reserve. Wenn dann einer der nicht Reserve ist und normalerweise mit Überstunden zugeschüttet, dann zu seinem Chef geht und Papamonat(e) machen will, erhält er natürlich die volle Unterstützung seiner Firma. Es ist ja wichtig, dass auch der Papa zu Hause bei den Kindern ist.
Glauben die wirklich, dass ein Papa-Monat(e) ohne Konsequenzen für den Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft verbunden ist? Als Beamter ja, denn da ist ja der Arbeitsplatz gesichert.
Warum wurde eigentlich der Kündigungsschutz im Krankenstand abgeschafft?
Jetzt aber von Papa-Monat(e) zu reden ist wirklich ein Hohn für alle Arbeiter und Angestelllte in der Privatwirtschaft.
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